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16.07.2026 09:30:00
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APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
Teheran/Washington - Nach den neuen Angriffen und Drohungen der USA gegen den Iran scheint eine diplomatische Lösung erneut in weite Ferne gerückt zu sein. Das US-Militär startete am Mittwoch gleich zwei Angriffswellen und attackierte zudem ein Schiff, das gegen die Blockade iranischer Häfen verstoßen haben soll. US-Präsident Donald Trump drohte erneut mit der Zerstörung ziviler Infrastruktur, ehe er wenig später versöhnliche Töne anschlug.
Ukraine - Mindestens zwei Tote nach russischen Angriffen
Kiew (Kyjiw) - Das russische Militär hat die ukrainische Hauptstadt Kiew in der Nacht ein weiteres Mal mit ballistischen Raketen angegriffen und dabei nach ukrainischen Behördenangaben mindestens zwei Menschen getötet. Nach Auskunft von Bürgermeister Vitali Klitschko bei Telegram gab es zudem sechs Verletzte. "Darunter ist auch eine 16-jähriger Junge", schrieb er. Die Drohnen schlugen demnach in zwei Stadtteilen ein.
Energiekonzern-Chef soll ukrainische Regierung führen
Kiew (Kyjiw) - Mitten im Krieg gegen den Angreifer Russland gibt es in der Ukraine die nächste Regierungsumbildung. Präsident Wolodymyr Selenskyj will nach der Entlassung des gesamten Ministerkabinetts den bisherigen Leiter des staatlichen Energiekonzerns Naftogaz, Serhij Korezkyj, zum Regierungschef machen. Die Ernennung Korezkyjs zum Ministerpräsidenten wurde beim Parlament beantragt, wie dessen Präsident Ruslan Stefantschuk bestätigte.
Transit: Vorentscheidung zur Italien-Klage fällt Donnerstag
Brüssel/Innsbruck/Österreich - Im Tiroler Transit-Streit fällt am Donnerstag wohl die Vorentscheidung: Generalanwalt Campos S�nchez-Bordona wird seine Schlussanträge zur Klage Italiens gegen die Tiroler Anti-Transitmaßnahmen veröffentlichen. Diesen folgt der Europäische Gerichtshof (EuGH) in seinen Urteilen meistens. Ein solches wird für den späten Herbst oder Anfang 2027 erwartet. Italien prangert Einschränkungen für Lkw auf der Inntalautobahn und der Brennerautobahn an, und sieht Europarechtswidrigkeit.
Rauch von Waldbränden legt sich über Toronto und New York
Toronto/New York - Wegen heftiger Waldbrände in Kanada hat die Metropole Toronto am Mittwoch die schlechtestmögliche Luftqualität verzeichnet. Rauchschwaden aus dem Nordwesten der Provinz Ontario zogen über die Stadt und weiter in den Nordosten der USA, wo sie den Himmel verdunkelten. Die kanadische Umweltbehörde stufte den Index für die Luftqualität in Toronto mit 10+ als "sehr hohes Risiko" ein.
Teil des Gerichtsgebäudes in Bozen stürzt ein
Bozen/Innsbruck - Ein Teil des Gerichtsgebäudes in der Südtiroler Landeshauptstadt Bozen ist Donnerstagfrüh plötzlich eingestürzt. Im Bereich hinter den Säulengängen des Landesgerichts klaffte ein Loch, Steine und Gebäudeteile lagen am Platz, berichteten Südtiroler Medien. Unter den Trümmern befand sich bisherigen Informationen zufolge niemand. Ein Mitarbeiter einer Reinigungsfirma sei allerdings von einem herabstürzenden Gebäudeteil getroffen worden.
UNO befürchten über 500 Tote bei Bootsunglücken vor Myanmar
Genf/Naypyidaw - Bei Bootsunglücken vor der Küste von Myanmar könnten nach Angaben von UNO-Organisationen in jüngster Zeit mehr als 500 Menschen ums Leben gekommen sein - die meisten von ihnen vermutlich Angehörige der Rohingya-Minderheit. Das UNO-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) und die Internationale Organisation für Migration (IOM) teilten am Donnerstag mit, in den vergangenen Wochen seien zwei Flüchtlingsboote gekentert. Es werde befürchtet, dass alle Insassen gestorben seien.
Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.
red
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