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30.03.2016 20:52:38

WAZ: Nicht bei der Sicherheit sparen - Kommentar von Matthias Korfmann zu Flughafenkontrollen

Essen (ots) - In den USA ist das Misstrauen gegenüber Staat und Behörden weit verbreitet, private Initiative hingegen beliebt. Aber wenn es um Flughafenschutz, Personen- und Gepäckkontrollen geht, vertrauen die Amerikaner seit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 lieber einer großen, personell gut ausgestatteten Sicherheitsbehörde. Sicher ist sicher.

In Deutschland (und in Europa) ist das Vertrauen in private Sicherheitsdienste an Flughäfen hingegen ungebrochen. Der Terrorerfahrung zum Trotz. Am Flughafen Dortmund ging die Verantwortung für die Fluggast- und Gepäckkontrolle erst vor wenigen Monaten an einen privaten Dienstleister über. Bei diesen Privatisierungen spielt die bessere Dienstleistung überhaupt keine Rolle. Es geht hier nur ums Geld. Je billiger, desto ... besser?

Vergleichsweise schlecht bezahltes Personal, Menschen, die schnell angeheuert und schnell wieder gefeuert werden, die mal bessere und mal weniger gute Arbeitgeber haben, deren Zuverlässigkeit womöglich nur im Fünf-Jahres-Abstand überprüft wird, das ist angesichts der jüngsten Anschläge absolut nicht zeitgemäß. "Flugsicherheitsassistent" muss mehr sein als ein Billigjob. Der Staat ist in der Pflicht.

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Pressekontakt: Westdeutsche Allgemeine Zeitung Zentralredaktion Telefon: 0201 - 804 6519 zentralredaktion@waz.de

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