17.07.2026 19:30:00

APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

Insasse attackierte und verletzte Wachebeamte der JA Stein

Krems/Stein - Zwei Justizwachebeamte der Justizanstalt (JA) Stein sind am Freitagvormittag von einem Insassen attackiert und verletzt worden. Beide Beamte konnten nach der Versorgung in einem Spital wieder entlassen werden, ein erster Verdacht in Richtung Knochenbrüche bestätigte sich nicht. Insgesamt hatten sich nach der Amtshandlung sieben Beamte zwecks medizinischer Abklärung untersuchen lassen.

Emissionshandel: EU-Kommission will CO2-Abbau verlangsamen

Brüssel - Die EU-Kommission will Europas Industrie massiv entlasten und den CO2-Abbau im Zuge des EU-Emissionshandelssystems (ETS) deutlich verlangsamen. Der jährliche lineare Reduktionsfaktor bei der Menge der CO2-Verschmutzungsrechte soll von 4,4 Prozent auf 3,7 Prozent von 2031 bis 2035 und auf 1,7 Prozent ab 2036 zurückgehen, teilte die EU-Kommission am Freitag mit. Der Rahmen für Gratiszertifikate für die energieintensive Industrie (CBAM-Sektor) wird bis 2038 verlängert.

EU kritisiert mangelnde Lobbying-Kontrolle in Österreich

Brüssel - Österreich wird im am Freitag in Brüssel veröffentlichten EU-Rechtsstaatlichkeitsbericht 2026 erneut Handlungsbedarf attestiert: Die EU-Kommission kritisiert erneut, dass "keine Schritte für eine bessere Überwachung von Lobbyingtätigkeiten unternommen" wurden sowie die politische Einflussnahme auf Postenbesetzungen in Österreichs Justiz. Weiters wird Österreich ermahnt, "wirksame Vorschriften zu Vermögens- und Interessenerklärungen von Abgeordneten einzuführen".

Weiterer Google-Ausbau in Kronstorf könnte 4,4 TWh brauchen

Kronstorf/Wien/Mountain View - Die geplante 2. Ausbaustufe des Google-Rechenzentrums in Kronstorf könnte mit bis zu 4,4 TWh einen weit höheren Stromverbrauch haben als bisher bekannt. Zum Vergleich: Ganz Oberösterreich verbrauchte 2024 laut Energiebericht 14 TWh. Die SPÖ will nun das UVP-Gesetz überarbeiten. Von Energie-Staatssekretärin Elisabeth Zehetner (ÖVP) kam postwendend eine Absage. Am Nachmittag demonstrierten laut Veranstalter 300 bis 400 Leute vor Ort gegen das Projekt.

Berichte: Neun Tote bei iranischen Raketenangriffen im Irak

Sulaymaniyah/Teheran - Bei einem mutmaßlich iranischen Raketenangriff im Irak sind nach kurdischen Angaben neun Menschen getötet worden. Wie ein Mitglied der iranisch-kurdischen Oppositionsgruppe Komala der dpa mitteilte, wurde deren Hauptquartier nahe der Stadt Sulaimaniya in der autonomen irakischen Provinz Kurdistan von sechs ballistischen Raketen getroffen. Dabei seien mindestens neun Mitglieder der Gruppe getötet worden. Zudem seien mehrere Feuer ausgebrochen.

Protokolle sollen Posten-Deals von WKW-Chef Ruck bestätigen

Wien - Protokolle von Gesprächen, die der Wiener Wirtschaftskammer-Präsident Walter Ruck in vertrauter Runde geführt hat, sollen dokumentieren, dass der Kammerchef auf die Vergabe von Posten und Wahl-Listenplätzen Einfluss genommen hat. Das berichteten das "Profil" und die "Kronen Zeitung". Ruck soll etwa die Kandidatur eines seiner Söhne für die Wien-Wahl im vergangenen Jahr ermöglicht haben.

Andy Burnham als Chef der britischen Labour Party bestätigt

London - Andy Burnham ist zum neuen Vorsitzenden der britischen Regierungspartei Labour ernannt worden und wird damit auch Premierminister. Der 56-jährige bisherige Bürgermeister von Manchester wurde am Freitag auf einem Sonderparteitag zum Nachfolger von Keir Starmer gewählt und soll am Montag das Amt des Premierministers übernehmen.

Starkes Erdbeben erschüttert Mexiko und Guatemala

Ciudad Hidalgo - Ein starkes Erdbeben hat Südmexiko erschüttert und war im Nachbarland Guatemala ebenfalls zu spüren. Nach Angaben der US-Erdbebenwarte ereignete sich das Beben der Stärke 7,3 vor der mexikanischen Pazifikküste rund 48 Kilometer südwestlich von Aquiles Serd�n im Bundesstaat Chiapas in einer Tiefe von 15 Kilometern. Eine Tsunami-Warnung wurde herausgegeben, wie der Marineminister Raymundo Morales am Freitag sagte.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

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