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27.02.2026 17:30:00
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APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
Kabul/Islamabad - Das pakistanische Verteidigungsministerium hat die islamistischen Taliban in Afghanistan aufgefordert, sich von den Extremisten im Nachbarland abzuwenden. Solange dies nicht geschehe, gebe es kein Ende des laufenden pakistanischen Militäreinsatzes. Pakistan habe in der Nacht "effektiv, umgehend und brutal" zugeschlagen, sagte ein Militärsprecher bei einer Pressekonferenz. Islamabad wirft Kabul vor, islamistische Terroristen zu beherbergen, die in Pakistan Anschläge verüben.
EU-Kommission kündigt Anwendung von Mercosur-Abkommen an
Brüssel - Das Freihandelsabkommen zwischen der Europäischen Union und den südamerikanischen Mercosur-Staaten Brasilien, Argentinien, Uruguay und Paraguay wird trotz einer noch ausstehenden Überprüfung durch den Gerichtshof der Europäischen Union in Kürze angewendet. Das kündigte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Freitag in Brüssel an. Am Donnerstag hatten Uruguay und Argentinien das Abkommen ratifiziert und damit den Weg für diesen Schritt geebnet.
Regierung will Impfen in Apotheken ab 2027 ermöglichen
Wien - Die Bundesregierung will ab dem kommenden Jahr das Impfen in Apotheken ermöglichen. Das hat Vizekanzler Andreas Babler (SPÖ) im Rahmen eines gemeinsamen Medientermins mit Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) und NEOS-Chefin Beate Meinl-Reisinger (NEOS) angekündigt. Damit werde man einen großen Wunsch der Bevölkerung in die Umsetzung bringen, so Babler. Noch heuer soll ein Angebot für alle, sich niederschwellig in Apotheken impfen zu lassen, beschlossen werden.
Regierung zieht positive Bilanz von schwierigem ersten Jahr
Wien - Die Spitzen von ÖVP, SPÖ und NEOS stellen sich nach einem Jahr gemeinsamen Regierens selbst ein gutes Zeugnis aus. Es sei noch nicht "alles gut, aber wir sind einen Schritt weitergekommen, damit es gut wird", bilanzierte Kanzler Christian Stocker (ÖVP) bei einem gemeinsamen Medientermin mit Vizekanzler Andreas Babler (SPÖ) und NEOS-Chefin Beate Meinl-Reisinger nach einem "sehr herausfordernden Jahr". Vorankommen will man bis zum Sommer unter anderem mit der Gesundheitsreform.
Häftling offenbar aus Tiroler Krankenhaus geflohen
Innsbruck - Ein stationär aufgenommener Häftling der Justizanstalt Innsbruck ist offenbar Donnerstagabend aus einem Krankenhaus geflohen. Dies berichteten die "Tiroler Tagezeitung" und der ORF Tirol am Freitag online. Das Justizministerium bestätigte die Flucht des Mannes, der sich wegen Vermögensdelikten in Strafhaft befand und im Juni entlassen worden wäre. Laut dem ORF gelang dem Häftling die Flucht durch ein Fenster. Eine Bestätigung für letzteres lag vorerst nicht vor.
USA genehmigen Ausreise von Botschaftspersonal aus Israel
Teheran/Jerusalem/Washington - Die Sicherheitslage im Nahen Osten bleibt wegen des drohenden US-Militärschlags auf den Iran angespannt. Die USA genehmigten wegen "Sicherheitsrisiken" die Ausreise ihres Botschaftspersonal, das nicht zur Notfallbesetzung gehört, und von deren Familien aus Israel, wie die US-Botschaft am Freitag mitteilte. Zudem rät sie US-Bürgern auszureisen, solange noch kommerzielle Flüge verfügbar sind. Auch Bewegungseinschränkungen für Regierungsmitarbeiter in der Region seien möglich.
"Postenschacher"-Affäre: Angeklagter bestätigt Schmid-Wunsch
Linz/Wien - Der Prozess gegen ÖVP-Klubobmann August Wöginger und zwei Finanzbeamte wegen Amtsmissbrauchs ist am Freitag fortgesetzt worden. Den dreien wird vorgeworfen, einem ÖVP-Bürgermeister zu einem Spitzenjob in der Finanzverwaltung verholfen zu haben. Die beiden Beamten, die in der Hearingkommission saßen, bestritten das. Der Zweitangeklagte räumte aber ein, dass der damalige Generalsekretär im Finanzministerium, Thomas Schmid, gesagt habe, "dass es der Bürgermeister werden soll".
Israelisches Gericht setzt Hilfsorganisationsverbot aus
Wien - Israels Oberster Gerichtshof hat das anstehende Betätigungsverbot für Dutzende Hilfsorganisationen im Gazastreifen vorläufig ausgesetzt. Israels Behörden hatten insgesamt 37 Organisationen die Lizenzen entzogen, weil sie Auflagen für eine neue Registrierung ablehnten - etwa persönliche Daten aller Mitarbeiter an Israel zu übermitteln. Für die Organisationen galt eine Frist bis zum 1. März, ihre Aktivitäten einzustellen, auch im vom Krieg großflächig zerstörten Gazastreifen.
Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.
red
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