26.02.2026 17:30:00

APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

Entscheidende Phase der Verhandlungen der USA mit dem Iran

Teheran/Washington/Genf - Die Atomverhandlungen zwischen den USA und dem Iran gehen in eine entscheidende Phase. Vertreter beider Staaten kamen am Donnerstag in Genf für eine dritte Verhandlungsrunde zusammen. Die Gespräche unter Vermittlung des Golfstaats Oman wurden am frühen Nachmittag zunächst für eigene Beratungen der jeweiligen Delegationen unterbrochen. Sie sollten am Abend fortgesetzt werden.

Wöginger-Prozess - Hearing-Chef: "Habe korrekt gehandelt"

Linz/Wien - Im Landesgericht Linz ist am Donnerstag der Prozess gegen ÖVP-Klubobmann August Wöginger und zwei Finanzbeamte in der "Postenschacher"-Causa weitergegangen. Am Wort war der Erstangeklagte, der sich nicht schuldig bekannte und beteuerte, "absolut korrekt gehandelt" zu haben. Belastende Zeugenaussagen wies er vehement zurück. Den drei Beschuldigten wird vorgeworfen, bei der Besetzung der Leitung des Finanzamts Braunau einen ÖVP-Bürgermeister bevorzugt zu haben.

Die meisten Unfälle passieren den Österreichern im Haushalt

Wien - 2025 sind in Österreich 824.400 Unfallopfer ambulant oder stationär in Spitälern behandelt worden. Das ist ein Anstieg von zwei Prozent, teilte das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) am Donnerstag mit. Die Behandlungskosten erhöhten sich um sieben Prozent auf drei Milliarden Euro. Die meisten Verletzten erlitten ihre Blessuren im Haushalt (334.500 Verletzte), gefolgt von den Bereichen Freizeit und Freizeitsport (280.700), Arbeit und Schule (111.400) und Verkehr (97.800).

Drogenprozess in Salzburg: Hohe Strafen für zwei Angeklagte

Salzburg - In dem am Dienstag gestarteten großen Drogenprozess am Landesgericht Salzburg sind am Donnerstagnachmittag zwei weitere Urteile gefallen. Ein bisher unbescholtener 28-jähriger Mann erhielt eine Haftstrafe von 9,5 Jahren. Sein gleichaltriger Mitangeklagter, der nur eine untergeordnete Rolle gespielt haben soll, muss zusätzlich zu einer bestehenden Strafe für fünf weitere Jahre ins Gefängnis. Beide Männer zeigten sich nicht geständig, beide Urteile sind nicht rechtskräftig.

AfD darf nicht als rechtsextremistisch eingestuft werden

Köln - Das deutsche Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) darf die AfD vorerst nicht als gesichert rechtsextremistisch einstufen und behandeln. Das Verwaltungsgericht Köln entschied, dass die Bundesbehörde den Ausgang des Hauptsacheverfahrens abzuwarten hat. Die AfD hatte gegen die Einstufung geklagt. Die Entscheidung kann in der nächsthöheren Instanz vor dem Oberverwaltungsgericht für Nordrhein-Westfalen angefochten werden. Parteichefin Alice Weidel sprach von einem "großen Sieg".

Ex-BVT-Direktor Gridling sagte im Ott-Prozess als Zeuge aus

Wien - Im Spionage-Prozess gegen den Ex-Chefinspektor im mittlerweile aufgelösten Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT), Egisto Ott, ist Ex-BVT-Direktor Peter Gridling als Zeuge befragt worden. Gridling schilderte, er habe im November 2017 "veranlasst, dass Anzeige erstattet wird", nachdem "ein befreundeter Partnerdienst" gemeldet hatte, Ott habe sich von seinem dienstlichen Account "klassifizierte Dokumente" an seine private Mail-Adresse geschickt.

Slowenische Präsidentin kritisiert Peršmanhof-Ermittlungen

Bad Eisenkappel - Die slowenische Präsidentin Nataša Pirc Musar hat bei ihrem Besuch am Südkärntner Peršmanhof am Donnerstag die österreichische Ermittlungsarbeit zum umstrittenen Polizeieinsatz dort kritisiert. Der Expertenbericht sei zwar schnell verfasst worden, allerdings sei seither nichts geschehen. Dieses Vorgehen habe einen "bitteren Geschmack" in den diplomatischen Beziehungen hinterlassen. Pirc Musar machte deutlich, dass sie eine öffentliche Entschuldigung Österreichs erwarte.

U-Haft über 14-Jährige nach Tötung von Frau in Wien verhängt

Wien - Das Landesgericht Wien hat Untersuchungshaft über jene psychisch kranke 14-Jährige, die am Montagnachmittag eine ältere Frau auf dem Wiener Friedhof Baumgarten mit einem Taschenmesser erstochen haben soll, verhängt. Wie Christina Salzborn, Sprecherin des Landesgerichts, am Donnerstag gegenüber der APA erklärte, sei als Grund Tatbegehungsgefahr geltend gemacht worden. Die Jugendliche machte bei der Anhörung vor dem Gericht keine weiteren Angaben zur Tat.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

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