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07.06.2026 16:30:00
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APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
Wien - Arbeitsministerin Korinna Schumann (SPÖ) hat am Samstag einen Entwurf zur Umsetzung der EU-Lohntransparenzrichtlinie in die politische Koordinierung der Regierung geschickt. Die Einigung mit den Sozialpartnern im Vorfeld kam nicht zustande. Die zahlreichen Gespräche seien aber in den Entwurf eingeflossen, dieser sei also nicht provokant, hieß es aus dem Arbeitsministerium. Eigentlich sollte die Richtlinie schon mit dem heutigen Sonntag umgesetzt werden.
Mindestens zwei Tote nach Schusswaffenangriffen in Israel
Tel Aviv - Im Zusammenhang mit Schusswaffenangriffen in Israel sind am Sonntag mindestens zwei Menschen getötet und fünf weitere verletzt worden. Ein 35-Jähriger erlag seinen Schussverletzungen, zwei lebensbedrohlich und drei mittelschwer Verwundete wurden dem israelische Rettungsdienst Magen David Adom zufolge in Spitäler eingeliefert. Ein mutmaßlicher Täter kam laut Polizei ebenfalls ums Leben. Berichte, dass zudem ein zweiter Verdächtiger getötet wurde, blieben vorerst unbestätigt.
Klinik: Fünf Tote bei Angriff Israels im Gazastreifen
Khan Younis - Bei einem israelischen Angriff im südlichen Gazastreifen sind nach Krankenhausangaben am Sonntag fünf Palästinenser getötet worden. 15 weitere Menschen hätten bei einem Angriff auf einen Polizei-Kontrollpunkt im Bereich der Stadt Khan Younis Verletzungen erlitten, teilte das Nasser-Krankenhaus mit. Die Polizeikräfte im Gazastreifen werden von der islamistischen Hamas kontrolliert. Ein Sprecher der israelischen Armee teilte mit, man prüfe die Berichte über den Angriff.
Israel griff erneut Vororte von Beirut an
Beirut/Jerusalem - Israels Armee hat trotz einer verkündeten Waffenruhe am Sonntag Vororte der libanesischen Hauptstadt Beirut angegriffen. Ziele seien als Reaktion auf den Beschuss Israels durch die Hisbollah "Terroristen-Hauptquartiere" gewesen, so Ministerpräsident Benjamin Netanyahu und Verteidigungsminister Israel Katz. Videos zeigten dichte Rauchwolken in den als Dahiyeh bekannten Vororten von Beirut. Der Norden Israels war zuvor erneut vom Libanon aus mit Raketen attackiert worden.
Für IV-Präsident Knill Budget "zu wenig ambitioniert"
Wien - Für den Präsidenten der Industriellenvereinigung (IV) Georg Knill ist das derzeit in Verhandlung befindliche Doppelbudget für 2027/28 zu wenig ambitioniert. Mit einem Einsparungsvolumen von 5,1 Mrd. setze es "an der unteren Kante an", wie er am Sonntag in der ORF-"Pressestunde" anmerkte. Wenn es nach ihm geht, sollte ein "Null-Budget" das Ziel sein, dafür müsste das Einsparungspotenzial jedoch bei 15 Mrd. pro Jahr liegen.
Alpinist am Salzburger Untersberg tödlich verunglückt
Grödig - Am Salzburger Untersberg ist am Sonntagvormittag ein junger Alpinist aus Deutschland beim Zustieg zu einer Kletterroute tödlich verunglückt. Der Bergsportler war im Bereich des Dopplersteigs in der Nähe des Zeppezauerhauses ausgerutscht und abgestürzt. Die Bergrettung wurde gegen 11.00 Uhr alarmiert. Der Tote wurde vom Team eines Polizeihubschraubers geborgen. "Der Kletterer war im Zustieg und leider nicht gesichert", sagte der Einsatzleiter der Bergrettung, Thomas Hettegger.
Tschernobyl-Anlage für Kernmaterial getroffen
Kiew (Kyjiw)/Tschernobyl - Russland hat mit einem Drohnenangriff nach ukrainischen Angaben ein Gebäude des zentralen Lagers für abgebrannte Brennelemente in der Zone um das stillgelegte Atomkraftwerk Tschernobyl getroffen. Das Gebäude für die Annahme von Behältern sei bei dem Angriff Sonntagnacht teilweise zerstört worden, teilte der Staatskonzern Energoatom mit. Es sei dort kein abgebrannter Kernbrennstoff gelagert worden. Die Strahlenwerte lägen innerhalb der festgelegten Grenzwerte, hieß es.
Festnahmen und Skandale überschatten Armenien-Wahl
Jerewan (Eriwan) - Festnahmen, Bombendrohungen und gegenseitige Vorwürfe überschatten die von massiven Spannungen mit Russland begleitete Parlamentswahl in der Südkaukasusrepublik Armenien. Laut dem Chef der prorussischen Oppositionspartei Starkes Armenien, Samwel Karapetjan, wurden in den vergangenen zwei Tagen mehr als 100 seiner Anhänger festgenommen. "In eben diesem Moment laufen weitere Arreste unserer Unterstützer", sagte der Milliardär bei der Stimmabgabe.
Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.
red
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