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01.06.2026 05:30:00
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APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
Beirut/Tel Aviv - Israels Armee hat nach eigenen Angaben ihren Einsatz im Südlibanon ausgeweitet und im Rahmen einer Bodenoffensive die Burg Beaufort eingenommen. Über der Burg wurde die israelische Flagge gehisst. "Wir sind vereint, entschlossen und stärker denn je zurückgekehrt", kommentierte Regierungschef Benjamin Netanyahu die Einnahme in einer Videobotschaft. Zugleich riefen die israelischen Streitkräfte zur Evakuierung sämtlicher libanesischer Gebiete südlich des Flusses Zahrani auf.
Wehrpflicht: SPÖ für Modell "6+2" Monate
Wien - Die SPÖ plädiert in der Debatte um die Verlängerung der Wehrpflicht für einen "Plan der Mitte". Von drei Parteien würden sich "zwei einander mit Maximalforderungen" gegenüberstehen, hieß es seitens der SPÖ mit Blick auf ÖVP und NEOS zur APA. Sie schlägt nun vor, den Wehrdienst nicht zu verlängern, sondern zu "attraktivieren". Um die Miliz zu stärken, sollen die verpflichtenden zweimonatigen Übungen wieder eingeführt werden. Die ÖVP begrüßte die Bewegung in der Debatte.
UNO-Experte gibt Österreich Chancen bei Sicherheitsratswahl
Wien/New York - Der Wiener Völkerrechtler Manfred Nowak gibt Österreich "keine schlechten Chancen" im Rennen um einen UNO-Sicherheitsratssitz gegen Deutschland und Portugal. "Es würde mich nicht wundern, wenn wir unter den zwei Staaten sind, die in den Sicherheitsrat einziehen", sagte Nowak im APA-Interview vor der Wahl durch die UNO-Generalversammlung am Mittwoch. Bei einem Scheitern sollte man den Kopf aber nicht hängen lassen. "Man kann auch nicht den Song Contest jedes Jahr gewinnen."
Syrischer "Foltergeneral" in Wien ab Montag vor Gericht
Wien - Am Montag startet am Wiener Landesgericht der Prozess gegen zwei frühere Vertreter des Regimes des im Dezember 2024 gestürzten syrischen Staatspräsidenten Bashar al-Assad. Ihnen werden Folter und weitere schwere Straftaten an 21 seinerzeit in Syrien inhaftierten Zivilisten vorgeworfen. Bei den Angeklagten handelt es sich um den ehemaligen Leiter der Abteilung 335 des syrischen Geheimdienstes sowie den früheren Leiter der Kriminalpolizei in Raqqa.
Stichwahl zwischen Rechts- und Linkskandidat in Kolumbien
Bogota - Die Präsidentschaftswahl in Kolumbien geht in eine Stichwahl zwischen dem rechtsgerichteten Anwalt Abelardo de la Espriella und dem linken Senator Iv�n Cepeda. Nach Auszählung von knapp 99,5 Prozent der Stimmen kam De la Espriella auf 43,7 Prozent und Cepeda auf knapp 41 Prozent, teilte die Wahlbehörde mit. Da keiner der Bewerber im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit erreichte, fällt die Entscheidung über das Präsidentenamt erst in der Stichwahl am 21. Juni.
Irans Präsident Pezeshkian fordert neuen Politikstil
Teheran - Irans Präsident Masoud Pezeshkian hat sich am Sonntag für eine grundlegende Änderung des Führungsstils in der Islamischen Republik ausgesprochen. Pezeshkian sagte laut der den Revolutionsgarden nahestehenden Agentur Fars, die Staatsgewalt könne nicht allein aus einer begrenzten Gruppe von Führungskräften und Beamten bestehen. Er verlangte stattdessen die Einbindung aller gesellschaftlichen Schichten, wirtschaftlicher Akteure und Wissenschafter sowie der Bevölkerung.
Regierende Labour Party feierter Wahlsieg in Malta
Valletta - Die regierende Labour-Partei von Premier Robert Abela hat die Parlamentswahl im kleinsten EU-Land Malta gewonnen. Laut dem am Sonntagabend veröffentlichten offiziellen Ergebnis lagen die Sozialdemokraten mit 51,8 Prozent der Stimmen mehr als sieben Prozentpunkten vor der konservativen Nationalist Party von Oppositionsführer Alex Borg (44,7 Prozent). Das ist ein Vorsprung von mehr als 20.000 Stimmen. Abela wird am Montag von Staatspräsidentin Myriam Spiteri Debono vereidigt.
Selenskyj: Russland verliert Initiative auf dem Schlachtfeld
Kiew (Kyjiw) - Russland verliert im Krieg gegen die Ukraine die Initiative auf dem Schlachtfeld und eröffnet damit nach den Worten des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj den Weg zu einer diplomatischen Lösung des Konflikts. Seit Ende Dezember des Vorjahres gerate die russische Armee immer mehr in die Rückhand bei hohen Verlusten an Soldaten, erklärte Selenskyj in einem Interview des Senders CBS News, das er in Teilen auch auf X und Telegram veröffentlichte.
Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.
red
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