Hebelprodukte

Meistgeklickte Basiswerte

Nvidia Corporation 207,90 1,12% KO OS
Tesla 309,03 3,93% KO OS
Rheinmetall AG 959,20 1,13% KO OS
AMD Advanced Micro Devices 563,30 2,68% KO OS
Micron Technology Inc 953,40 -2,22% KO OS
Siemens Energy 145,82 0,69% KO OS

Tops & Flops im ATX

AT & S Austria Te 223,00 10,40% KO OS
Do & Co 193,00 3,10% KO OS
Palfinger 27,05 1,88% KO OS
Vienna Insur Gr 65,50 1,55% KO OS
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Tops & Flops im ESTOXX50

Infineon Technolo 64,64 8,78% KO OS
Siemens Energy 145,42 2,03% KO OS
Muenchener Rueckv 508,60 1,96% KO OS
Deutsche Telekom 26,56 1,88% KO OS
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Tops & Flops im DAX

Infineon Technolo 64,64 8,78% KO OS
Qiagen 40,41 5,80% KO OS
Hochtief 407,40 2,83% KO OS
Siemens Energy 145,42 2,03% KO OS
Airbus Br 189,36 1,97% KO OS
Muenchener Rueckv 508,60 1,96% KO OS

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Über Hebelprodukte

Unter Hebelprodukten versteht man eine Vielzahl von derivativen Produkten aus verschiedenen Produktklassen. Die Gemeinsamkeit der Produkte ist dabei, wie es der Name schon vermuten lässt, der Einsatz eines Hebels bei der Bestimmung der Auszahlung. Dieser Hebel verstärkt die Partizipation an Gewinnen aber auch an Verlusten des Underlying, ohne dabei einen höheren Kapitaleinsatz des Anlegers vorauszusetzen. Dieser Effekt wird auch Leverage-Effekt genannt. Im Klartext bedeutet das, dass im Verhältnis zur Kapitaleinlage sehr große Gewinne möglich sind, dafür besteht aber das Risiko, dass im Verlustfall Kapital nachgeschossen werden muss (variiert je nach konkreter Hebelprodukt-Art). Die wichtigsten und bekanntesten Hebelprodukte gehören zu den Klassen der Knock-Out-Zertifikate und Optionsscheine. Knock-Out-Zertifikate sind Derivate, welche die Entwicklung des Underlying 1:1 abbilden und normalerweise bei einer bestimmten Knock-Out-Schwelle zum Totalausfall führen. Optionsscheine ermöglichen mit Call Positionen die Partizipation an steigenden Kursen und mit Put Positionen kann an fallenden Kursen verdient werden. Zusätzlich zu Optionsscheinen und Knock-Out-Zertifikation sind auch Differenzkontrakte, Contracts for Difference (CFDs), ein häufig gehandeltes Hebelprodukt. Bei diesen Derivaten werden während der Laufzeit Ausgleichszahlungen je nach Kursbewegung des Underlying geleistet, die bei einem Hebelprodukt entsprechend vervielfacht werden. CFDs sind jedoch nur für erfahrene Anleger ein probates Anlage-Mittel, denn hier besteht die Gefahr, dass Kapital nachgeschossen werden muss. Als Vorteil von CFDs kann aufgeführt werden, dass ihre Wertentwicklung recht Transparent ist und nicht oder nur wenig von der Volatilität abhängt. Außerdem besitzen die Papiere keine feste Laufzeit und sind vergleichsweise günstig.

Um die Funktionsweise von Hebelprodukten zu verdeutlichen hilft ein einfaches Rechenbeispiel. Betrachtet man eine fiktive Aktie der Beispiel AG mit einem Preis von 100€ die einen Kursanstieg von 10% auf 110€ erfährt. Investiert man direkt in den Basiswert kann man mit einer Einlage von 100€ einen Gewinn vor Steuern von 10€ erwirtschaften, was 10% der Kapitalanlage entspricht. Wenn man auf dieselbe Aktie einen CFD mit einer Sicherheitsleistung von 1€ kauft, erhält man bei dieser Wertentwicklung ebenfalls einen Gewinn von 10€. Das sind im Vergleich zu der Kapitaleinlage von 10€ dann 1000%. Vergleicht man die Rendite in den beiden Beispielen erkennt man, dass der Hebel des CFD bei 100 liegen muss.