17.11.2025 11:30:00

APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

Selenskyj in Frankreich: Rüstungsabkommen geplant

Paris/Kiew (Kyjiw) - Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist zu Gesprächen in Frankreich eingetroffen. Der französische Staatschef Emmanuel Macron nahm seinen ukrainischen Amtskollegen am Montag auf einem Luftwaffenstützpunkt nahe Paris in Empfang. Die Ukraine bemüht sich um den Kauf französischer Kampfjets und anderer Rüstungsgüter. Selenskyj hatte am Sonntag auf X einen "historischen Deal" mit Frankreich angekündigt, um die Luftwaffe und die Luftverteidigung seines Landes zu stärken.

Drei Tote in Region Charkiw nach russischem Raketenangriff

Charkiw (Charkow) - Bei russischen Raketenangriffen auf die Stadt Balaklija in der ostukrainischen Region Charkiw sind in der Nacht auf Montag ukrainischen Angaben zufolge drei Menschen getötet und zehn weitere verletzt worden. Unter den Verletzten seien auch drei Kinder, teilte der Leiter der Militärverwaltung von Balaklija, Witali Karabanow, über den Kurznachrichtendienst Telegram mit. Weitere Verletzte könnten nicht ausgeschlossen werden. Eine russische Stellungnahme lag zunächst nicht vor.

Tote Patientin: Oberösterreichs Gesundheitsholding-Chef geht

Linz - Der Vorsitzende der Geschäftsführung in der Oberösterreichischen Gesundheitsholding (OÖG) und Geschäftsführer des Kepler Universitätsklinikums, Franz Harnoncourt, hat am Montag seinen vorzeitigen Rücktritt aus dem Vertrag angekündigt. Dies teilte er zu Beginn einer Sondersitzung der Gesundheitsholding zum Fall einer abgewiesenen Patientin, die verstorben ist, in einer persönlichen Erklärung mit. Sein Vertrag läuft eigentlich noch bis 2029.

Fast 400.000 Schmuggel-Zigaretten im Sommer sichergestellt

Wien - 390.000 geschmuggelte Zigaretten, 118 Kilogramm Drogen sowie fast 400.000 Euro Bargeld und zahlreiche Luxusartikel hat der Zoll in Österreich im Sommer sichergestellt. 8.352 Personenkontrollen im Flugreiseverkehr sowie 128 mobile Überprüfungen wurden von Juli bis September durchgeführt, zog das Zollamt Österreich am Montag eine positive Bilanz. In 19 Fällen wurden geschützte Arten oder Produkte beschlagnahmt, darunter 41 lebende Tiere und 51 Korallen.

BIP-Prognose: Österreich 2026 bei EU-Schlusslichtern

Brüssel - Österreich ist wie erwartet bei der Wirtschaftsentwicklung 2026 unter den Schlusslichtern in der EU: Die am Montag in Brüssel präsentierte EU-Herbst-Konjunkturprognose sagt Österreich ein Wachstum von 0,9 Prozent voraus. Schlechter schneiden nur Irland mit 0,2 und Italien mit 0,8 Prozent ab. Wachstumslokomotive ist Malta mit 3,8 Prozent; gefolgt von Polen mit 3,5 Prozent. Für die gesamte EU wird ein BIP-Anstieg von 1,4 Prozent, für die Eurozone von 1,2 Prozent prognostiziert.

Polnischer Premier: Bahngleise durch Sabotageakt zerstört

Warschau - In Polen ist nach Angaben von Ministerpräsident Donald Tusk ein Sabotageakt auf eine Bahnstrecke verübt worden. Auf der Route zwischen Warschau und dem südöstlich von der Hauptstadt gelegenen Lublin seien Gleise durch die Explosion eines Sprengsatzes zerstört worden, teilte Tusk am Montag mit. Der Vorfall ereignete sich demnach in der Ortschaft Mika. Weitere Einzelheiten lagen zunächst nicht vor.

Deutschland lässt Rüstungsexporte nach Israel wieder zu

Berlin - Deutschland hebt die im August wegen des Gazakriegs verhängten Beschränkungen für Rüstungsexporte nach Israel ab 24. November wieder auf. Regierungssprecher Stefan Kornelius begründete die Aufhebung am Montag unter anderem mit der seit dem 10. Oktober geltenden Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas, die sich "in den letzten Wochen stabilisiert" habe. Außerdem nannte er die Bemühungen um einen dauerhaften Frieden und der verstärkten humanitären Hilfe im Gaza-Streifen.

Bangladeschs Ex-Regierungschefin Hasina zum Tode verurteilt

Dhaka - Bangladeschs ehemalige Regierungschefin Sheikh Hasina ist in Abwesenheit wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit zum Tode verurteilt worden. Ein Gericht in Dhaka sprach die 78-Jährige am Montag wegen des gewaltsamen Vorgehens gegen Massenproteste im vergangenen Jahr schuldig. Hasina, die Bangladesch 15 Jahre lang mit harter Hand regiert hatte, war nach den Protesten nach Indien geflohen und lebt seitdem dort im Exil.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

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