|
21.01.2026 05:30:00
|
APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
Davos/Brüssel - Der französische Präsident Emmanuel Macron hat auf dem Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos vor einer globalen Abkehr von Regeln und internationalem Recht gewarnt. Die Welt erlebe einen "Wandel hin zu einer Welt ohne Regeln, in der das Völkerrecht mit Füßen getreten wird und in der das einzige Gesetz, das zu zählen scheint, das des Stärkeren ist". Sogenannte "imperiale Ambitionen" kehrten zurück. Mögliche US-Zölle im Streit um die Arktis-Insel bezeichnete er als "Druckmittel".
Trump spricht in Davos - Europäer hoffen auf Treffen
Davos - Donald Trump soll am Mittwoch die große Bühne des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Davos betreten. Auf die Rede des US-Präsidenten blickt angesichts seiner Annexionsideen für Grönland, Zollankündigungen gegen Verbündete und Pläne für einen umstrittenen "Friedensrat" wohl die ganze Welt. Trumps Ankunft in Davos dürfte sich allerdings verzögern, denn sein Flugzeug musste auf dem Weg zum WEF wegen eines "kleinen elektrischen Problems" umkehren.
Rund 4.500 Tote bei Iran-Protesten von Aktivisten bestätigt
Washington/Teheran - Bei den jüngsten Massenprotesten im Iran sind Aktivisten zufolge rund 4.500 Menschen ums Leben gekommen. Das Menschenrechtsnetzwerk HRANA verifizierte bisher 4.519 Tote, wie aus einem Bericht der Aktivisten mit Sitz in den USA hervorgeht. Weitere knapp 9.000 Todesfälle würden noch untersucht. Neben 4.251 getöteten Demonstranten kamen ihren Informationen nach auch 197 Sicherheitskräfte ums Leben.
Trump räumt ICE-"Fehler" ein und bedauert Renee Goods Tod
Washington - US-Präsident Donald Trump hat mögliche "Fehler" der Einwanderungspolizei ICE eingeräumt. Der Tod der unbewaffneten Autofahrerin Renee Nicole Good in Minneapolis vor rund zwei Wochen sei "eine Tragödie", sagte Trump am Dienstag vor Journalisten in Washington, ohne Good namentlich zu nennen. Unterdessen erhöht das US-Justizministerium den Druck auf demokratische Kritiker der ICE-Einsätze mit Gerichtsvorladungen, betroffen ist auch Minnesotas Gouverneur Tim Walz.
Selenskyj: Mehr als eine Million in Kiew ohne Strom
Kiew (Kyjiw) - Nach den schweren russischen Angriffen sind dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zufolge mehr als eine Million Verbraucher allein in Kiew ohne Strom. Mehr als 4.000 Hochhäuser in der Dreimillionenstadt seien ohne Heizung, sagte er in seiner abendlichen Videobotschaft. Er forderte den Energieversorger Ukrenergo, die Regierung, regionale Behörden und Stadtverwaltungen - dabei explizit die der Hauptstadt - auf, jede Stunde an der Energieversorgung zu arbeiten.
Selenskyj schlägt Europa Aufbau einer gemeinsamen Armee vor
Kiew (Kyjiw)/Davos - Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die Schaffung einer gemeinsamen Armee der Ukraine und Europas mit bis zu drei Millionen Soldaten vorgeschlagen. Er habe das Thema angesichts der Bedrohung durch Russland bereits im vergangenen Jahr angesprochen, sagte Selenskyj am Dienstag in einem Online-Chat mit Journalisten. Russland plant, seine Streitkräfte bis zum Jahr 2030 auf 2,5 Millionen Soldaten aufzustocken.
Trumps "Friedensrat" sorgt für Aufregung und Skepsis
Washington/New York - US-Präsident Donald Trumps geplanter "Friedensrat" sorgt für Aufregung, Verwirrung und Sorge um die internationale Nachkriegsordnung. Eine sogenannte "Charta für den Friedensrat" wurde an diverse Regierungen weltweit verschickt. Diplomaten lesen sie als Kampfansage an die Vereinten Nationen. Für Donnerstag setzte Trump in Davos eine Unterzeichnungszeremonie an. Auf die Absage von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron reagierte er mit der Androhung hoher Zölle.
Neuer Waffenstillstand in Syrien vereinbart
Damaskus - Nach erneuten Gefechten in Nordsyrien haben sich die Übergangsregierung und die kurdisch angeführten Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) auf einen Waffenstillstand geeinigt. Das bestätigten die SDF und das Verteidigungsministerium in Damaskus. Laut Ministerium soll der Waffenstillstand zunächst für vier Tage gelten. Er beginne am Dienstag um 20.00 Uhr (Ortszeit, 18.00 Uhr MEZ). Die SDF erklärten die "volle Verpflichtung" ihrer Streitkräfte zu der Vereinbarung.
Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.
red
Der finanzen.at Ratgeber für Aktien!
Wenn Sie mehr über das Thema Aktien erfahren wollen, finden Sie in unserem Ratgeber viele interessante Artikel dazu!
Jetzt informieren!