14.05.2026 11:30:00

APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

Straße von Hormuz muss laut Trump und Xi "offen bleiben"

Washington/Peking/Taipeh - US-Präsident Donald Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping sind sich einig, dass die Straße von Hormuz "offen bleiben" muss. Beide Staatschefs seien bei ihrem Treffen in Peking übereingekommen, dass dadurch der "freie Energiefluss" unterstützt werden solle, erklärte das Weiße Haus am Donnerstag. Washington bezeichnete das Treffen zwischen Xi und Trump als "gut". Beide Seiten hätten "Möglichkeiten erörtert, die wirtschaftliche Zusammenarbeit zu verbessern", hieß es weiter.

Grüne sehen Last bei Budgetkonsolidierung ungleich verteilt

Wien - Die Grünen haben am Donnerstag neuerlich den Budgetkonsolidierungskurs der Dreierregierung aus ÖVP, SPÖ und NEOS scharf kritisiert. Beim aktuellen Doppelbudget trage die Mitte die Hauptlast, während "Superreiche" weiterhin verschont blieben, betonte Budgetsprecher Jakob Schwarz in einem Statement gegenüber der APA. Sehr hohe Einkommen und Vermögen leisteten "gerade einmal ein Prozent" des gesamten Konsolidierungsbeitrags, wie die Grünen errechnet haben.

Schwere russische Luftangriffe auf Kiew und weitere Städte

Kiew (Kyjiw)/Moskau - Wenige Tage nach einer kurzzeitigen Waffenruhe hat Russland die Ukraine mit einem der längsten Luftangriffe in mehr als vier Jahren Krieg überzogen. Donnerstagnacht wurde erneut Luftalarm im ganzen Land ausgelöst. In der Früh teilte die Flugabwehr mit, dass Russland 56 Raketen und Marschflugkörper sowie 675 Drohnen eingesetzt habe. Die meisten Flugobjekte seien abgeschossen worden. Aus Kiew wurden Explosionen und viele Verletzte sowie mindestens ein Todesopfer gemeldet.

Ukrainischer Ex-Präsidialamtschef Jermak in U-Haft

Kiew (Kyjiw) - In der Ukraine hat das Oberste Antikorruptionsgericht am Donnerstag U-Haft gegen Ex-Präsidialamtschef Andrij Jermak angeordnet. Die Haft gelte für zunächst 60 Tage, Jermak habe die Möglichkeit, gegen Kaution auf freien Fuß zu kommen, urteilte der Richter. Jermak war die rechte Hand von Präsident Wolodymyr Selenskyj. Er muss sich wegen Geldwäsche-Vorwürfen verantworten. Ihm und fünf anderen Verdächtigen werden illegale Millionengeschäfte bei einem Luxusbauprojekt vorgeworfen.

Ungarns Regierungschef Magyar kommende Woche in Wien

Wien - Ungarns neuer Premierminister P�ter Magyar wird kommenden Donnerstag in Wien erwartet, wo er seinen Antrittsbesuch bei ÖVP-Bundeskanzler Christian Stocker absolvieren wird. Kanzler Stocker wird seinen ungarischen Amtskollegen mit militärischen Ehren am Ballhausplatz empfangen. Bei dem Treffen nächste Woche steht die Wiederannäherung zwischen Österreich und Ungarn im Fokus. Es ist Magyars zweite Auslandsreise nach seinem Amtsantritt und das zweite Treffen mit Stocker.

Massenkarambolage mit 14 Verletzten auf A1 bei Ansfelden

Ansfelden - Eine Kettenreaktion hat am Mittwoch auf der Westautobahn (A1) bei Ansfelden (Bezirk Linz-Land) eine Massenkarambolage mit 14 Verletzten ausgelöst: Ein Auto hatte plötzlich stark abgebremst, daraufhin griff beim dahinter fahrenden Lkw der Notbremsassistent ein und brachte den Sattelschlepper zum Stillstand. Die Lenker eines nachkommenden Wohnmobils und eines Reisebusses konnten eine Kollision nicht mehr verhindern, die drei Fahrzeuge krachten ineinander, so die Polizei.

Italienerin täuscht Tod der Tochter mit KI-Bildern vor

Bozen - Eine Frau aus Norditalien hat mit einer frei erfundenen Geschichte über den Tod ihrer schwangeren Tochter eine frühere Arbeitskollegin um Geld betrogen. Wie italienische Medien unter Berufung auf die Carabinieri am Donnerstag berichteten, schickte die 53 Jahre alte Verdächtige ihrer Bekannten sogar angebliche Fotos der Beerdigung - erstellt mit Künstlicher Intelligenz.

Proteste in Havanna wegen massiver Stromausfälle

Washington/Havanna - In der kubanischen Hauptstadt Havanna ist es wegen der schwersten Stromausfälle seit Jahrzehnten zu Protesten gekommen. Hunderte Menschen strömten Mittwochabend (Ortszeit) in mehreren Außenbezirken der Stadt auf die Straßen. Sie zündeten Müllhaufen an und blockierten so die Wege. Zahlreiche Menschen schlugen aus Protest auf Töpfe und skandierten "Macht das Licht an" und "Das vereinte Volk wird niemals besiegt werden".

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

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