09.05.2020 12:30:00
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APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
Wien - Ex-FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache und Ex-FPÖ-Klubobmann Johann Gudenus sollen gleich zu Beginn des Ibiza-Untersuchungsausschusses einvernommen werden. Die beiden Protagonisten der Ibiza-Affäre werden eine Ladung für den ersten der Befragungstage am 4. Juni erhalten, erklärten die Fraktionsführer von NEOS und SPÖ, Stephanie Krisper und Kai Jan Krainer, gegenüber der "Krone". "Die beiden sind die zentralen Auskunftspersonen", so Krisper.
Putin würdigt Opfer des Zweiten Weltkrieges
Moskau - Russlands Präsident Wladimir Putin hat zum 75. Jahrestag des Sieges der Sowjetunion über den Hitler-Faschismus in Moskau an die großen Verdienste der Roten Armee erinnert. "Sie haben das Vaterland gerettet, das Leben der künftigen Generationen geschützt. Sie haben Europa befreit und die Welt beschützt", sagte der Kremlchef an der Ewigen Flamme im Alexandergarten in Moskau. Wegen des Virus musste die Militärparade auf dem Roten Platz abgesagt werden. Als einziges Land weltweit hielt die Ex-Sowjetrepublik Weißrussland eine Parade ab.
Wiener Schüler wissen wenig über Nationalsozialismus
Wien - Wiener Schüler wissen nur wenig über den Nationalsozialismus. So konnten laut einer Studie der Pädagogischen Hochschule (PH) Wien nur etwa ein Drittel der befragten 15-Jährigen die Frage nach der damals einzig zugelassenen Partei korrekt beantworten. Auch der Begriff Antisemitismus wurde kaum richtig definiert, die jüdische Opferzahl im Holocaust teils massiv unterschätzt. Im Bildungsministerium verwies man gegenüber "profil" auf Bemühungen wie etwa das hauseigene Holocaust Education-Institut.
1.290 Personen in Österreich noch am Coronavirus erkrankt
Wien - Die Zahl der in Österreich am Coronavirus aktuell erkrankten Personen ist unter 1.300 gefallen. Die Statistik des Innenministeriums wies am Samstag (9.00 Uhr) 1.290 Infizierte auf, was im Vergleich zum Freitag ein Minus von 34 ist. 309 Personen waren am Samstagvormittag hospitalisiert, 79 befanden sich auf Intensivstationen. Das sind um 30 bzw. zwei weniger als 24 Stunden davor. Die Gesamtzahl aller jemals Infizierten in Österreich beläuft sich auf 15.833 Menschen, 13.928 sind wieder genesen und 615 verstorben.
Kurz spricht sich für neuen EU-Vertrag aus
Wien - Angesichts der Coronakrise und ihrer Folgen ist für Bundeskanzler Sebastian Kurz die Forderung nach einem neuen Vertrag für Europa "aktueller denn je". "Die Europäische Union ist eine der größten Errungenschaften des 20. Jahrhunderts", so der ÖVP-Chef. Um dies zu wahren, sei Veränderung nötig. SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner forderte: "Wir müssen die Sozialunion auf Schiene bringen, die Daseinsvorsorge stärken und Steuergerechtigkeit endlich realisieren". Grünen-Chef Werner Kogler sieht die EU politisch gefordert, "die richtigen Lehren aus der Corona-Zeit zu ziehen".
Armutskonferenz will Reform der Mindestsicherung
Wien - Das soziale Netz muss in der Coronakrise außergewöhnliche Belastungen tragen. Das zeigt auch die Schwachstellen des Systems auf, meint die Armutskonferenz, die deswegen einen radikalen Umbau der Mindestsicherung fordert. "Wir brauchen eine neue Mindestsicherung, die Existenz, Chancen und Teilhabe sichert", erklärte der Sozialexperte Martin Schenk. Besonders problematisch für Hilfesuchende sei die Deckelung bei den Mietzuschüssen. Eine konkrete Forderung ist daher, dass die tatsächliche Miete plus Energiekosten durch die Mindestsicherung getragen werden.
Drei Personen bei Demonstration in Afghanistan getötet
Kabul - Mit scharfen Schüssen hat die afghanische Polizei in der Provinz Ghor gewalttätige Demonstranten auseinandergetrieben, die versprochene Hilfspakete der Regierung einforderten. Dabei wurden nach Behördenangaben mindestens drei Menschen getötet, darunter ein afghanischer Journalist. Es gab auch Verletzte. Wegen des Lockdowns in der Coronavirus-Pandemie gibt es am Hindukusch Versorgungsmängel. Afghanistan hat offiziell etwa 4.000 Covid-19-Fälle bei 15.000 getesteten Personen.
Erfolge bei WestLicht-Fotoauktion
Wien - Die 21. WestLicht-Fotoauktion in der Galerie OstLicht ist am Freitagabend mit einem "ausgezeichneten Resultat" zu Ende gegangen. Man erzielte eine Verkaufsquote von über 70 Prozent, hieß es. Zu den Spitzenlosen zählte etwa Arthur Sasses berühmtes Albert Einstein-Porträt mit herausgestreckter Zunge, das um 21.600 Euro den Besitzer wechselte. Als Highlight erwies sich eine Fotografie über die Leichtigkeit des Reisens: William Egglestons "En Route to New Orleans" aus dem Jahr 1971 ging um 45.600 Euro weg.
(Schluss) rst
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