31.03.2025 12:30:00

APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

Le Pen darf ab sofort nicht bei Wahlen antreten

Paris - Die französische Rechtspopulistin Marine Le Pen darf wegen der Veruntreuung öffentlicher Gelder in ihrer Zeit als EU-Abgeordnete künftig nicht bei Wahlen antreten. Diese Strafe trete umgehend in Kraft, urteilte die Richterin am Montag in Paris. Dies bedeutet, dass das Verbot auch im Fall einer Berufung zunächst weiter bestehen bleibt, und die Vorsitzende der Partei Rassemblement National (RN) nur noch wenig Aussichten hat, bei der Präsidentschaftswahl 2027 antreten zu können.

Budget-Defizit stieg im Vorjahr enorm

Wien - Das gesamtstaatliche Defizit ist im Vorjahr auf 4,7 Prozent des BIP geklettert. Das gab die Statistik Austria in einer Pressekonferenz Montagvormittag bekannt. Damit wurde die Maastricht-Grenze von drei Prozent klar verfehlt. Die Staatsschuldenquote stieg auf 81,8 Prozent. Grund für die Entwicklung ist, dass das Einnahmen-Plus von 4,9 Prozent deutlich geringer war als jenes bei den Ausgaben (8,8 Prozent).

Höhe des Budget-Defizits sorgt für Schock

Wien - Die am Montag von der Statistik Austria veröffentlichten Zahlen zum gesamtstaatlichen Defizit haben für Betroffenheit gesorgt. Wifo-Direktor Gabriel Felbermayr bezeichnete sie als "schockierend". Mit einer Defizitquote in Höhe von 4,7 Prozent sei ein EU-Defizitverfahren "wohl unausweichlich, weil auch 2025 die Zahlen schlecht sein dürften". Auch für Finanzminister Markus Marterbauer (SPÖ) ist die Ausgangslage "ernst" und ein Defizitverfahren wohl nicht mehr abzuwenden.

Österreichische Autorin Barbara Frischmuth verstorben

Altaussee - In ihren Büchern hat sie sich intensiv mit anderen Kulturen, Ideologien und zuletzt auch der Natur auseinandergesetzt, hat in der Türkei und in Ägypten, in Ungarn und England gelebt, und arbeitete stets auch als Übersetzerin. Vor 25 Jahren kehrte Barbara Frischmuth schließlich in ihre Heimat Altaussee zurück. Dort ist sie am Sonntag im Alter von 83 Jahren verstorben, wie der Residenz Verlag am Montagvormittag mitteilte.

Hohe Sparquote bremst privaten Konsum in Österreich

Wien - Die Haushalte haben 2024 viel mehr Geld zur Seite gelegt als im Jahr zuvor. So stieg die Sparquote um 3 Prozentpunkte auf 11,7 Prozent des verfügbaren Einkommens, teilte die Statistik Austria am Montag mit. Wobei das, um die Inflation bereinigte, verfügbare Einkommen um 3,5 Prozent stieg. Die hohe Sparquote schlug sich im schwachen Konsum nieder: Dieser stieg im Jahresvergleich preisbereinigt nur um 0,1 Prozent. 2023 gab es hier noch Rückgänge um jeweils 0,5 Prozent.

Zwei Tote bei Unglück in spanischer Kohlemine

Madrid - Bei einem Unglück in einem Kohlebergwerk in der nordspanischen Region Asturien sind am Montag mindestens zwei Arbeiter gestorben. Vier Personen wurden nach dem Unfall vermisst, wie regionale Rettungskräfte mitteilten. Drei weitere Personen seien durch eine Störung an einer Maschine in der Mine in Cerredo in der Gemeinde Dega�a um 9.32 Uhr verletzt worden. Drei Hubschrauber und zwei Krankenwagen wurden zum Unfallort geschickt.

Hochhäuser in Bangkok nach Nachbeben evakuiert

Naypyidaw/Bangkok - In Bangkok sind am Montag zu Mittag (Ortszeit) zahlreiche Hochhäuser evakuiert worden, nachdem Nachbeben zu spüren waren. Drei Tage nach dem schweren Erdbeben der Stärke 7,7 mit Epizentrum in Myanmar kommt die Erde noch nicht zur Ruhe - vor allem in Myanmar gibt es immer wieder leichtere Nachbeben. Die Rettungs- und Sucharbeiten in beiden Ländern dauerten an. Vor allem im Krisenland Myanmar, wo eine Militärjunta regiert, ist die Situation unübersichtlich.

Einreise nach Großbritannien ab Mittwoch komplizierter

London/Wien - Wer in diesen Tagen nach Großbritannien reist, sollte zuvor noch einmal sein E-Mail-Postfach kontrollieren. Ab Mittwoch benötigen österreichische Reisende und alle EU-Bürger, die kein Visum haben, für Flüge und Fahrten ins Vereinigte Königreich die neue elektronische Einreisegenehmigung ETA, die mit dem Reisepass verknüpft wird. Die Bestätigung für die Übermittlung des Antrags sowie für die erfolgreiche Bearbeitung kommt per Mail.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

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