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21.01.2026 19:30:00
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APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
Davos - US-Präsident Donald Trump hat in seiner Rede beim Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos sofortige Verhandlungen über den Erwerb Grönlands gefordert. Grönland liege an einem strategisch wichtigen Ort und sei unverteidigt, so Trump. Zur Durchsetzung seiner Forderung werde er "keine Gewalt anwenden", betonte Trump. Nach Trumps Rede stellte der dänische Außenminister Lars L�kke Rasmussen Mittwochabend klar, dass derartige Gespräche für sein Land nicht infrage kämen.
EU-Parlament verweist Mercosur-Abkommen an EuGH
Straßburg - Das EU-Parlament blockiert die Ratifizierung des umstrittenen EU-Mercosur-Abkommens: Der Vorschlag, ein Gutachten des Europäischen Gerichtshofs zur Vereinbarkeit der Abkommen mit den EU-Verträgen einzuholen, wurde mit knapper Mehrheit angenommen. Das Ratifizierungsverfahren ist damit vorerst gestoppt, allerdings könnte die EU-Kommission den Handelspakt dennoch vorläufig in Kraft setzen.
EU-Parlament stoppt Arbeit zu Umsetzung von Zolldeal mit USA
Straßburg/EU-weit/Brüssel - Das Europäische Parlament hat die Arbeiten zur Umsetzung des im vergangenen Jahr vereinbarten Zollabkommens zwischen den USA und der EU formell auf Eis gelegt. "Mit der Androhung von Extrazöllen im Zusammenhang mit Grönland hat der US-Präsident den Bogen endgültig überspannt", teilte der Vorsitzende des Handelsausschusses, Bernd Lange von der SPD, in Straßburg mit. In den Handelsbeziehungen zwischen der EU und den Vereinigten Staaten droht damit erneut eine Eskalation.
Trumps "Friedensrat" stößt weiter auf geteiltes Echo
Davos - Der "Friedensrat" von US-Präsident Donald Trump stößt weiter auf ein geteiltes Echo. Israel und Ägypten kündigten am Mittwoch ihren Beitritt zu dem für die Beilegung internationaler Konflikte gedachten Gremium an. Norwegen lehnte einen Beitritt zu der US-Initiative ab, die sich als Konkurrenz zu den Vereinten Nationen versteht. Donnerstagvormittag soll das Gründungsdokument nach US-Plänen in Trumps Anwesenheit am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos unterzeichnet werden.
Mehrere Tote bei israelischem Beschuss im Gazastreifen
Gaza - Bei Angriffen Israels im Gazastreifen sind palästinensischen Angaben zufolge erneut elf Menschen getötet worden. Unter den Toten seien zwei Kinder und drei Journalisten, teilten Rettungskräfte am Mittwoch mit. Israels Militär erklärte, es habe einen palästinensischen Kämpfer "eliminiert", der eine Bedrohung für Soldaten dargestellt habe. In den vergangenen Wochen hatte es wiederholt Tote durch israelische Angriffe gegeben, obwohl in dem Küstenstreifen eine Waffenruhe gilt.
Österreichs Emissionen sinken 2024 um drei Prozent
Wien/EU-weit/Brüssel - Einen Rückgang der Treibhausgase (THG) in Österreich von minus drei Prozent bzw. zwei Millionen Tonnen CO2-Äquivalent im Vergleich zu 2023 hat die THG-Inventur des Umweltbundesamts ergeben. 2024 wird damit ein Wert in der Höhe von 66,6 Millionen Tonnen erreicht. Als Gründe für den "positiven Trend" nannte Umweltminister Norbert Totschnig (ÖVP) neben der negativen Industrieproduktion und Wetterlage, dass auch CO2-Bepreisung oder Ausbau erneuerbarer Energie Wirkung zeigen.
Atomkraft weltweit auf Rekordniveau
Berlin - Die weltweite Kapazität von Atomkraftwerken hat Rekordniveau erreicht. Die Zunahme wird dabei insbesondere von China getrieben, wie aus dem in Berlin vorgestellten Überblick zur Lage der globalen Atomkraft hervorgeht. Zugleich sank der Atomkraftanteil an der weltweiten Energieerzeugung von 17,5 Prozent im Rekordjahr 1996. Ihr Anteil an den 2024 global erzeugten 2.677 Terawattstunden (TWh) lag demnach bei nur noch neun Prozent - allerdings bei steigender Energieerzeugung.
Urteile in Vorarlberger "Wirtschaftsbundaffäre" bestätigt
Innsbruck/Bregenz - Die sogenannte Vorarlberger "Wirtschaftsbundaffäre" hat mit einer Bestätigung der Schuldsprüche und Strafhöhen gegen vier Angeklagte im Berufungsverfahren am Mittwoch am Oberlandesgericht Innsbruck (OLG) einen juristischen Schlusspunkt gefunden. Die vier Männer waren im März in erster Instanz wegen Vorteilsannahme zur Beeinflussung bzw. Vorteilszuwendung zur Beeinflussung verurteilt worden. Der Wirtschaftsbund nahm das Urteil "zur Kenntnis", hieß es in einer Aussendung.
Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.
red
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