30.03.2026 22:30:00

APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

Zwei UNIFIL-Soldaten bei Explosion im Südlibanon getötet

Beirut - Bei einer Explosion im Südlibanon sind am Montag zwei UNIFIL-Soldaten ums Leben gekommen. Wie die UNO-Friedensmission im Libanon mitteilte, hat eine Explosion "unbekannter Ursache" ihr Fahrzeug zerstört. Ein dritter Blauhelmsoldat sei schwer verletzt worden, ein weiterer habe bei dem Vorfall in der Nähe der Gemeinde Bani Haiyyan ebenfalls Verletzungen erlitten. Bereits Sonntagabend war ein Blauhelmsoldat bei der Explosion eines Geschosses im Süden des Libanon getötet worden.

Peter Kaiser räumt Kärntner Landeshauptmann-Sessel

Klagenfurt - Der Kärntner Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) hat am Dienstag seinen allerletzten Arbeitstag in dieser Position. Bevor der 67-Jährige pünktlich um 17.00 Uhr sein Büro im Amt der Kärntner Landesregierung verlässt und offiziell den Ruhestand antritt, gibt es aber noch einen Abschiedsempfang: Dieser wird am Vormittag im Klagenfurter Konzerthaus über die Bühne gehen.

Israels Parlament stimmt für Todesstrafe für Terroristen

Jerusalem - Das israelische Parlament hat einen Gesetzentwurf zur Einführung der Todesstrafe für Terroristen gebilligt. 62 der 120 Abgeordneten der Knesset stimmten für den höchst umstrittenen Vorstoß der Partei Otzma Jehudit des rechtsextremen Polizeiministers Itamar Ben-Gvir. 48 Abgeordnete stimmten gegen das Gesetz, der Rest war abwesend oder enthielt sich. Auch der rechtskonservative Ministerpräsident Benjamin Netanyahu gab seine Stimme für den Vorstoß ab.

Trump droht Iran mit Auslöschung seiner Infrastruktur

Washington - US-Präsident Donald Trump droht dem Iran mit massiven Angriffen, falls es keine rasche Einigung zur Beendigung der Kämpfe und zur Öffnung der Straße von Hormuz gibt. Zugleich schrieb er auf seiner Plattform Truth Social, die USA führten "ernsthafte Gespräche mit einer NEUEN UND VERNÜNFTIGEREN REGIERUNG", um die Militäroperation zu beenden. Teheran dementierte indes Gespräche. Zudem erwägt Trump einen Militäreinsatz zur Bergung von rund 400 Kilogramm hochangereichertem Uran.

Neuer iranischer Raketenangriff auf Israel

Teheran/Jerusalem - Israel ist Montagabend erneut vom Iran aus mit Raketen attackiert worden. Die israelische Armee wies die Bürger deshalb an, bis auf Weiteres Schutzräume aufzusuchen. Im Großraum Tel Aviv heulten Warnsirenen, Einwohner berichteten von Explosionsgeräuschen. Das Nachrichtenportal "ynet" teilte unter Berufung auf Rettungskräfte mit, es gebe keine Berichte über Verletzte. Eine Rakete sei offenbar in offenem Gelände niedergegangen. Es war der erste Raketenangriff seit Stunden.

Tausende US-Fallschirmjäger in Nahost - Iran-Einsatz offen

Jerusalem - Im Nahen Osten sind nach Angaben von Vertretern der US-Regierung Tausende Soldaten der 82. US-Luftlandedivision eingetroffen. Bereits am Wochenende seien 2.500 Marineinfanteristen in die Region verlegt worden, sagten die US-Insider am Montag. Der genaue Einsatzort der Soldaten, zu denen auch eine Kampfbrigade sowie Logistik- und Kommandoeinheiten gehören, wurde zunächst nicht genannt. Eine Entscheidung über Vorstöße von Bodentruppen im Iran sei jedoch noch nicht gefallen.

Buckelwal vor deutscher Ostseeküste schwimmt wieder

Wismar - Der Buckelwal vor der deutschen Ostseeküste hat sich Montagabend nach Angaben des Umweltministeriums Mecklenburg-Vorpommern bewegt. Es sei allerdings noch nicht klar, in welche Richtung er schwimme, sagte ein Ministeriumssprecher. Der Umweltorganisation Greenpeace zufolge schwamm das Tier zunächst Richtung Hafen. Der Rettungseinsatz dauert aber weiter an. Der Wal liegt seit mindestens Samstag in der Bucht vor Wismar in flachem Wasser und wird von Schaulustigen abgeschirmt.

Befreiung von Butscha: EU-Vertreter zu Jahrestag in Ukraine

Kiew (Kyjiw)/Brüssel - EU-Chefdiplomatin Kaja Kallas und rund ein Dutzend europäische Außenminister werden an diesem Dienstag zum vierten Jahrestag der Befreiung Butschas von russischen Besatzungstruppen in der Ukraine erwartet. Die Spitzenpolitiker wollen in der von Gräueltaten gezeichneten Kleinstadt nahe Kiew an einer Gedenkfeier teilnehmen und dann zu einem Ministertreffen zusammenkommen. Österreich wird von Staatssekretär Josef Schellhorn (NEOS) vertreten.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

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