07.06.2026 19:30:00

APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

Toter und Verletzte bei Anschlag in Israel

Tel Aviv - Bei einer Serie von Schusswaffenangriffen in Israel sind am Sonntag Sanitätern zufolge mindestens ein Mensch getötet und fünf weitere verletzt worden. Wie die Armee mitteilte, handelte es sich bei dem Toten um einen 55-jährigen Reservesoldaten. Die Polizei berichtete, es handle sich um einen Terroranschlag. Das Fahrzeug eines mutmaßlichen Täters sei sichergestellt worden, der Mann sei erschossen worden. Laut "ynet" handelt es sich um einen arabischen Staatsbürger Israels.

Israel greift trotz Waffenruhe erneut Vororte von Beirut an

Beirut/Jerusalem - Ungeachtet der eigentlich verkündeten Waffenruhe im Libanon hat Israels Militär am Sonntag erneut Vororte der Hauptstadt Beirut angegriffen. Die Armee habe "Terroristen-Hauptquartiere" als Reaktion auf den Beschuss Israels durch die Hisbollah attackiert, teilten Ministerpräsident Benjamin Netanyahu und Verteidigungsminister Israel Katz mit. Aus den USA, die im Libanon vermitteln und versuchen, sich mit dem Iran auf ein Rahmenabkommen zu einigen, gab es noch keine Reaktion.

Festnahmen und Skandale überschatten Armenien-Wahl

Jerewan (Eriwan) - Festnahmen, Bombendrohungen und gegenseitige Vorwürfe überschatten die von massiven Spannungen mit Russland begleitete Parlamentswahl in der Südkaukasusrepublik Armenien. Laut dem Chef der prorussischen Oppositionspartei Starkes Armenien, Samwel Karapetjan, wurden in den vergangenen zwei Tagen mehr als 100 seiner Anhänger festgenommen. "In eben diesem Moment laufen weitere Arreste unserer Unterstützer", sagte der Milliardär bei der Stimmabgabe.

Europäer loten Ukraine-Verhandlungschancen aus

London - Deutschland, Frankreich und Großbritannien wollen die stockenden Bemühungen um ein Ende des Ukraine-Kriegs wieder in Gang bringen. Kanzler Friedrich Merz, Präsident Emmanuel Macron und Premierminister Keir Starmer treffen sich am Sonntagabend mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in London, um die Chancen für neue Verhandlungen mit Russland auszuloten.

Dritte Parlamentswahl im Kosovo binnen 16 Monaten

Prishtina (Pristina) - Zum dritten Mal binnen 16 Monaten wählen die Bürger im Kosovo ein neues Parlament. Als klarer Favorit gilt die linke Partei Vetevendosje (Selbstbestimmung) von Ministerpräsident Albin Kurti. Die vorgezogene Neuwahl wurde notwendig, weil das vorangegangene Parlament nicht fristgerecht ein neues Staatsoberhaupt wählen konnte. Dafür mangelte es am verfassungsmäßig vorgeschriebenen Quorum. Die Wahllokale schließen um 19.00 Uhr. Mit Ergebnissen wird im Laufe des Abends gerechnet.

Papst-Messe in Madrid mit mehr als 1,2 Millionen Menschen

Madrid/Vatikanstadt - Papst Leo XIV. hat am Sonntag in Spaniens Hauptstadt Madrid eine Messe unter freiem Himmel zelebriert, an der nach offiziellen Angaben rund 1,2 Millionen Menschen teilnahmen. Es war die bisher größte Menschenmenge bei einem Gottesdienst Leos, seit der US-Amerikaner im Vorjahr zum Papst gewählt worden war. Die Polizei musste laut Medien wegen des Andrangs letztlich die Zugänge sperren. Der Papst warnte vor Polarisierung und der Verachtung der Mitmenschen.

Laut Trump keine Aufhebung der Iran-Sanktionen ohne Abkommen

Washington - US-Präsident Donald Trump will eingefrorene iranische Vermögenswerte erst nach dem Abschluss eines Friedensabkommens freigeben. Auch Sanktionen würden erst dann aufgehoben, sagt er in der NBC-Sendung "Meet the Press". Diese Schritte würden erst danach in Betracht gezogen, wenn sich der Iran entsprechend verhalte. Der Libanon müsse nicht Teil eines kurzfristigen Abkommens mit der Regierung in Teheran sein. "Ich denke, dass sie das gerne hätten, aber ich verlange es nicht."

Koalitionsparteien loben Budget-Einigung

Wien - Die drei Regierungsparteien ÖVP, SPÖ und NEOS haben am Sonntag in einer gemeinsamen Aussendung die Einigung auf das Doppelbudget für die Jahre 2027/28 gelobt. Das Doppelbudget, das Finanzminister Markus Marterbauer (SPÖ) am Mittwoch im Plenum präsentieren wird, steht unter dem Motto "Aufschwung. Gerechtigkeit. Reformen". Dieses sei "kein Krisenbudget. Aber es ist ein Budget in einer Krise", wie es in einer gemeinsamen Aussendung hieß.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

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