30.06.2026 17:30:00

APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

Supreme Court: US-Staatsbürgerschaft bei Geburt in den USA

Washington - Im Streit um das US-Geburtsrecht hat Präsident Donald Trump vor dem obersten US-Gericht in einem wegweisenden Urteil eine Niederlage kassiert. Kinder, die in den USA zur Welt kommen, erlangen weiterhin automatisch die US-Staatsbürgerschaft, wie der Supreme Court am Dienstag entschied. Das gilt auch für Kinder von Eltern, die sich illegal oder nur vorübergehend in den USA aufhalten. Hätte Trump Erfolg gehabt, wäre eine große Gruppe an Menschen von Abschiebung bedroht gewesen.

Reformpartnerschaft ringt um Zwischenergebnis

Wien - Bei der Reformpartnerschaft will man am heutigen Dienstag einen großen Schritt machen. Spitzenvertreter von Bund, Ländern und Gemeinden sind am Vormittag im Bundeskanzleramt zusammengekommen, um zumindest einigermaßen konkrete Zwischenergebnisse vor allem in den Bereichen Gesundheit und Bildung zustande zu bringen. Von Einigkeit war in den vergangenen Tagen noch wenig zu spüren.

Proteste gegen illegale Migranten in Südafrika

Durban - Tausende Südafrikaner sind landesweit bei fremdenfeindlichen Demonstrationen auf die Straße gegangen, um die Ausweisung von illegalen Migranten zu verlangen. Sie folgten damit der Aufforderung eines Bündnisses aus kleineren Parteien und Bürgerinitiativen, das Ausländern ohne gültige Papiere eine inoffizielle Frist bis zum 30. Juni für die Ausreise gesetzt hatte. Die Regierung hatte massive Sicherheitsmaßnahmen angeordnet. Die Kundgebungen verliefen zumeist friedlich.

Einwohner in Tirol nach Murenabgängen vorerst abgeschnitten

Flirsch/Pettneu/St. Leonhard im Pitztal - Heftige Unwetter mit Regenfällen haben Montagabend in einigen Regionen Tirols zu Murenabgängen geführt. So etwa auf die Pitztalstraße (L16) in St. Leonhard im Pitztal (Bezirk Imst). Die Straße wurde auf einer Länge von rund 500 Metern verschüttet bzw. unterspült, Teile brachen weg. Ein Großteil der Einwohner St. Leonhards war am Dienstag de facto vorerst von der Außenwelt abgeschnitten. Die Aufräumarbeiten liefen unter Hochdruck, Mittwochvormittag folgt eine Lagebewertung.

Hohe US-Vertreter in Doha, aber kein Iran-Treffen geplant

Doha - Spitzenvertreter der USA sind nach Angaben aus Katar in dem Golfstaat zu Besuch, ein Treffen mit iranischen Vertretern ist demnach aber nicht geplant. Das sagte ein Sprecher des katarischen Außenministeriums am Dienstag. Der Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, Jared Kushner, und der US-Sondergesandte Steve Witkoff seien heute zu Gesprächen in Doha. Geplant seien aber nur Treffen mit Vermittlern, um über Fortschritte in den Verhandlungen zum Krieg zu sprechen.

Bundesstaatsanwaltschafts-Entwurf zur Begutachtung bereit

Wien - Am Tag nach der Präsentation des Begutachtungsentwurfs zur neuen Bundesstaatsanwaltschaft, die den Minister bzw. die Ministerin als oberste Weisungsspitze der Justiz ablösen soll, ist dieser nun auch online einsehbar und für Stellungnahmen bereit. An den Plänen für das kollegiale Dreiergremium, das künftig den Justizminister bzw. die Justizministerin an der Spitze der Weisungskette ablösen soll, gibt es Kritik von Opposition und Justiz.

Microsoft zahlt 6,3 Milliarden Dollar Steuern in der EU

Wien/Brüssel - Der Technologiekonzern Microsoft hat im vergangenen Jahr 6,3 Milliarden US-Dollar (aktuell 5,52 Mrd. Euro) in der Europäischen Union an Körperschaftsteuern gezahlt. In Österreich waren es 13,64 Mio. Dollar (knapp 12 Mio. Euro) an KöSt. Das zeigt der erstmals veröffentlichte "Public Country-by-Country Report" fürs Geschäftsjahr 2024/25 (bis 30. Juni). Weltweit summierten sich die von der Firma demnach entrichteten Körperschaftsteuern im selben Zeitraum auf 28,7 Mrd. Dollar.

Regierung bei Sommerferien-Vorverlegung diskussionsbereit

Wien - Die Debatte um eine Vorverlegung der Sommerferien, um Kindern und Lehrkräften zumindest einen Teil der Hitzewelle in den Klassen zu ersparen, ist am Dienstag bei den Regierungsparteien angekommen. Wiens Bildungsstadträtin Bettina Emmerling (NEOS) hatte die Diskussion vergangene Woche nach Klagen aus den Schulen eröffnet, Parteifreund Bildungsminister Christoph Wiederkehr nannte den Vorstoß schon damals "interessant". Am Dienstag gaben sich auch ÖVP und SPÖ nicht abgeneigt.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

Eintrag hinzufügen
Hinweis: Sie möchten dieses Wertpapier günstig handeln? Sparen Sie sich unnötige Gebühren! Bei finanzen.net Brokerage handeln Sie Ihre Wertpapiere für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade? Hier informieren!
Es ist ein Fehler aufgetreten!