18.01.2026 05:30:00

APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

Grönland: Trump kündigt Zölle gegen mehrere NATO-Staaten an

Washington - US-Präsident Donald Trump will unter Verweis auf den Grönland-Konflikt neue Zölle gegen acht europäische NATO-Länder verhängen. Die gestaffelten Zölle sollen so lange gelten, bis ein Abkommen über den vollständigen Kauf der Arktisinsel erzielt werde, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social am Samstag. Europa reagierte scharf, auch einige US-Parlamentarier übten Kritik. Die Demokraten wollen Trumps Pläne per Gesetz stoppen.

Lawinen in der Steiermark und in Salzburg: Acht Tote

Pusterwald/Gastein - Drei Lawinenunglücke haben in Österreich am Samstagnachmittag acht Menschenleben gefordert. Im Salzburger Pongau - in Badhofgastein und im Großarltal - wurden durch Schneebretter fünf Menschen getötet, im Gemeindegebiet von Pusterwald im steirischen Murtal starben drei Skitourengeher aus Tschechien. Die Lawinengefahr ist in den Alpen seit Tagen hoch.

Europäischer Filmpreis geht an "Sentimental Value"

Berlin - Das Drama "Sentimental Value" des norwegischen Regisseurs Joachim Trier über eine schwierige Vater-Tochter-Beziehung hat gleich sechs Europäische Filmpreise gewonnen, darunter die Auszeichnung für den besten Film. Das teilte die Europäische Filmakademie am Samstagabend in Berlin mit. Die Hauptdarsteller - der Schwede Stellan Skarsg�rd und die Norwegerin Renate Reinsve - gewannen beide Schauspielpreise. Trier wurde selbst auch für die beste Regie ausgezeichnet.

FPÖ geht mit Ansage zu "Volkskanzlerschaft" ins neue Jahr

Klagenfurt - FPÖ-Bundesparteiobmann Herbert Kickl hat am Samstag beim Neujahrstreffen seiner Partei in Klagenfurt mit einer Ansage in Richtung "Volkskanzlerschaft" gestartet. "2026 wird unser Jahr, es wird ein freiheitliches Jahr", sagte Kickl vor mehreren tausend Besuchern in der Klagenfurter Messehalle. Es brauche Neuwahlen, um der Bundesregierung, die "niemand gewählt" hätte, möglichst bald "die Lichter ausgehen" zu lassen.

Freihandelsabkommen zwischen EU und Mercosur unterzeichnet

Wien/Brüssel/Asuncion - Nach über 25 Jahren Verhandlungen haben Vertreter der Europäischen Union und von vier südamerikanischen Ländern des Staatenbunds Mercosur das Freihandelsabkommen zwischen beiden Wirtschaftsblöcken unterzeichnet. An der Zeremonie in der Zentralbank in Paraguays Hauptstadt Asunci�n nahmen EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, Ratspräsident Ant�nio Costa, Argentiniens Präsident Javier Milei, Paraguays Staatschef Santiago Pe�a und Uruguays Präsident Yamand� Orsi teil.

Syrische Armee meldet Kontrolle über Stadt Tabqa

Damaskus/Berlin - Die syrische Armee hat kurdische Kämpfer aus weiten Gebieten vertrieben, in denen die Kurden bisher de facto Autonomie genossen. In der Provinz Raqqa habe die Armee Sonntagfrüh die Kontrolle über die Stadt Tabqa mitsamt dem größten Staudamm des Landes am Euphrat erlangt, erklärte Informationsminister Hamsa Mustafa. Die USA hatten Syrien zuvor aufgefordert, den Vormarsch in den von Kurden kontrollierten Gebieten im Norden des Landes zu stoppen.

Ugandas Wahlkommission verkündet Wiederwahl von Museveni

Kampala - Bei der von Gewalt und einer Internetblockade überschatteten Präsidentenwahl in Uganda ist Amtsinhaber Yoweri Museveni nach offiziellen Angaben für eine siebente Amtszeit wiedergewählt worden. Der 81-Jährige habe bei dem Urnengang am Donnerstag rund 71,7 Prozent der Stimmen erhalten, teilte die Wahlkommission am Samstag mit. Der 43-jährige Oppositionsführer Bobi Wine, der "massive Wahlfälschung" anprangert, kam demnach auf rund 24,7 Prozent.

Khamenei gibt Trump Schuld für Massenproteste im Iran

Teheran - Irans oberster Führer Ayatollah Ali Khamenei hat US-Präsident Donald Trump als "Verbrecher" bezeichnet und für die jüngsten Proteste in seinem Land mitverantwortlich gemacht. Trump habe dem iranischen Volk bei den Protesten Leid, Schaden und Verleumdungen zugefügt, zitierten iranische Medien am Samstag Khamenei. Trump sprach sich seinerseits für einen Regierungswechsel im Iran aus. "Es ist Zeit, nach einer neuen Führung im Iran zu suchen", sagte er dem News-Portal "Politico".

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

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