12.04.2026 13:30:00

APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

Wifo-Chef: Zweijähriges Budget flexibel gestalten

Wien - Zwei Tage nach Veröffentlichung der neuesten Konjunkturprognosen von Wifo und IHS ist die Lage der Weltwirtschaft und auch jener in Österreich nach dem Abbruch der Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran nicht sicherer geworden. Das hiesige Budget könne trotzdem für zwei Jahre erstellt werden, aber die Regierungskoalition müsse flexibel bleiben, um zu reagieren, wenn sich die Situation ändert, so Wifo-Chef Gabriel Felbermayr am Sonntag in der ORF-"Pressestunde".

Kein Durchbruch bei Verhandlungen USA-Iran

Islamabad/Beirut - Bei den Friedensgesprächen zwischen den USA und dem Iran in Islamabad ist keine Einigung erzielt worden. Vom Iran habe es keine Zusage für einen Verzicht auf Atomwaffen gegeben, sagte US-Vizepräsident JD Vance in der pakistanischen Hauptstadt. Er reise ab, nachdem er Teheran ein "letztes und bestes Angebot" unterbreitet habe. "Wir werden sehen, ob die Iraner es akzeptieren", so der Stellvertreter von Präsident Donald Trump. Auch die Delegation des Iran verließ Islamabad.

Teheran gibt USA Schuld für Ende der Gespräche

Islamabad/Teheran - Angesichts des vorläufigen Scheiterns der Verhandlungen zwischen Vertretern Washingtons und Teherans in Pakistan hat der iranische Parlamentspräsident Mohammad Baqer Qalibaf den USA fehlende vertrauensbildende Maßnahmen vorgeworfen. Die iranische Delegation habe "konstruktive Vorschläge vorgelegt", den US-Vertretern sei es jedoch "nicht gelungen, das Vertrauen der iranischen Delegation zu gewinnen", erklärte Qalibaf am Sonntag auf X.

Selenskyj würdigt zu Ostern Standhaftigkeit der Ukrainer

Moskau - Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat in seiner Osterbotschaft den Mut und die Standhaftigkeit seiner Landsleute im inzwischen fünften Jahr des russischen Angriffskrieges gewürdigt. Das Land habe gerade den schwersten Winter seiner Geschichte überstanden, sagte Selenskyj mit Blick auf die heftigen russischen Angriffe auf ukrainische Energieanlagen. Dagegen ging Kremlchef Wladimir Putin in seinen Glückwünschen zum Osterfest kaum auf den Krieg ein.

Verstöße gegen Osterfeuerpause im Ukraine-Krieg

Kiew (Kyjiw)/Moskau - Die Ukraine und Russland haben sich bei ihrer vereinbarten Waffenruhe zum orthodoxen Osterfest gegenseitig Tausende Verstöße vorgeworfen. Der ukrainische Generalstab registrierte seit Samstag 2.299 Verletzungen der Waffenruhe, wie er Sonntagfrüh auf Facebook mitteilte. Konkret gab es demnach unter anderem 479 Fälle von Beschuss und rund 1.800 Angriffe mit kleineren Drohnen. "Schläge mit Raketen, Gleitbomben und Drohnen vom Typ Shahed gab es nicht", so der Generalstab weiter.

Video zeigt Sabotage an TAL-Pipeline in Italien nahe Kärnten

Udine/Wien - Ermittler vermuten eine Sabotage an einem Knotenpunkt der Transalpinen Ölpipeline (TAL), die vom Hafen Triest über Österreich nach Deutschland führt. Ein Strommast, der das Ölpipeline-Netzwerk speist, wurde Ende März in einem schwer zugänglichen Gebiet in der Gemeinde Tolmezzo (Provinz Udine) nahe Kärnten mit Brennschneidflammen beschädigt. Die Ermittler vermuten eine professionelle Aktion, die auf die Energieversorgung Mitteleuropas abzielte.

Österreich startet Industriestrombonus ohne EU-Freigabe

Wien - Wegen Verzögerungen öffnet das Wirtschaftsministerium am Montag ungeachtet der ausstehenden beihilferechtlichen Genehmigung der EU das Antragsportal für den Industriestrombonus. Wirtschafts- und Energieminister Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP) forderte dazu verbindliche Fristen für künftige EU-Entscheidungen. Mit dem Bonus sollen energieintensive Unternehmen in Österreich entlastet werden.

Hamas-Delegation zu Gesprächen über Gaza-Waffenruhe in Kairo

Kairo - Eine Hamas-Delegation hält sich Hamas-Kreisen zufolge zu Gesprächen über die Waffenruhe im Gazastreifen in Ägypten auf. Die Delegation sei am Sonntag in Ägyptens Hauptstadt Kairo eingetroffen, erfuhr AFP aus Hamas-nahen Kreisen. Für Sonntag seien Gespräche unter der Leitung des hochrangigen Hamas-Funktionärs Khalil al-Hayya mit ägyptischen Vertretern angesetzt. Sie betreffen demnach "die Umsetzung der verbleibenden Bestimmungen der ersten Phase des Waffenruhe-Abkommens".

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

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