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15.04.2026 11:30:00
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APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
Wien - Laut Fiskalrat muss im kommenden Jahr deutlich mehr eingespart werden, als von der Regierung geplant. Um das Budgetdefizit 2027 wie geplant auf 3,5 Prozent des BIP zu drücken, sind gemäß der am Mittwoch veröffentlichten Schnellschätzung des Fiskalratsbüros weitere Konsolidierungsmaßnahmen in Höhe von 4,4 Mrd. Euro nötig. Gefordert wird daher ein rasches und ambitioniertes Vorgehen. Für heuer erwartet der Fiskalrat ein Defizit von 4,0 Prozent des BIP, für 2027 4,1 Prozent.
Folgekosten von Straßengüterverkehr auf Brennerstrecke hoch
Innsbruck/Brenner/München - Eine im Rahmen der EU-Alpenraumstrategie EUSALP beauftragte Studie hat beim Gütertransport via Straße am Brennerkorridor im Vergleich zum Transport per Schiene viermal höhere Folgekosten geortet. Darunter fallen für die Allgemeinheit entstehende Kosten etwa durch Ausgaben im Gesundheitssystem oder zur Klimawandelanpassung, hieß es in einer Aussendung des Landes Tirol am Mittwoch. Insgesamt zöge der Straßenverkehr auf der Strecke jährlich 2,1 Mrd. Euro Folgekosten nach sich.
Hochegger sagt im Pilnacek-U-Ausschuss aus
Wien - Der frühere Lobbyist Peter Hochegger hat sich am Mittwoch im Untersuchungsausschuss zu den Ermittlungen nach dem Tod von Ex-Justiz-Sektionschef Christian Pilnacek den Fragen der Abgeordneten gestellt. Thema bei der Befragung war zunächst die Finanzierung eines Hauskaufs, den Pilnacek mit seiner Freundin geplant haben soll, sowie der Weg des Laptops des Ex-Sektionschefs.
Mordprozess gegen 78-Jährigen nach Attacke auf Familie
Steyr - Ein 78-Jähriger muss sich am Mittwoch im Landesgericht Steyr wegen zweifachen Mordes verantworten, weil er Ende Oktober 2025 in Enns (Bezirk Linz-Land) seine Frau und einen Sohn getötet haben soll. Laut Anklage habe er daheim die Opfer erst mit einer Bratpfanne niedergeschlagen, sie anschließend gewürgt und dann mit einem Küchenmesser erstochen. Die 70-Jährige und der 41-Jährige verbluteten. Der Pensionist befindet sich in U-Haft, bisher hat er sich geständig gezeigt.
Supertaifun "Sinlaku" trifft US-Außengebiet mit voller Wucht
Saipan (Nördliche Marianen) - Der Supertaifun "Sinlaku" hat die Nördlichen Marianen im Westpazifik mit voller Wucht getroffen und Berichten zufolge teils schwere Schäden verursacht. Das genaue Ausmaß war zunächst unklar. Der Sturm erreichte nach Angaben des lokalen Wetterdienstes Windgeschwindigkeiten von mehr als 210 Kilometer pro Stunde, als er in der Nacht auf Mittwoch (Ortszeit) auf die besonders betroffenen Inseln Saipan und Tinian traf.
Israel und Hisbollah greifen sich weiter gegenseitig an
Beirut - Kurz nach den ersten direkten Gesprächen zwischen Israel und dem Libanon seit Jahrzehnten gehen die Angriffe zwischen Israel und der libanesischen Hisbollah-Miliz weiter. Die Nachrichtenagentur NNA meldete Tote bei israelischen Luftangriffen in der Nacht und Mittwochfrüh im Süden des Landes. Israels Armee äußerte sich auf Anfrage zunächst nicht dazu. Das israelische Militär teilte unterdessen mit, dass auch die "gezielten Bodeneinsätze" im Süden des Nachbarlandes andauerten.
Laut Medien Bombenanschlag in Teheran
Teheran - In der iranischen Hauptstadt Teheran ist erstmals seit Kriegsbeginn ein Bombenanschlag verübt worden. Bei zwei Explosionen im Stadtzentrum seien drei Menschen verletzt worden, berichtete die iranische Nachrichtenagentur Fars. Es handelte sich um improvisierte Sprengsätze. Häuser in der Umgebung seien beschädigt worden. Die Lage sei unter Kontrolle, sagte ein lokaler Kommandant der Revolutionsgarden in einer Videoansprache, die das Onlineportal "Rouydad24" verbreitete.
Sohn und Vater als Menschenhändler im Innviertel aufgeflogen
Ried im Innkreis - Ein 41-jähriger Bulgare soll zumindest acht Frauen zur Prostitution gezwungen haben. Gemeinsam mit seinem 71-jährigen Vater soll er sie von Bulgarien nach Österreich gebracht haben. Die Betroffenen mussten dann in verschiedenen Rotlichtlokalen im oberösterreichischen Innviertel und in Wohnungen im Raum Niederbayern der Prostitution nachgehen, teilte die Polizei am Mittwoch mit.
Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.
red
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