18.01.2026 16:30:00

APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

Nach Trumps Zoll-Eklat: Europäer warnen vor Eskalation

Rom/Den Haag - Im Vorfeld einer Sitzung der EU-Botschafter in Brüssel haben die acht betroffenen europäischen Staaten die Drohung von US-Präsident Donald Trump mit Sonderzöllen im Grönland-Konflikt zurückgewiesen. "Zolldrohungen untergraben die transatlantischen Beziehungen und bergen das Risiko einer Eskalation", heißt es in einer gemeinsamen Erklärung Deutschlands mit Dänemark, Finnland, Frankreich, den Niederlanden, Norwegen, Schweden und Großbritannien. Man werde koordiniert reagieren.

Babler: Mehrwertsteuerbegünstigte Produkte nun fix

Wien - Vizekanzler Andreas Babler (SPÖ) hat am Sonntag in der ORF-"Pressestunde" bekannt gegeben, welche Lebensmittel künftig einem begünstigten Mehrwertsteuer-Satz unterliegen sollen. Dabei handelt es sich um Grundnahrungsmittel wie Brot, Milch, Butter und Eier sowie um viele in Österreich heimische Obst- und Gemüsesorten. Betragen soll der Steuersatz 4,9 Prozent, weniger als die Hälfte wie für andere Lebensmittel. Gelten soll die Neuerung ab Juli 2026.

Acht Todesopfer bei Lawinen in Salzburg und Steiermark

Gastein/Pusterwald - Drei Lawinen haben in Österreich am Samstag acht Menschenleben gefordert. Im Salzburger Pongau - im Bereich Bad Hofgastein sowie im Großarltal - wurden fünf Menschen getötet, bei Pusterwald im steirischen Bezirk Murtal starben drei tschechische Tourengeher. Die Lawinengefahr ist in den Alpen seit Tagen zumeist auf den Warnstufen zwei bis drei von fünf. Am Sonntag wurde bekannt, dass es sich bei vier Opfern in Großarl um Mitglieder einer Alpenvereins-Ausbildungsgruppe handelt.

Rasches Vorrücken der syrischen Armee im Kurdengebiet

Damaskus/Berlin - Nach monatelangen Bemühungen um eine Einigung spitzt sich der Konflikt zwischen der syrischen Regierung und den Kurden immer weiter zu. Regierungstruppen brachten bei einem schnellen Vorstoß strategisch wichtige Gebiete im Norden und Osten unter ihre Kontrolle, darunter zwei wichtige Ölfelder und einen Staudamm, wie Staatsmedien und Aktivisten berichteten. Die kurdisch angeführten Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) zogen sich aus den Gebieten zurück.

Israel verärgert über Besetzung von Gaza-Gremium

Jerusalem - Israel ist wegen der Besetzung des "Gaza Executive Board" durch das Weiße Haus verärgert. Die Ankündigung zur Zusammensetzung dieses wichtigen internationalen Aufsichtsgremiums für den Gazastreifen sei "nicht mit Israel abgestimmt und widerspricht dessen Politik", heißt es in einer Stellungnahme des Büros von Israels Regierungschef Benjamin Netanyahu. Ein US-Beamter merkte dazu an, dass Netanyahu kein Mitspracherecht habe.

Mindestens 15 Tote bei Waldbränden in Chile

Santiago de Chile/Concepcion - Bei unkontrolliert wütenden Waldbränden in Chile sind nach Angaben der Regierung mindestens 15 Menschen ums Leben gekommen. Die Flammen erfassten auch mehrere Wohngebiete, unter anderem in der Großstadt Concepci�n. Rund 50.000 Menschen mussten wegen der Brände aus ihren Häusern und Wohnungen fliehen, wie am Sonntag der Minister für öffentliche Sicherheit, Luis Cordero, bekannt gab. Innenminister Alvaro Elizalde sprach von einer "sehr komplexen Situation".

Bis zu 18.000 Tote laut Bericht nach Protesten im Iran

Teheran - Bei den Massenprotesten im Iran sollen nach Informationen der "The Sunday Times" 16.500 bis 18.000 Menschen getötet worden sein. Mitarbeiter in acht großen Augenkliniken und 16 Notaufnahmen im Land hätten die Zahlen zusammengestellt. Demnach sollen weitere 330.000 bis 360.000 Menschen verletzt worden sein. Mindestens 700 bis 1.000 Menschen hätten ein Auge verloren. Allein in der Noor-Klinik, einem Augenkrankenhaus in Teheran, seien 7.000 Augenverletzungen dokumentiert.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

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