02.05.2020 22:30:00

APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

Weltweit mehr als 240.000 Corona-Todesfälle

Paris - Die Zahl der Todesfälle durch das neuartige Coronavirus ist weltweit auf mehr als 240.000 gestiegen. Wie eine Zählung der Nachrichtenagentur AFP auf Grundlage von Behördenangaben am Samstag ergab, starben rund um den Globus inzwischen 240.231 Infizierte, die meisten von ihnen in den USA, wo mehr als 65.000 Tote gemeldet wurden. Die Zahl der nachgewiesenen Infektionen stieg weltweit auf knapp 3,7 Millionen. Europa ist mit mehr als 1,5 Millionen Corona-Fällen und mehr als 141.000 Toten weiterhin der am stärksten betroffene Kontinent.

Nach Shutdown alle Geschäfte wieder offen

Wien - Lange Schlangen bei Elektronikketten, Möbelhäusern und Frisiersalons und teilweise wenig Andrang bei Modehändlern: Nach fast sieben Wochen Corona-Shutdown haben am Samstag auch Einkaufszentren, Friseure sowie alle Geschäfte mit über 400 Quadratmetern Verkaufsfläche wieder aufgemacht. Für manche Händler und Geschäfte lief der erste Tag umsatzmäßig gut, für einige eher verhalten. Die Umsatzverluste durch die coronabedingte Zwangspause sind für die meisten Händler und Geschäfte in Österreich uneinholbar.

Minister Schallenberg bemühte sich in Kiew um Erntehelfer

Wien/Kiew - Außenminister Alexander Schallenberg (ÖVP) hat am Donnerstag mit dem ukrainischen Vizepremier Wadym Prystajko über den Einsatz ukrainischer Erntehelfer in Österreichs Landwirtschaft gesprochen. Dafür eingesetzte Charterflüge aus der Ukraine sind durch eine neue Ausnahmeregelung des österreichischen Gesundheitsministers seit dem 1. Mai wieder möglich. In dem "freundlichen und sehr konstruktiven Gespräch" sei es um Ausreisegenehmigungen für rund 800 Erntehelfer gegangen, bestätigte das Außenministerium am Samstag. Es werde "weiter gemeinsam an einer raschen Lösung gearbeitet".

Vizekanzler Kogler vertagt Vermögenssteuer-Frage

Wien - Nach einem forschen Vorstoß für einen "rigorosen Beitrag von Millionen- und Milliarden-Erben" zur Finanzierung der Coronafolgen Anfang April nimmt sich Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) Schritt und Schritt zurück. Jetzt meinte er im ATV-Interview, man werde "Millionäre und Milliardäre nicht ganz außen vorlassen können", aber die Frage stelle sich "erst in ein paar Jahren". ÖGB-Präsident Wolfgang Katzian verlangte indes zur Krisen-Finanzierung einen "ganz ganz großen Beitrag" der "ganz ganz großen Vermögen".

Berlin, Paris, London, Den Haag mit Aufruf zu Pressefreiheit

Den Haag/London/Paris - Die Außenminister Deutschlands, Frankreichs, Großbritanniens und der Niederlande haben anlässlich des Internationalen Tages der Pressefreiheit am 3. Mai dazu aufgerufen, diese weltweit zu beachten. In einem am Samstag veröffentlichten Text, drückten sie ihre Unterstützung aus, "dass Journalisten auch weiterhin die Öffentlichkeit mit verlässlichen Informationen von hoher Qualität versorgen". Dies sei "eine Aufgabe, die seit dem Ausbruch von Covid-19 nicht nur noch wichtiger, sondern auch noch sehr viel schwieriger geworden ist", so die Außenminister.

Schweres Erdbeben erschütterte Karibikinsel Puerto Rico

San Juan - Ein Erdbeben hat erneut die immer wieder von schweren Erdstößen getroffene Karibikinsel Puerto Rico erschüttert. Die Stärke des Bebens am Samstag betrug nach Angaben der puerto-ricanischen Erdbebenbehörde 5,4. Das Zentrum lag in der Nähe der südöstlichen Kleinstadt Guayanilla. Über Verletzte gab es zunächst keine Berichte. Auf Fotos waren jedoch schwere beschädigte und eingestürzte Häuser zu sehen, vor allem in der Gegend der Stadt Ponce im Süden der Insel, wo das Beben die Bewohner aus dem Schlaf riss.

Israels Höchstgericht berät über Petitionen gegen Netanyahu

Jerusalem - Israels Höchstgericht berät am Sonntag über Petitionen gegen den rechtskonservativen Regierungschef Benjamin Netanyahu. Wegen dessen Korruptionsanklage fordert unter anderem die Bewegung für Qualitätsregierung, Netanyahu dürfe nicht erneut Regierungschef werden. Die Petitionen richten sich grundsätzlich dagegen, dass ein Abgeordneter unter Anklage den Auftrag zur Regierungsbildung bekommen soll. Wann eine Entscheidung zu erwarten ist, war zunächst nicht bekannt.

(Schluss) grh

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