29.03.2026 09:30:00

APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

Bericht: USA bereiten wochenlange Bodenoffensive im Iran vor

Washington - Das US-Verteidigungsministerium bereitet sich einem Zeitungsbericht zufolge auf wochenlange Bodeneinsätze im Iran vor. Die Pläne könnten Kommandoeinsätze von Spezialkräften sowie Vorstöße regulärer Infanterie umfassen, berichtete die "Washington Post" am Samstag (Ortszeit) unter Berufung auf Insider aus Regierungskreisen. Ob Präsident Donald Trump diese Vorhaben genehmigen werde, sei jedoch ungewiss.

Iran: USA und Israel greifen Hafen nahe Straße von Hormuz an

Teheran - Israel und die USA haben nach Angaben iranischer Staatsmedien einen Hafen nahe der Straße von Hormuz angegriffen. Bei dem Angriff auf den Kai des Hafens von Bandar Khamir seien fünf Menschen getötet und vier weitere Menschen verletzt worden, berichtete die staatliche iranische Nachrichtenagentur Irna am Sonntag. In der iranischen Hauptstadt Teheran gab es unterdessen laut Medienberichten wiederholt Explosionen. Im Osten der Stadt stieg Rauch auf.

Houthi-Miliz feuert erneut Raketen und Drohnen auf Israel ab

Sanaa - Die Houthi-Miliz im Jemen hat nach ihrem Eintritt in den Iran-Krieg an der Seite Teherans Israel innerhalb kurzer Zeit zum zweiten Mal angegriffen. Am Samstagabend seien eine Drohne über der südlichen Stadt Eilat und ein Marschflugkörper vor Erreichen israelischen Territoriums abgefangen worden, berichtete die "Times of Israel" unter Berufung auf das Militär. Am Samstagmorgen hatte die Miliz bereits eine Rakete auf den jüdischen Staat gefeuert.

Feuer in Club in Deutschland - Hunderte flohen ins Freie

Kehl am Rhein - In einem Tanzclub mit etwa 750 feiernden Menschen in der Stadt Kehl im deutschen Bundesland Baden-Württemberg ist in der Nacht auf Sonntag ein Feuer ausgebrochen. Das Gebäude sei daraufhin evakuiert worden, die Gäste retteten sich ins Freie, wie die Polizei mitteilte. Drei Menschen seien wegen "der Gesamtsituation" vom Rettungsdienst behandelt worden. Ob sie als verletzt galten, war zunächst unklar. Das Feuer griff auf das gesamte Gebäude im Ortenaukreis über.

In Ostsee gestrandet: Buckelwal noch immer in Wismarbucht

Wismar - Nach seiner zwischenzeitlichen Befreiung von einer Sandbank hat sich der in der Ostsee gestrandete Buckelwal Sonntag früh noch immer in der Wismarbucht befunden. Das bestätigten das Umweltministerium des ostdeutschen Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern und die Organisation Greenpeace. Ob der Wal wieder auf einer Sandbank festhängt, sei noch unklar. In der Nacht auf Sonntag war es dem Wal an sich gelungen, mit steigendem Wasserstand in der Wismarbucht freizukommen, hieß es.

Landesweite "No-Kings"-Proteste gegen Trump in den USA

Washington - Kein Krieg gegen den Iran, keine Razzien in US-Städten und ein Nein zu steigenden Preisen: In den USA sind in zahlreichen Städten Bürger gegen die Regierung von US-Präsident Donald Trump auf die Straße gegangen. Unter dem Motto "No Kings" ("Keine Könige") waren laut Veranstaltern am Samstag Proteste in allen 50 Bundesstaaten geplant. US-Medien sprachen am Abend (Ortszeit) von schätzungsweise mehreren Millionen Teilnehmern.

Teilzeitquote unter Lehrkräften ist weiter gestiegen

Wien - Die in Österreich im internationalen Vergleich hohe Teilzeitquote unter Lehrkräften ist zuletzt weiter gestiegen. In den Pflichtschulen (Volks-, Mittel-, Sonder- und Berufsschulen, Poly) haben im aktuellen Schuljahr 35 Prozent keine volle Lehrverpflichtung, in den Bundesschulen (AHS, berufsbildende mittlere und höhere Schulen/BMHS) sind es rund 38 Prozent. Im Westen ist der Anteil der Teilzeitkräfte laut aktuellen Zahlen des Bildungsministeriums weiterhin besonders hoch.

Sozialtarif für Strom entlastet ab April 290.000 Haushalte

Wien - Für zahlreiche Haushalte wird Strom ab Mittwoch billiger: Als Teil des Elektrizitätswirtschaftsgesetz wird mit 1. April der Sozialtarif von 6 Cent je Kilowattstunde netto eingeführt. Rund 290.000 Haushalte oder rund 600.000 Personen werden vom Sozialtarif profitieren, verwies das Wirtschaftsministerium am Sonntag auf die im Vorjahr beschlossene Regelung. Wobei der Sozialtarif nicht gesondert beantragt werden muss, sondern automatisch vom Versorger berücksichtigt wird.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

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