|
20.04.2026 19:30:00
|
APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
Washington/Teheran - Der Iran erwägt nun doch eine Teilnahme an Friedensgesprächen mit den USA. Die Waffenruhe zwischen den beiden Ländern schien zunächst gefährdet zu sein, nachdem die USA am Sonntag ein iranisches Frachtschiff gekapert hatten. Der Iran drohte mit Vergeltung. US-Vizepräsident JD Vance ist nach Angaben eines Insiders noch nicht nach Pakistan aufgebrochen, da die Aussichten auf eine zweite Verhandlungsrunde unklar sind. Irans Regierung steht einer Beteiligung "positiv" gegenüber.
Ermittlung wegen Hipp-Erpressung, noch ein Glas in Umlauf
Eisenstadt/Wien/Ingolstadt - Die Polizei in Bayern hat am Montagnachmittag Ermittlungen wegen Verdachts der versuchten Erpressung des Babykostherstellers Hipp aus Deutschland bestätigt. Ein E-Mail der mutmaßlichen Täter sei seit vergangenen Donnerstag bekannt. In Österreich, Tschechien und der Slowakei wurden seither insgesamt fünf manipulierte Babynahrungsgläser vor dem Verzehr sichergestellt. Ein Glas mit Rattengift könnte in Österreich mutmaßlich noch in Umlauf sein, hieß es in einer Aussendung.
Anti-Rassismus-Verein ZARA droht nach Förderstopp das Aus
Wien - Die Anti-Rassismus-Beratungsstelle ZARA steht vor dem Aus. Die laut dem Verein wichtigste und größte Förderung durch das Familienministerium von Claudia Bauer (ÖVP) wurde nicht mehr gewährt, bestätigte ZARA. Im Büro von Bauer verwies man auf Sparmaßnahmen und das Verhindern von Mehrfachförderungen. Vizekanzler Andreas Babler und Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner (beide SPÖ) zeigten sich "überrascht", sie wollen Möglichkeiten zum Fortbestand prüfen.
Neuer Hervis-Eigner verkauft Auslandsgeschäft an Investor
Wien - Die neuen Hervis-Eigentümer, Sven Voth und Udo Schloemer, haben das Auslandsgeschäft mit 43 Filialen an einen nicht namentlich genannten Investor verkauft. Davon entfallen 21 Standorte auf Slowenien, 18 auf Kroatien und 4 auf Deutschland. Zur "genauen Identität des Investors" und zu finanziellen Details des Verkaufs mache man "keine Angaben", hieß es am Montag in einer Aussendung.
Rumäniens Regierungskoalition zerbrochen
Bukarest - Rumäniens Regierungskoalition bestehend aus Postkommunisten (PSD), Liberalen (PNL), Reformpartei USR und Ungarnverband (UDMR) ist zerbrochen. Die Postkommunisten entzogen dem liberalen Regierungschef Ilie Bolojan am Montag wegen angestoßener Reformen und Sparmaßnahmen das Vertrauen, nachdem eine parteiinterne Befragung eine überwältigende Mehrheit für dessen Abgang ergeben hatte. Staatspräsident Nicusor Dan sucht nun nach neuen Koalitionsvarianten.
Starmer kündigt Untersuchung in Mandelson-Affäre an
Washington/New York/London - Der britische Premierminister Keir Starmer hat eine Untersuchung zu möglichen Sicherheitsbedenken während der Amtszeit von Peter Mandelson als Botschafter in den USA angeordnet. Er sei fassungslos darüber, dass er nicht über das Scheitern von Mandelsons Sicherheitsüberprüfung informiert worden sei, sagte Starmer am Montag vor dem Parlament. Mandelson war wegen seiner Verstrickungen in den Missbrauchsskandal um den US-Investor Jeffrey Epstein als Botschafter entlassen worden.
EU erwartet bis Mittwoch Ende von Druschba-Konflikt
Brüssel - Die Wiederaufnahme des Betriebs der Druschba-Pipeline für russische Öllieferungen nach Ungarn und in die Slowakei steht offensichtlich kurz bevor. EU-Erweiterungskommissarin Marta Kos sagte am Montag, es könnte bereits diese Woche so weit sein. Kurz darauf kündigte die zyprische EU-Ratspräsidentschaft für diesen Mittwoch den letzten Beschluss des 90-Milliarden-Euro-Darlehens für die Ukraine an. Das Paket war von Ungarn wegen des Druschba-Konflikts blockiert worden.
Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.
red
Der finanzen.at Ratgeber für Aktien!
Wenn Sie mehr über das Thema Aktien erfahren wollen, finden Sie in unserem Ratgeber viele interessante Artikel dazu!
Jetzt informieren!