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01.07.2026 11:30:00
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APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
Wien - Bund, Länder und Gemeinden haben sich nach 13-stündigen Verhandlungen auf Grundzüge einer Staatsreform verständigt. In einer gemeinsamen Pressekonferenz wurde in der Nacht auf Mittwoch betont, dass man in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Energie und Verwaltung zu einer Verständigung gekommen sei. Allzu detailliert wurde man vorerst freilich nicht. Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) sagte, man werde den Rest des Jahres nutzen, um die Vorhaben in Gesetze umzusetzen.
Juni-Inflation sank laut Schnellschätzung auf 3,2 Prozent
Wien - Die Teuerung in Österreich hat sich im Juni merklich abgeschwächt. Einer ersten Schnellschätzung der Statistik Austria zufolge sank die Inflationsrate gegenüber dem Vorjahresmonat auf 3,2 Prozent, nachdem im Mai noch 3,7 Prozent verzeichnet worden waren. Im Vergleich zum Vormonat blieb das allgemeine Preisniveau voraussichtlich unverändert. Ausschlaggebend für diesen Rückgang war in erster Linie ein nachlassender Preisdruck bei Treibstoffen und Heizöl.
Arbeitslosigkeit im Juni weiter gestiegen - 368.948 ohne Job
Wien - Weiter keine Entspannung auf dem heimischen Arbeitsmarkt: Ende Juni waren beim Arbeitsmarktservice (AMS) 368.948 Menschen arbeitslos oder in Schulung gemeldet - um 1,2 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Zahl der Arbeitslosen stieg um 2,4 Prozent oder 6.912 Personen auf 295.457, die Zahl der Schulungsteilnehmer sank um 3,1 Prozent oder 2.383 Personen auf 73.491, wie das Sozialministerium bekanntgab. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich um 0,1 Prozentpunkte auf 6,9 Prozent.
Weniger Verkehrstote im ersten Halbjahr 2026
Wien - Im ersten Halbjahr sind auf Österreichs Straßen weniger Menschen gestorben als im Vergleichszeitraum im Jahr zuvor. Die Zahl der Verkehrstoten sank laut vorläufigen Zahlen des Innenministeriums bis inklusive vergangenen Sonntag auf 156 im Vergleich zu 170 im selben Zeitraum 2025. Laut VCÖ stieg die Zahl seit dem Wochenende erneut und steht aktuell bei 160. Nur in den Corona-Jahren 2020/2021 sowie 2024 wurden zur Jahresmitte weniger Tote registriert, so der ÖAMTC am Mittwoch.
Irland startet in den EU-Ratsvorsitz
Brüssel/Österreich - Die turnusmäßige EU-Ratspräsidentschaft Irlands startet am 1. Juli mit einer großen Eröffnungsfeier in Dublin, zu der am Mittwochnachmittag zahlreiche hochrangige Politikerinnen und Politiker wie EU-Ratspräsident Antonio Costa erwartet werden. Irland übernimmt den Vorsitz in einem für die Zukunft der EU entscheidenden Semester: Bis Ende des Jahres soll nicht nur das EU-Budget 2028-2034 stehen, sondern auch bei der Erweiterung wieder mehr Tempo gemacht werden.
Russland beschoss Tankstellen in Ukraine: Frau getötet
Dnipro (Dnipropetrowsk) - Russische Luftattacken haben im ukrainischen Gebiet Dnipropetrowsk in der Nacht auf Mittwoch fünf Tankstellen getroffen. Mehrere Brände seien ausgebrochen, schrieb der Gouverneur des Gebiets, Oleksandr Hanscha, auf Telegram. Eine Frau sei getötet worden, zudem gebe es drei Verletzte. In der Nacht zuvor waren Angriffe auf Tankstellen aus dem nördlichen Gebiet Sumy gemeldet worden. Der ukrainische Branchendienst Naftorynok zählte seit April bereits rund 140 solcher Angriffe.
Rund 50 Unwettereinsätze in Oberkärnten
Klagenfurt - Unwetter haben am Dienstagnachmittag und -abend für gut 50 Feuerwehreinsätze in Kärnten gesorgt. Zahlreiche Bäume waren auf Straßen gestürzt und mussten entfernt werden, teilte die Landesalarm- und Warnzentrale (LAWZ) auf APA-Anfrage mit. Betroffen war vor allem Oberkärnten. Auf der Kleinkirchheimer Bundesstraße (B 88) wurden laut Polizei zwei fahrende Autos von umstürzenden Fichten getroffen. Verletzt wurde dabei niemand.
Laut Behörde mehr als tausend Hitzetote in Spanien im Juni
Madrid - Im Zusammenhang mit der Hitzewelle sind in Spanien im Juni nach Behördenangaben mehr als tausend Todesfälle verzeichnet worden. Mindestens 1.028 Todesfälle im vergangenen Monat seien auf die extremen Temperaturen zurückzuführen, erklärte das Gesundheitsinstitut Carlos III. am Mittwoch. Das sind mehr als doppelt so viele Hitzetote wie im Vorjahresmonat, als 407 Sterbefälle registriert wurden.
Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.
red
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