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27.02.2025 18:09:38

Aktien Wien Schluss - ATX gibt nach

WIEN (dpa-AFX) - Der Wiener Aktienmarkt hat am Donnerstag mit schwächerer Tendenz geschlossen. Der heimische Leitindex ATX ermäßigte sich um 0,45 Prozent auf 4.211,03 Punkte, nachdem er am Vortag noch um starke drei Prozent zugelegt hat.

Auch an den europäischen Leitbörsen ging es am Berichtstag in die Verlustzone. Europaweit belasteten vor allem die jüngsten Zolldrohungen von US-Präsident Donald Trump die Aktienkurse. Trump hat Zölle in Höhe von 25 Prozent für Einfuhren aus der Europäischen Union angekündigt - "für Autos und alle anderen Dinge". Die offizielle Bekanntgabe soll sehr bald folgen.

Am heimischen Aktienmarkt rückte auf Unternehmensebene RHI Magnesita mit vorgelegten Geschäftszahlen ins Blickfeld. Zum Wochenausklang wird dann die Erste Group Ergebnisse präsentieren.

In einem schwierigen Marktumfeld hat RHI Magnesita 2024 weniger Umsatz und Gewinn geschrieben. Der Umsatz ging um 2 Prozent auf 3,5 Milliarden Euro zurück, der Gewinn nach Steuern sank von 171 Millionen auf 154 Millionen Euro. Firmenchef Stefan Borgas sieht eine "solide Performance" trotz der "sehr schwachen Nachfrage in den meisten Märkten weltweit". Eine rasche Erholung des weltweiten Feuerfest-Marktes ist nicht in Sicht. Die RHI-Papiere gaben bei dünnen Umsätzen um 7,4 Prozent nach.

Wienerberger sanken um 2,4 Prozent auf 32,80 Euro. Die Analysten der Berenberg Bank haben ihr Kursziel für die Aktien des heimischen Baustoffkonzerns von 35,0 auf 38,0 Euro angehoben. Die Kaufempfehlung "Buy" wurde nach Vorlage der Jahresergebnisse für 2024 unverändert belassen. Am Vortag waren die Titel um 11,3 Prozent hochgesprungen.

Voestalpine schwächten sich um 1,2 Prozent ab. Hier betrug das Plus zur Wochenmitte neun Prozent. Im Technologiebereich gaben AT&S um 2,3 Prozent nach. Andritz fielen um 2,5 Prozent. Unter den Banken verteuerten sich Raiffeisen Bank International um 3,6 Prozent. Erste Group fielen im Vorfeld der Ergebnisvorlage um 0,4 Prozent.

Im Baubereich gewannen die Porr-Titel um 2,8 Prozent. Strabag-Anteilsscheine bauten ein Plus in Höhe von 1,4 Prozent./ste/sto/APA/nas

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