20.01.2026 19:30:00

APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

Macron warnt in Davos vor Abkehr von Regeln und Recht

Davos/Brüssel - Der französische Präsident Emmanuel Macron hat auf dem Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos vor einer globalen Abkehr von Regeln und internationalem Recht gewarnt. Die Welt erlebe einen "Wandel hin zu einer Welt ohne Regeln, in der das Völkerrecht mit Füßen getreten wird und in der das einzige Gesetz, das zu zählen scheint, das des Stärkeren ist". Sogenannte "imperiale Ambitionen" kehrten zurück. Mögliche US-Zölle im Streit um die Arktis-Insel bezeichnete er als "Druckmittel".

Laut Macron kein G7-Treffen am Donnerstag in Paris geplant

Davos - Frankreichs Präsident Emmanuel hat seinen Plan für ein G7-Treffen mit Russland am Donnerstag in Paris aufgegeben. "Es ist kein Treffen geplant", sagte Macron am Dienstag beim Weltwirtschaftsforum in Davos. US-Präsident Donald Trump hatte zuvor eine persönliche Nachricht von Macron veröffentlicht, in der er ihm ein solches Treffen samt einem gemeinsamen Abendessen in Paris vorgeschlagen hatte. Im Umfeld Macrons war die Echtheit der Nachricht bestätigt worden.

Tanner will wieder verpflichtende Milizübungen

Wien - Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) spricht sich für die Wiedereinführung verpflichtender Milizübungen nach dem Grundwehrdienst aus. Es beginne nun die Diskussion um den Wehrdienst der Zukunft, sagte sie in Reaktion auf den Bericht der von ihr eingesetzten Wehrdienstkommission. Eine Präferenz für eines der Modelle äußerte sie nicht. Nun müssten die Parteien darüber diskutieren. Die Notwendigkeit einer Reform sei jedenfalls unbestritten.

Selenskyj schlägt Europa Aufbau einer gemeinsamen Armee vor

Kiew (Kyjiw)/Davos - Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die Schaffung einer gemeinsamen Armee der Ukraine und Europas mit bis zu drei Millionen Soldaten vorgeschlagen. Er habe das Thema angesichts der Bedrohung durch Russland bereits im vergangenen Jahr angesprochen, sagte Selenskyj am Dienstag in einem Online-Chat mit Journalisten. Russland plant, seine Streitkräfte bis zum Jahr 2030 auf 2,5 Millionen Soldaten aufzustocken.

EU-Kommission will Huawei und ZTE aus Netzen verbannen

Brüssel - Die EU-Kommission verschärft im Kampf gegen Cyberangriffe und Spionage den Kurs gegen Technologie-Lieferanten etwa aus China. Die Brüsseler Behörde präsentierte am Dienstag in Straßburg ein umfassendes Gesetzespaket zur Überarbeitung des "Cybersecurity Act". Ziel ist es, vor allem Telekommunikations-Komponenten von Risiko-Anbietern schrittweise aus kritischen Sektoren zu verbannen und Spionage oder gar Sabotage zu verhindern.

Gewaltverbrechen in Linz: Todesursache stumpfe Gewalt

Linz - Ein 49-jähriger Linzer, dessen Leiche am Montag gefesselt und übel zugerichtet in seiner Wohnung in Linz gefunden worden ist, starb "im Lauf des Wochenendes" an stumpfer Gewalteinwirkung gegen den Kopf. Das hat eine Obduktion der Leiche ergeben, teilte die Polizei Dienstagnachmittag mit. Einbruchsspuren wurden offenbar nicht gefunden.

1,52 Milliarden Touristen sind 2025 ins Ausland verreist

Madrid - Trotz steigender Preise und geopolitischer Unsicherheiten haben rund 1,52 Milliarden Menschen 2025 eine touristische Auslandsreise unternommen. Das sei ein neuer Rekord und werde von einem starken Anstieg in Asien und Afrika angetrieben, erklärte die UN-Tourismusorganisation mit Sitz in Madrid am Dienstag. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der Touristen weltweit um 4,0 Prozent.

Hunderttausende von Hochwasser in Mosambik betroffen

Maputo - Der afrikanische Küstenstaat Mosambik erlebt eine der schwersten Flutkatastrophen seit Jahrzehnten. Heftige Regenfälle seit Ende Dezember haben Überschwemmungen im Süden des Landes an der Ostküste Afrikas ausgelöst, von denen mehr als 600.000 Menschen betroffen sind. Mindestens 50 Menschen sind nach Angaben der Katastrophenbehörde des Landes ums Leben gekommen, wie das Notfallkoordinierungszentrum der Europäischen Kommission mitteilte.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

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