02.06.2026 22:30:00

APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

Tote bei schweren russischen Luftangriffen auf die Ukraine

Kiew (Kyjiw) - Die Zahl der zivilen Todesopfer in der Ukraine nach dem verheerenden russischen Angriff in der Nacht ist nach Behördenangaben auf 22 gestiegen. Mehr als 100 Verletzte gibt es. In der Millionenstadt Dnipro seien die Leichen einer Frau und eines achtjährigen Burschen geborgen worden, schrieb der Militärgouverneur der Region Dnipropetrowsk, Olexander Hanscha, bei Telegram. Damit sind allein in Dnipro 16 Tote zu beklagen, darunter drei Kinder. 42 Menschen wurden dort verletzt.

Gespräche mit Iran laufen laut Trump ununterbrochen weiter

Beirut/Washington - US-Präsident Donald Trump bekräftigt ungeachtet gegenteiliger Aussagen aus dem Iran, dass die Verhandlungen zwischen Washington und Teheran weiter andauern. "Fake-News-Berichte, wonach die Islamische Republik Iran und die USA vor einigen Tagen die Gespräche eingestellt hätten, sind falsch und irreführend", schrieb er auf Truth Social. "Die Gespräche zwischen uns laufen ununterbrochen weiter, auch vor vier Tagen, vor drei Tagen, vor zwei Tagen, vor einem Tag und heute."

Weitere Gespräche zum Krieg im Libanon

Beirut/Washington - Begleitet von großer Skepsis sind die Gespräche zum Krieg zwischen Israel und der proiranischen Hisbollah-Miliz im Libanon in die nächste Runde gegangen. Die vierte Verhandlungsrunde von Regierungsvertretern Israels und des Libanons am Dienstag in Washington sei eine Vorbereitung für das wichtigere Treffen am Mittwoch. Dann sollten auch ein schrittweiser Abzug von Israels Truppen, die Stationierung der libanesischen Armee und eine Festigung der Waffenruhe Thema werden.

Wirtschaftskammer streicht jeden vierten Job

Wien - Die Präsidentin der Wirtschaftskammer (WKÖ), Martha Schultz, hat am Dienstag vor dem WKÖ-Präsidium ihren Plan konkretisiert, wie sie die angekündigten Einsparungen von 100 Mio. Euro jährlich ab 2030 umsetzen will. So wird, wie ebenso bereits kolportiert, auch in der Bundeskammer gespart. Dort werden 200 von 800 Stellen bis Ende 2027 abgebaut, hieß es aus der Kammer gegenüber der APA. Der Jobabbau geschehe schrittweise und in Abstimmung mit dem Betriebsrat.

ORF-Bewerber absolvierten drei Präsentationsrunden

Wien - Am Ende eines langen Schaulaufens der Anwärter auf den am 11. Juni zu vergebenen ORF-Chefsessel meinte Lisa Totzauer am Dienstagabend, man habe bereits erwogen, zusammenzuziehen. Vier der Kandidatinnen und Kandidaten absolvierten im Funkhaus auf Einladung des NEOSLab nämlich bereits die dritte Frage- und Vorstellungsrunde des Tages. Und wie zuvor war man sich auch hier einig: Österreich zuerst, Kooperation statt Konkurrenz, Vertrauen wiederherstellen statt weiterwurschteln.

Trump-Gefolgsmann Bill Pulte wird US-Geheimdienstkoordinator

Washington - Ein Gefolgsmann von US-Präsident Donald Trump tritt den einflussreichen Posten des Nationalen Geheimdienstkoordinators an. Trump ernannte den in Spionagesachen unerfahrenen Immobilien-Millionär Bill Pulte am Dienstag zum vorläufigen Nachfolger von Tulsi Gabbard, die kürzlich ihren Rücktritt angekündigt hatte. Pulte gilt als "Kampfhund" des Präsidenten, weil er Trumps politische Gegner öffentlich angegriffen hatte. Die Opposition nannte Pulte völlig ungeeignet für das Amt.

Trump unterzeichnet KI-Dekret ohne Regeln für Tech-Konzerne

Washington/San Francisco/Mountain View - Obwohl Sicherheitsexperten vor Risiken warnen, bleibt Künstliche Intelligenz (KI) in den USA unreguliert. Präsident Donald Trump unterzeichnete am Dienstag in Washington ein Dekret, das Tech-Konzerne wie OpenAI oder Google zur "freiwilligen Zusammenarbeit" mit der Regierung aufruft. Von den Unternehmen wird erwartet, der US-Regierung neue KI-Modelle binnen 30 Tagen vor Veröffentlichung zur Verfügung zu stellen. Auf Druck der Branche ließ Trump den Text abschwächen.

PVA-Gutachten: Erleichterte Mitnahme von Vertrauensperson

Wien - Die Praxis bei medizinischen Begutachtungen durch die Pensionsversicherungsanstalt (PVA) hat zuletzt für viel öffentliche Kritik gesorgt. Nun soll ein Rechtsanspruch auf die Mitnahme einer Vertrauensperson bei sämtlichen Begutachtungen eingeführt werden. Der Sozialausschuss des Nationalrats hat am Dienstag auf Initiative der Koalitionsparteien einhellig den Weg für den Beschluss einer entsprechenden Sozialversicherungsnovelle geebnet, berichtete die Parlamentskorrespondenz.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

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