24.01.2026 14:30:00

APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

Ukraine-Verhandlungen in Abu Dhabi auch über Gebietsfragen

Kiew (Kyjiw) - Die Verhandlungen in Abu Dhabi über eine Beendigung des russischen Angriffskriegs in der Ukraine haben nach Medieninformationen am Samstag, dem zweiten Tag der Gespräche, auch mit Gesprächen über das heikle Thema Gebietsabtretungen begonnen. Mehrere Dokumente würden studiert und erörtert, hieß es der staatlichen Nachrichtenagentur Tass zufolge aus russischen Delegationskreisen.

Wieder massive russische Luftangriffe auf die Ukraine

Kiew (Kyjiw) - Während der laufenden Friedensverhandlungen sind die ukrainische Hauptstadt Kiew sowie die Städte Charkiw und Tschernihiw in der Nacht auf Samstag erneut von massiven russischen Luftangriffen getroffen worden. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sprach von schwersten Angriffen seit Wochen. Es habe mindestens einen Toten und zahlreiche Verletzte sowie schwere Schäden an der Energieversorgung gegeben. Er bat um westliche Hilfe bei der Stärkung der Flugabwehr.

Feiern zur Bischofsweihe in Wien begonnen

Wien - Josef Grünwidl wird am Samstag das Amt des Erzbischofs von Wien übernehmen. Die Weihe und die anschließende Amtseinführung haben um 14 Uhr im Wiener Stephansdom begonnen. Geleitet wird die Zeremonie bis zur Weihe von Grünwidls Vorgänger, Kardinal Christoph Schönborn. Rund 3.000 Menschen haben sich dazu im Dom eingefunden, darunter Bundespräsident Alexander Van der Bellen und Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) sowie Vertreter anderer Religionsgemeinschaften.

Frederiksen kritisiert Trumps NATO-Aussagen zu Afghanistan

Washington/Brüssel - Dänemarks Regierungschefin Mette Frederiksen hat US-Präsident Donald Trump für dessen umstrittene Äußerungen zu NATO-Truppen in Afghanistan kritisiert. Es sei "nicht hinnehmbar", dass Trump die Bemühungen verbündeter Soldaten infrage stelle, sagte Frederiksen am Samstag der Nachrichtenagentur Ritzau. Dänemark habe gemessen an der Bevölkerungszahl die größten Verluste erlitten. Ritzau zufolge starben während des Einsatzes nach dem 11. September 2001 44 dänische Soldaten.

Waffenruhe zwischen Damaskus und Kurden verlängert

Raqqa (Al-Raqqa) - Kurz vor dem drohenden Auslaufen einer Waffenruhe zwischen der syrischen Armee und kurdischen Milizen haben beide Seiten die Vereinbarung verlängert. Die Waffenruhe zwischen Damaskus und den mehrheitlich kurdischen Demokratischen Kräften Syriens (SDF), die ursprünglich bis Samstagabend geschlossen wurde, gelte vorerst etwa einen weiteren Monat lang, erfuhr die Nachrichtenagentur AFP von Quellen beider Seiten. Eine offizielle Mitteilung zu der Waffenruhe gab es zunächst nicht.

Aktivisten: 5.137 Todesopfer bei Protesten im Iran bestätigt

Teheran/Washington - Bei den Massenprotesten im Iran hat es bisher laut dem Menschenrechtsnetzwerk HRANA 5.137 bestätigte Todesopfer gegeben. Zusätzlich prüft die in den USA ansässige Agentur 12.904 weitere Fälle. Mindestens 7.402 Menschen sollen schwer verletzt worden sein. Offiziellen Quellen zufolge gab es bei den Aufständen 3.117 Tote. Mehr als 2.400 Menschen seien dabei durch "terroristischen Aktivitäten" gestorben. Ranghohe iranische Militärs warnten die USA unterdessen vor einem Angriff.

Totschnig mit Initiative für günstigere Düngemittel

Wien - Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig (ÖVP) will beim Agrarministerrat am Montag in Brüssel eine Initiative für günstigere Düngemittel einbringen. Gefordert werden "konkrete Maßnahmen auf EU-Ebene, um die Kostenbelastung für die Landwirtschaft zu senken und die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber Drittstaaten zu erhöhen". Die Düngemittelpreise seien in den vergangenen Jahren stark gestiegen und würden mittlerweile bis zu 30 Prozent der Produktionskosten ausmachen, hieß es.

Heftige Proteste gegen US-Einwanderungspolitik in Minnesota

Minneapolis (Minnesota) - Nach der Festnahme eines fünfjährigen Buben durch ICE-Beamte haben im US-Staat Minnesota am Freitag (Ortszeit) tausende Menschen trotz Eiseskälte gegen die Einwanderungspolitik von US-Präsident Donald Trump und das brutale Vorgehen der Einwanderungsbehörde protestiert. Dutzende Demonstranten wurden festgenommen. Zuvor hatte bereits der Tod der unbewaffneten Autofahrerin Renee Good durch Schüsse eines ICE-Beamten für Entrüstung und Proteste gesorgt.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

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