21.03.2021 09:30:00

APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

SPÖ gegen Lockerungen, FPÖ und NEOS für rasches Handeln

Wien - Am Tag vor den Beratungen zur Corona-Situation ruft die Opposition die Regierung eindringlich zum Handeln auf. SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner sprach sich gegenüber der APA gegen jegliche Lockerungen aus und warnte vor einem "Kollaps der Intensivstationen". FPÖ-Chef Norbert Hofer lehnt einen Lockdown zwar weiterhin ab, zeigte sich aber für "jede Form der Zusammenarbeit" bereit. NEOS-Chefin Beate Meinl-Reisinger plädierte für Tests und "differenziertere Maßnahmen" als bisher.

Prokurdischer Politiker im türkischen Parlament verhaftet

Ankara - Nach fünf Tagen Protest im türkischen Parlament ist der prokurdische Politiker Ömer Faruk Gergerlioglu festgenommen worden. Etwa 100 Polizisten seien in der Früh in das Parlamentsgebäude eingedrungen und hätten Gergerlioglu festgenommen, teilte seine Partei, die prokurdische HDP, mit. Der Politiker habe sich gerade für das Morgengebet vorbereitet und gesagt: "Lassen Sie mich erst meine Gebete verrichten und mich umziehen, dann gehen wir." Die Polizisten hätten das verweigert.

Wegen hoher Corona-Zahlen findet EU-Gipfel online statt

Brüssel - Wegen stark steigender Corona-Zahlen in vielen EU-Ländern wird der Gipfel der Staats- und Regierungschefs am Donnerstag und Freitag nicht wie geplant in Brüssel stattfinden, sondern nur als Videokonferenz. Dies habe EU-Ratschef Charles Michel entschieden, teilte dessen Sprecher am Sonntag auf Twitter mit. Es ist der erste reguläre EU-Gipfel seit Mitte 2020, der nicht vor Ort stattfinden kann.

Proteste im Kerzenschein gegen Militärregierung in Myanmar

Yangon (Rangun) - Die Gegner der Militärregierung in Myanmar haben in der Nacht auf Sonntag in vielen Städten des Landes trotz des gewaltsamen Vorgehens der Sicherheitskräfte Proteste bei Kerzenlicht veranstaltet. Laut einer Auflistung in sozialen Medien fanden über Nacht fast 20 Proteste statt, von der Großstadt Yangon bis zu kleinen Gemeinden in Kachin im Norden und der südlichsten Stadt Kawthaung. In Yangon soll die Polizei mit Blendgranaten gegen die Demonstranten vor gegangen sein.

Katastrophale Überschwemmungen an Australiens Ostküste

Sydney - Tagelanger Starkregen hat im Osten Australiens die schlimmsten Überschwemmungen seit Jahrzehnten und die Evakuierung ganzer Ortschaften ausgelöst. Die Behörden stuften am Sonntag die Lage in Teilen des Bundesstaats New South Wales als Naturkatastrophe ein und ließen Menschen nachts aus ihren Häusern in Sicherheit bringen.

Bundesheer-Unterstützungsleistungen 2020 mehr als verdoppelt

Wien - Das Bundesheer hat im Corona-Jahr 2020 knapp 660 Unterstützungsleistungen mit einer Gesamtzahl von 250.000 Arbeitsstunden geleistet. Im Jahr 2019 wurden im Vergleich dazu in 312 Einsätzen rund 50.000 Arbeitsstunden geleistet. Das bedeutet eine Verdoppelung der Einsätze und eine Verfünffachung der Arbeitsstunden. Die Einnahmen beliefen sich auf 4,54 Mio. Euro. 470 der Unterstützungsleistungen bzw. 180.000 Arbeitsstunden entstanden im Zusammenhang mit Corona.

China und USA wollen gemeinsame Arbeitsgruppe zu Klimawandel

Peking - China und die USA wollen eine gemeinsame Arbeitsgruppe zum Klimawandel einrichten. Dies berichtete die amtliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua über ein mögliches positives Ergebnis des ersten Spitzentreffens zwischen den beiden Ländern seit Antritt der Regierung von US-Präsident Joe Biden. Die USA und China hatten sich bei dem Treffen in Alaska am Donnerstag und Freitag eine offene Konfrontation geliefert.

Ausgangssperre in Miami Beach wegen "Spring Break"-Feiern

Miami - Angesichts zahlreicher "Spring Break"-Feiernden hat die Stadt Miami Beach eine Ausgangssperre verhängt. Sie gelte für die kommenden drei Tage ab 20.00 Uhr in den wichtigsten touristischen Vierteln der Stadt, teilten die Behörden am Samstag mit. Auch Restaurants müssen demnach um 20.00 Uhr schließen. Zudem werden die drei Brücken zum Festland ab 22.00 Uhr gesperrt. Nur Anwohner, Pendler und Hotelgäste dürfen sie dann noch nutzen.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

(Schluss) red

Eintrag hinzufügen
Hinweis: Sie möchten dieses Wertpapier günstig handeln? Sparen Sie sich unnötige Gebühren! Bei finanzen.net Brokerage handeln Sie Ihre Wertpapiere für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade? Hier informieren!
Es ist ein Fehler aufgetreten!