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01.07.2026 11:55:38

Aktien Frankfurt: Dax müht sich ins Plus

FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach dem starken Vortag hat sich am Mittwoch der Aufwärtsdrang des DAX in Grenzen gehalten. Nach einem zähen Handelsstart stieg der deutsche Leitindex gegen Mittag um 0,4 Prozent auf 25.085 Punkte. Damit hat das Börsenbarometer wieder die runde Marke von 25.000 Zählern überwunden. Der die mittelgroßen Börsentitel umfassende MDAX legte ein halbes Prozent auf 31.950 Zähler zu.

Etwas Rückenwind gibt es von der Konjunktur. So sind die Verbraucherpreise in der Eurozone im Juni einer ersten Schätzung zufolge weniger stark gestiegen als erwartet. "Die Inflation ist erstmals seit Ausbruch des Iran Kriegs gefallen - vor allem wegen des jüngsten Rückgangs des Ölpreises", sagte Jörg Krämer, Chefvolkswirt der Commerzbank. Allerdings könne der Iran-Deal von US-Präsident Trump den vorherigen Ölpreisschub nicht ungeschehen machen. Diesen dürften die Unternehmen in den kommenden Monaten an die Verbraucher weitergeben.

An den europäischen Börsen überwogen am Mittwoch moderate Kursverluste.

Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 lag mit 0,1 Prozent im Minus.

Aktien von Rheinmetall lagen an der Spitze des Dax mit einem Kursplus von 5,5 Prozent. Hier nutzten Schnäppchenjäger die niedrigeren Kurse zum Einstieg. In der vergangenen Woche waren die Papiere des Rüstungskonzerns auf den tiefsten Stand seit Februar 2025 gefallen.

Adidas (adidas) gaben um 1,6 Prozent nach und Puma (PUMA SE) um 1,7 Prozent. Sie litten unter vorsichtigen Aussagen des US-Kontrahenten Nike zur künftigen Umsatzentwicklung.

In der zweiten Reihe setzten die Papiere von Siltronic mit plus fünf Prozent die am Vortag begonnene Stabilisierung fort. Die Aktien des Wafer-Herstellers für die Chip-Industrie hatten zuvor stark nachgegeben.

Aktien von Redcare Pharmacy (Redcare Pharmacy (ex Shop Apotheke)) verteuerten sich um 5,6 Prozent auf 69,65 Euro. Seit vergangener Woche versuchen die Papiere immer wieder aufs Neue, einen hartnäckigen Widerstand bei etwa 70 Euro zu überwinden.

LEG Immobilien (LEG Immobilien) verloren gut zwei Prozent belastet von einer negativen Analyse des französischen Investmenthauses Exane BNP./bek/stk

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