03.01.2014 08:22:34

Aktien Frankfurt Ausblick: Weitere Gewinnmitnahmen nach Jahresendrally drohen

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax (DAX) dürfte nach seinem Rücksetzer zu Jahresbeginn auch am Freitag mit leichten Verlusten in den Handel starten. Der X-Dax als Indikator für den Leitindex stand eine knappe Stunde vor dem Start um 0,17 Prozent tiefer bei 9384 Punkten, nachdem der Dax tags zuvor bereits um gut anderthalb Prozent abgerutscht war. Nach der Jahresendrally 2013 schienen einige der Anleger, die bereits wieder handelten, Gewinne mitzunehmen, sagte Marktstratege Chris Weston vom Broker IG. Richtig los gehe es allerdings erst in der kommenden Woche, wenn der Großteil der institutionellen Investoren nach der Weihnachtspause wieder einsteige. Der Future auf den Eurostoxx 50 (EuroSTOXX 50) deutete am Morgen ein Minus von 0,07 Prozent für den Leitindex der Eurozone an.

    Die Vorgaben für den Tag sind negativ: In den USA startete der S&P-500-Index (S&P 500) am Donnerstag erstmals seit 2008 schwächer in ein neues Jahr. Zudem standen in China die Ampeln auf rot. Dort hatten Weston zufolge Konjunkturdaten erneut enttäuscht.

AUTOKONZERNE SETZEN AUF BESSERE GESCHÄFTE IN AMERIKA

    Im Dax dürften Automobilaktien einen Blick wert sein. Die Branche setzt auf noch bessere Geschäfte auf dem wichtigen amerikanischen Markt. "Wir gehen mit großer Zuversicht nach Detroit", sagte Matthias Wissmann, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie der "Börsen-Zeitung". In zwei Wochen startet in Detroit die Motor Show. Angesichts "spannender Weltpremieren" und kontinuierlich wachsender Marktanteile hätten BMW, Mercedes, Volkswagen (Volkswagen vz) & Co jenseits des Atlantiks "sehr gute Perspektiven", sagte er dem Blatt. Im Tagesverlauf werden zudem noch Daten zu den Pkw-Neuzulassungen in Deutschland und zum Absatz in den USA erwartet. Im vorbörslichen Handel beim Broker Lang & Schwarz (L&S) gaben Autowerte etwas nach.

    Für die T-Aktien (Deutsche Telekom) ging es bei L&S um mehr als ein Prozent nach unten. Die US-Bank Goldman Sachs hatte die Verkaufsempfehlung für die Papiere der Deutschen Telekom bekräftigt.

RÜCKVERSICHERER BLEIBEN IM FOKUS

    Zudem könnten Papiere von Rückversicherern nach einem weiteren Bericht über schwächere Rückversicherungsprämien für Gesprächsstoff sorgen. Die Äußerungen des Rückversicherungsmaklers Willis Re für die Januar-Erneuerungsrunde kämen nicht überraschend, sagte ein Händler. Bereits am Vortag hatte ein ähnlich lautender Bericht die Titel von Rückversicherern belastet. Bei L&S bewegten sich die Aktien von Munich Re (Muenchener Rueckversicherungs-Gesellschaft) zunächst kaum vom Fleck.

    Unternehmensnachrichten gab es aus dem SDax (SDAX). Das Neugeschäft des IT-Vermieters Grenkeleasing (GRENKELEASING) hatte 2013 um 15,6 Prozent zugelegt und damit das obere Ende der vom Unternehmen angepeilten Spanne von 13 bis 16 Prozent erreicht. Der Zuwachs entspreche den Erwartungen der Analysten, sagte ein Händler. Bei L&S gaben die Titel um 0,34 Prozent nach./la/ag

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