18.04.2026 19:30:00

APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

Iranische Boote schießen auf Tanker in Straße von Hormuz

Teheran/Beirut - Iranische Kanonenboote haben am Samstag nach Angaben einer britischen Behörde auf einen Tanker in der Straße von Hormuz geschossen. Wie die britische Behörde für maritime Sicherheit (UKMTO) mitteilte, berichtete der Kapitän des Tankers von einem Angriff durch zwei Kanonenboote der Iranischen Revolutionsgarden rund 37 Kilometer nordöstlich des Oman. Kurz zuvor hatte der Iran seine Entscheidung zur Öffnung der Straße von Hormuz für den Schiffsverkehr rückgängig gemacht.

Mindestens fünf Tote bei Schusswaffenangriff in Kiew

Kiew (Kyjiw) - Bei einem Schusswaffenangriff in der ukrainischen Hauptstadt Kiew sind am Samstag nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj mindestens fünf Menschen getötet worden. Weitere zehn Menschen seien nach der Gewalttat wegen Verletzungen oder erlittener Traumata ins Krankenhaus eingeliefert worden, teilte Selenskyj im Onlinedienst X mit.

Wal-Rettungsversuch dauert noch

Wismar/Schwerin - Der Rettungsversuch des in der Ostsee gestrandeten Buckelwals zieht sich in die Länge. Seit drei Tagen laufen die Arbeiten einer privaten Initiative, die das Tier lebend zurück ins offene Meer transportieren möchte. "Es läuft eigentlich soweit ganz gut", sagte Mediamarkt-Gründer Walter Gunz, der die Aktion zusammen mit der Unternehmerin Karin Walter-Mommert finanziert, am Samstag. "Wir sind ja am Beginn des Prozesses."

Stocker: Mehr als zwei Milliarden Euro einsparen

Wien - Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) will offenbar mehr als jene zwei Milliarden Euro einsparen, die Finanzminister Markus Marterbauer (SPÖ) zuletzt als Konsolidierungsbetrag angegeben hatte. Das habe er in Indien im Gespräch mit österreichischen Journalisten erklärt, berichteten die "Oberösterreichischen Nachrichten" an Samstag. "Aber das hängt natürlich von den internationalen Entwicklungen ab", sagte Stocker demnach.

Israel meldet Zwischenfälle im Libanon trotz Waffenruhe

Beirut - Israels Armee hat eigenen Angaben zufolge seit Beginn der Waffenruhe mit dem Libanon mehrfach mutmaßliche Hisbollah-Mitglieder angegriffen, die sich im Süden des Nachbarlandes israelischen Soldaten genähert haben sollen. Sie hätten gegen die Waffenruhe-Vereinbarung verstoßen und eine unmittelbare Bedrohung für die Soldaten dargestellt, teilte das Militär am Nachmittag mit. Im Süden des Libanon wurde ein französischer UNO-Blauhelmsoldat bei einem Angriff getötet.

Wiener bei Notdurftverrichtung vier Meter abgestürzt

Wien - Ein junger Mann ist in der Nacht auf Samstag in Wien-Döbling beim Verrichten seiner Notdurft vier Meter abgestürzt und hat sich eine Fraktur am Knöchel zugezogen. Wie die Wiener Berufsrettung berichtete, dürfte der 22-Jährige in der Dunkelheit übersehen haben, dass er am oberen Bereich einer Mauer stand, die zum Erbsenbach bei der Sieveringer Straße führt. Er machte einen Schritt zuviel und stürzte ab. Er musste über eine Seilwinde geborgen werden, so die Rettung.

Anrainerinitiativen demonstrieren gegen Lobau-Tunnel

Wien - Eine Demonstration von Anrainer- und Umweltinitiativen gegen den Bau des Lobau-Tunnels hat Samstagnachmittag in Essling in Wien-Donaustadt stattgefunden. Der Protest richtet sich gegen den Baubeginn der "klimaschädlichen milliardenschweren Lobau-Autobahn" und die Vorbereitungen für den Bau des Teilabschnitts zwischen Süßenbrunn und Groß Enzersdorf. Als Teilnehmer wurden Wissenschaftsvertreter wie der Verkehrsplaner Hermann Knoflacher und der Ökologe Franz Essl angekündigt.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

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