15.04.2022 09:30:00

APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

Flaggschiff der russischen Schwarzmeerflotte gesunken

Kiew (Kyjiw)/Moskau - Russland hat im Ukraine-Krieg sein wichtigstes Kriegsschiff verloren. Der Raketenkreuzer "Moskwa" sei untergegangen, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau am Donnerstagabend mit. Das Flaggschiff der russischen Schwarzmeerflotte habe bei starkem Seegang seine "Stabilität" verloren, während man es abschleppte. Moskau hatte zuvor eine Explosion auf dem Schiff bestätigt. Die Ukraine behauptete, die "Moskwa" am Donnerstag mit zwei Anti-Schiff-Raketen getroffen zu haben.

Kiew: Russische Einheiten auf Städte in Luhansk fokussiert

Kiew (Kyjiw) - Russische Einheiten versuchen ukrainischen Angaben zufolge derzeit vorrangig, die Städte Popasna und Rubischne im Gebiet Luhansk im Osten der Ukraine einzunehmen. Sie seien dabei aber nicht erfolgreich, hieß es im Morgenbericht zur militärischen Lage des ukrainischen Generalstabs am Freitag. Kiew erwartet in den nächsten Tagen eine Großoffensive russischer Einheiten im Osten des Landes.

UNO stellt 100 Millionen Dollar für Hunger-Bekämpfung bereit

New York - Die UNO stellt 100 Millionen Dollar (91,93 Mio. Euro) für den Kampf gegen die wegen des Ukraine-Kriegs drohende Verschärfung der Hungersnot im Jemen und in mehreren afrikanischen Ländern bereit. "Die Auswirkungen des Konflikts in der Ukraine drohen Millionen von Menschen noch näher an den Hungertod zu treiben", erklärte die UNO am Donnerstag.

Philippinen: Nach Tropensturm noch immer Hunderte vermisst

Manila - Auf den Philippinen werden nach dem Tropensturm "Megi" noch immer Hunderte Menschen unter Schlamm und Geröll vermisst. Mindestens 156 Menschen kamen ums Leben, die meisten davon in der Provinz Leyte, fast 600 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Manila, wie die Behörden am Freitag mitteilten. Starke Regenfälle hatten dort Erdrutsche an umliegenden Bergen ausgelöst, die auf Dörfer stürzten und Dutzende Häuser unter sich begruben.

Zusammenstöße auf Tempelberg in Jerusalem

Jerusalem - Zwischen israelischen Sicherheitskräften und Palästinensern ist es Freitagfrüh auf dem für Juden und Muslimen heiligen Tempelberg in Jerusalem zu Zusammenstößen gekommen. Nach Angaben des palästinensischen Rettungsdiensts Roter Halbmond wurden rund 60 Palästinenser verletzt, nachdem israelische Sicherheitskräfte Tränengas bei der Al-Aqsa-Moschee eingesetzt hatten, wie die "Jerusalem Post" berichtete. Der Vorfall ereignete sich laut Polizei nach dem Ende der Morgengebete.

Papst feiert nach Coronapause wieder Kreuzweg am Kolosseum

Vatikanstadt/Jerusalem - Papst Franziskus feiert am Karfreitag nach zwei Jahren Corona-Pause wieder den traditionellen Kreuzweg am Kolosseum in Rom. Bei der Andacht am Abend (21.15 Uhr) wird an den Leidensweg und die Kreuzigung von Jesus Christus erinnert. Dazu wird ein symbolisches Kreuz über 14 Stationen getragen. Wegen der Pandemie musste das Oberhaupt der katholischen Kirche 2020 und 2021 auf die öffentliche Prozession an dem antiken Amphitheater verzichten.

WHO: Mehr als 500 Millionen Corona-Fälle seit Ende 2019

Genf - Die Gesamtzahl der bestätigten Corona-Fälle hat laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Marke von einer halben Milliarde überschritten. Bis Donnerstagabend wurden der UNO-Behörde in Genf 500,19 Millionen Infektionen sowie 6,19 Millionen Todesfälle gemeldet. Seit dem Auftreten des neuen Coronavirus Ende 2019 wurden die meisten Infektionen in Europa (209,5 Millionen) und auf dem amerikanischen Kontinent (151,7 Millionen) registriert.

Situative Winterreifenpflicht endet mit dem Karfreitag

Wien - Die situative Winterausrüstungspflicht für Pkw und Lkw (bis 3,5 Tonnen) ist mit heute, Karfreitag, in Österreich außer Kraft. Diese gilt jedes Jahr von 1. November bis 15. April des Folgejahres und besagt, dass Autos bei Schnee, Matsch oder Eis mit Winterreifen unterwegs sein oder auf mindestens zwei Antriebsrädern Schneeketten montiert haben müssen.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

Eintrag hinzufügen
Hinweis: Sie möchten dieses Wertpapier günstig handeln? Sparen Sie sich unnötige Gebühren! Bei finanzen.net Brokerage handeln Sie Ihre Wertpapiere für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade? Hier informieren!
Es ist ein Fehler aufgetreten!