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16.06.2026 15:30:00
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APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
Wien - Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) drängt auf Ergebnisse bei der Reform des Präsenzdienstes. Bei einer Pressekonferenz am Dienstagnachmittag meinte der Regierungschef, dass genug geredet worden sei. Nun müsse es zu Taten kommen. Gleiches gilt aus Sicht des VP-Chefs bei der geplanten Staatsreform. Hier sollen über den Sommer Ergebnisse erzielt werden. Und schon am Mittwoch dieser Woche sollen Schritte zum Bürokratieabbau gesetzt werden.
G7 wollen Druck auf Russland mit Energie-Sanktionen erhöhen
Evian-les-Bains - Im Bemühen um ein Ende des Ukraine-Kriegs haben die G7-Staaten bei ihrem Gipfel in Frankreich den Druck auf Russland verstärkt und verschärfte Sanktionen angekündigt. Nach monatelanger Beschäftigung mit dem Iran-Krieg zeigte sich am Dienstag im französischen Evian auch US-Präsident Donald Trump wieder bereit, auf ein Ende des Ukraine-Konflikts hinzuarbeiten. Er will ausgesetzte Sanktionen gegen russische Öl-Exporte wieder in Kraft setzen.
Kraftstoff-Obergrenze bei russischen Tatneft-Tankstellen
Moskau - Der russische Mineralölkonzern Tatneft hat an seinen Tankstellen Obergrenzen beim Verkauf von Kraftstoffen eingeführt. Autofahrerinnen und -fahrer dürfen aktuell nur "30 Liter Benzin und 60 Liter Diesel pro Person" tanken, bestätigte der Kundendienst von Tatneft laut AFP am Dienstag telefonisch. Das gelte an allen rund 800 Tatneft-Tankstellen. Die Ukraine hatte zuletzt ihre Drohnenangriffe auf Raffinerien in Russland verstärkt, die Rohöl zu Treibstoffen verarbeiten.
Trump: Zweite Phase der Iran-Verhandlungen beginnt
Washington/München - Laut US-Präsident Donald Trump gehen die Verhandlungen mit dem Iran in eine zweite Phase. Diese Phase werde laut Trump einfacher. Die USA würden jedoch kein Geld im Iran investieren, sagt Trump am Rande des G7-Gipfels in Frankreich vor Journalisten. "Wir haben unsere Vereinbarung mit dem Iran getroffen, und sie sollte erfolgreich sein." Der iranische Außenminister Abbas Araqchi sprach bei einer Pressekonferenz in Teheran von einer neuen Verhandlungsrunde ab Freitag in Genf.
"Veggie-Burger" und "Tofu-Schnitzel" behalten ihre Namen
Straßburg - Der "Veggie-Burger" und das "Tofu-Schnitzel" dürfen auch in Zukunft so heißen. Das hat das EU-Parlament am Dienstag in Straßburg mit einer deutlichen Mehrheit beschlossen. Nicht erlaubt sind künftig jedoch Bezeichnungen für pflanzliche Alternativen, die sich auf Tier- bzw. Fleischarten und einzelne Teilstücke ("Cuts") beziehen, wie "Seitan-Steak" oder "veganes Huhn". Die EU-Staaten müssen die Regelung noch formal absegnen, bevor sie in Kraft treten kann.
EU-Budget: Österreich beharrt auf substanziellen Kürzungen
Luxemburg - Die EU-Europaminister sind am Dienstag in Luxemburg zusammengekommen, um erstmals über konkrete Zahlen zum nächsten EU-Mehrjahresbudget für 2028 bis 2034 zu verhandeln. Europaministerin Claudia Bauer (ÖVP) bekräftigte vor Beginn des Treffens die österreichische Forderung nach "substanziellen Kürzungen" gegenüber dem Vorschlag der zypriotischen EU-Ratspräsidentschaft, der einen Ausgabenrahmen von rund 1,948 Billionen Euro in aktuellen Preisen für die sieben Jahre veranschlagt.
Österreichs Badegewässer überzeugen mit der Wasserqualität
Wien/Kopenhagen - Wer in der bevorstehenden Hitzewelle in österreichischen Seen oder Flüssen schwimmen geht, kann das bis auf eine Ausnahme bedenkenlos tun. Ein Bericht der Europäischen Umweltagentur EEA in Kopenhagen bescheinigt Europas Badegewässern überwiegend eine ausgezeichnete Wasserqualität. Bei den Binnenbadegewässern liegt Österreich gar auf Platz eins vor Finnland und Dänemark. 96,5 Prozent der untersuchten 260 Badegewässer wurden hierzulande als "ausgezeichnet" beurteilt.
Rotes Kreuz: Ebola-Ausbruch im Kongo kann noch lange dauern
Genf/Kinshasa/Bunia - Der Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo hat seinen Höhepunkt nach Einschätzung des Roten Kreuzes noch nicht erreicht. Es könne ein Jahr dauern, bis die Epidemie eingedämmt sei, sagte der Einsatzleiter der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften (IFRC), Bruno Michon, am Dienstag in einer Videoschaltung aus Buni, der Hauptstadt der besonders betroffenen Provinz Ituri.
Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.
red
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