15.07.2026 09:30:00

APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

US-Militär: Seeblockade gegen iranische Häfen gestartet

Washington - Das US-Militär blockiert erneut iranische Häfen und Küstengebiete. Die Seeblockade sei um 22.00 Uhr MESZ (16.00 Uhr US-Ostküstenzeit) aufgenommen worden, teilte das zuständige Regionalkommando des US-Militärs (Centcom) auf der Plattform X mit. Schiffe werden so daran gehindert, dass sie iranische Häfen oder Küstengebiete ansteuern oder von dort wegfahren können. Das US-Militär flog in der Nacht auch eine neue Angriffswelle auf iranische Ziele.

Sommersaison im heimischen Tourismus gut angelaufen

Wien - Die Sommersaison ist im heimischen Tourismus gut angelaufen. Bereits im Mai wurden, wie berichtet, 12 Prozent mehr Nächtigungen als im Vorjahresmonat verzeichnet. Das war laut Statistik Austria der höchste Mai-Wert seit Aufzeichnungsbeginn. Georg Imlauer, Obmann des Fachverbandes Hotellerie der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), tritt im Ö1-"Morgenjournal" am Mittwoch dennoch auf die Euphoriebremse. Für ihn sei die Sommersaison momentan "eher zufriedenstellend".

Ende der Grenzkontrollen zwischen Gibraltar und Spanien

Brüssel/Gibraltar/London - Nach mehr als einem Jahrhundert hat die Grenzbarriere zwischen Spanien und Gibraltar ausgedient. Seit Mitternacht gibt es keine Grenzkontrollen mehr zwischen dem EU-Land und dem britischen Überseegebiet. Der Abbau des im Jahr 1908 errichteten, symbolträchtigen und etwa einen Kilometer langen Metallzaunes soll schon diese Woche beginnen. Der spanische Außenminister Jos� Manuel Albares sprach von einem "historischen" Ereignis.

Trump rückt von Hormuz-Gebühr ab

Washington - US-Präsident Donald Trump rückt von der geplanten Gebühr für Schiffspassagen durch die Straße von Hormuz ab und setzt stattdessen auf ein finanzielles Engagement der Golfstaaten. Nach "sehr produktiven Gesprächen" mit den Führungsspitzen im Nahen Osten habe er beschlossen, die Abgabe von 20 Prozent durch Handels- und Investitionsabkommen zu ersetzen, erklärte Trump am Dienstag auf seiner Plattform Truth Social. Die US-Angriffe auf den Iran gingen unterdessen weiter.

Mehr als 2.000 bestätigte Ebola-Fälle in DR Kongo

Kinshasa - Die tödliche Ebola-Krankheit breitet sich in der Demokratischen Republik Kongo weiter aus. Die Zahl der bestätigten Ebola-Fälle ist am Dienstag auf 2.011 gestiegen, geht aus offiziellen Daten der Regierung in Kinshasa hervor. 754 Infizierte seien gestorben. Am Montag waren 54 Fälle in den Provinzen Ituri, Nord-Kivu und Haut-Uele bestätigt worden. Die Dunkelziffer dürfte weiter höher liegen, unter anderem wegen der drastischen Quarantänemaßnahmen für Infizierte.

Traktorunfall in Vorarlberg mit zwei Toten

Satteins - Ein Traktorlenker und seine sechsjährige Tochter sind am Dienstag ums Leben gekommen, als sich das Gefährt auf einem Wiesengelände in Satteins (Bezirk Feldkirch) überschlug. Der Mann hatte auch seine zweite Tochter im Alter von vier Jahren auf die Fahrt mit einem Traktor samt Anhänger mitgenommen, berichtete die Landespolizeidirektion Vorarlberg in der Nacht auf Mittwoch. Die Vierjährige wurde mit Verletzungen unbestimmten Grades ins Landeskrankenhaus Feldkirch geflogen.

Ukraine und Russland greifen einander im Schwarzen Meer an

Kiew (Kyjiw) - Die Ukraine und Russland attackieren einander gegenseitig im Schwarzen Meer. Die Ukraine hat in der Nacht auf Mittwoch nach Angaben aus Kiew 20 russische Schiffe im Schwarzen Meer mit Drohnen attackiert. Dabei seien 17 Öltanker, zwei Gastanker und ein Schlepper getroffen worden, teilte der Kommandant der ukrainischen Drohnenstreitkräfte, Robert Browdi, auf dem Kurzmitteilungsdienst Telegram mit.

Mehr als 4.700 Erdbeben-Tote in Venezuela

Caracas - Drei Wochen nach dem verheerenden Doppel-Erdbeben in Venezuela ist die Zahl der Todesopfer auf mehr als 4.700 gestiegen. Seit der Katastrophe am 24. Juni seien 4.743 Tote gezählt worden, erklärte Parlamentspräsident Jorge Rodr�guez am Dienstag im Onlinedienst Telegram. 16.740 Menschen wurden demnach verletzt, die meisten von ihnen wurden inzwischen aus dem Krankenhaus entlassen. Zur Zahl der Vermissten machten die Behörden weiterhin keine Angaben.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

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