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01.06.2026 09:30:00
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APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
Moskau/Charkiw (Charkow) - Die russische Regierung hat ein Exportverbot für Kerosin bis zum 30. November 2026 verhängt. Ziel sei es, die Stabilität auf dem heimischen Kraftstoffmarkt zu gewährleisten, teilte das Regime von Machthaber Wladimir Putin am Montag mit. Die Ukraine hatte zuletzt mit gezielten und effektiven Drohnenangriffen auf russische Raffinerien und Öllager die Treibstoffproduktion unter Druck gebracht. In der Ukraine gab indes bei erneuten russischen Angriffen rund ein Dutzend Verletzte.
Syrischer "Foltergeneral" in Wien ab Montag vor Gericht
Wien - Am Montag startet am Wiener Landesgericht der Prozess gegen zwei frühere Vertreter des Regimes des im Dezember 2024 gestürzten syrischen Staatspräsidenten Bashar al-Assad. Ihnen werden Folter und weitere schwere Straftaten an 21 seinerzeit in Syrien inhaftierten Zivilisten vorgeworfen. Bei den Angeklagten handelt es sich um den ehemaligen Leiter der Abteilung 335 des syrischen Geheimdienstes sowie den früheren Leiter der Kriminalpolizei in Raqqa.
UNO-Experte gibt Österreich Chancen bei Sicherheitsratswahl
Wien/New York - Der Wiener Völkerrechtler Manfred Nowak gibt Österreich "keine schlechten Chancen" im Rennen um einen UNO-Sicherheitsratssitz gegen Deutschland und Portugal. "Es würde mich nicht wundern, wenn wir unter den zwei Staaten sind, die in den Sicherheitsrat einziehen", sagte Nowak im APA-Interview vor der Wahl durch die UNO-Generalversammlung am Mittwoch. Bei einem Scheitern sollte man den Kopf aber nicht hängen lassen. "Man kann auch nicht den Song Contest jedes Jahr gewinnen."
USA und Iran melden erneut gegenseitige Angriffe
Washington/Teheran - Das US-Militär hat am Wochenende iranische Radar- und Drohnen-Kommandozentralen in Goruk und auf der Insel Qeshm angegriffen. Die Angriffe seien eine Reaktion auf aggressive Handlungen des Iran gewesen, darunter der Abschuss einer US-Drohne vom Typ MQ-1 über internationalen Gewässern, teilte das US-Zentralkommando (CENTCOM) am Montag mit. US-Kampfjets hätten die Luftabwehr, eine Bodenkontrollstation und zwei Drohnen zerstört. US-Soldaten seien nicht zu Schaden gekommen.
Geld zurück bei langen Autobahn-Staus in Italien
Rom - In Italien soll es jetzt Geld zurück geben, wenn man auf einer gebührenpflichtigen Autobahn wegen einer Baustelle lange im Stau steht. Die neue Regelung ist seit diesem Montag in Kraft, also noch vor Beginn der großen Reisewelle im Sommer. Wird die normale Fahrzeit deutlich überschritten, müssen die Autobahn-Betreiber ihren Kunden die Maut teilweise oder sogar komplett zurückzahlen.
Fußgängerin in der Steiermark von Pkw erfasst und getötet
Feldbach - Eine 70-jährige Fußgängerin ist Sonntagabend in Feldbach (Bezirk Südoststeiermark) nahe eines Schutzwegs von einem Pkw erfasst und getötet worden. Der 72-jährige Lenker dürfte die Frau übersehen haben. Trotz rasch eingeleiteter Reanimation verstarb die Seniorin noch an der Unfallstelle, teilte die Landespolizeidirektion Steiermark am Montag mit. Unklar ist noch, ob die Frau den Schutzweg überqueren wollte oder einige Meter davon entfernt war. Eine Obduktion wurde angeordnet.
Mehrere Tote bei Explosion in südkoreanischer Raketenfabrik
Daejeon - Nach einer Explosion in einer südkoreanischen Rüstungsfabrik sind mindestens fünf Menschen gestorben. Weitere zwei Personen wurden schwer verletzt, meldete Südkoreas amtliche Nachrichtenagentur Yonhap am Montag. Die Explosion ereignete sich am Vormittag (Ortszeit) in einer Anlage des Konzerns Hanhwa Aerospace in Daejeon, rund 150 Kilometer südlich der Hauptstadt Seoul. Auf Fotoaufnahmen aus dem betroffenen Gebäude in den Himmel steigender, dunkler Rauch zu sehen.
Parlamentswahl in Äthiopien begonnen
Addis Abeba - In Äthiopien haben die Parlamentswahlen begonnen, bei denen mit einem erneuten Erfolg der Partei des umstrittenen Ministerpräsidenten Abiy Ahmed Ali gerechnet wird. Rund 50 Millionen Wahlberechtigte können seit 6.00 Uhr in der Früh ihre Stimme abgeben. Überraschungen erwartet niemand beim Ausgang der Wahl im zweitbevölkerungsreichsten Land Afrikas. Regierungschef Abiy, seit 2018 im Amt, dürfte mit seiner Wohlstandspartei (PP) auch diesmal siegreich aus der Wahl hervorgehen.
Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.
red
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