11.08.2022 17:51:00

Wiener Börse (Schluss) 2 - ATX schließt mit klarem Plus

Die Wiener Börse ist am Donnerstag mit Aufschlägen aus dem Handel gegangen. Anzeichen, dass die US-Inflation etwas an Schwung verliert, wirken sich weltweit positiv auf die Kurse aus. Am Nachmittag gaben die heimischen Leitindexes aber stärkere Gewinne wieder ab um kurz vor der Schlussglocke nochmals zuzulegen.

Der ATX notierte zum Ende bei 3.088,23 Punkten und somit noch 0,87 Prozent über dem Vortagesschluss. Der ATX Prime schloss mit einem Zuwachs von 0,85 Prozent auf 1.559,74 Zähler.

Am Mittwoch war die US-Teuerungsrate für Juli unter den Erwartungen geblieben. Am Markt kam dadurch die Hoffnung auf, die US-Notenbank Fed könnte ihre Zinssätze etwas wenig stark anheben als bisher gedacht. Dies wurde heute nochmals durch US-Erzeugerpreise bestätigt: Diese sind im Juli um 0,5 Prozent zum Vormonat zurück gegangen, obwohl Ökonomen im Schnitt ein Plus von 0,2 Prozent prognostiziert hatten. Zum Vorjahr stiegen die Erzeugerpreise um 9,8 Prozent, was aber auch unter den erwarteten 10,4 Prozent lag.

Mehrere heimische Unternehmen warteten mit Zahlen auf. Die Titel des Catering-Unternehmens DO&CO gaben trotz positiver Zahlen um satte 3,4 Prozent nach. DO&CO hat seine Erholung von den Auswirkungen der Coronapandemie im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2022/23 fortgesetzt. Eine gute Nachfrage bescherte dem Unternehmen mit 288,31 Mio. Euro das umsatzstärkste Quartal der Unternehmensgeschichte.

Die Österreichische Post hat im ersten Halbjahr 2022 einen Ergebnisrückgang hinnehmen müssen. Das Betriebsergebnis (EBIT) reduzierte sich im Jahresvergleich um 12 Prozent auf 91 Mio. Euro. Die Anleger langten trotzdem zu und die Aktie der Post gewann vier Prozent an Wert.

Für die Papiere von Mayr-Melnhof ging es um 1,4 Prozent nach oben. Der Kartonhersteller hat seinen Gewinn im ersten Halbjahr deutlich gesteigert. Unterm Strich stand ein Periodenüberschuss von 205,8 Mio. Euro, um 231 Prozent mehr als in der Vorjahresperiode.

Nachdem die Internationale Energieagentur (IEA) ihre Prognose für die diesjährige Ölnachfrage deutlich angehoben hat, sind auch die Ölnotierungen gestiegen. Davon profitierten auch die heimischen Ölwerte. Die teilstaatliche OMV gewann 2,8 Prozent an Wert. Der Ölfeldausrüster Schoeller-Bleckmann legte um 3,6 Prozent zu.

Größter Gewinner im ATX Prime waren die Titel des Immobilienentwicklers Warimpex - sie legten um satte 5,3 Prozent zu. Auch die Branchenkollegen von UBM konnten ein Plus von 2,1 Prozent verzeichnen.

spo/sto

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