21.07.2026 05:30:00

APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

Britischer Premier beruft Kabinett und telefoniert mit Trump

London - Wenige Stunden nach seiner Ernennung hat der britische Premierminister Andy Burnham das Kabinett neu geordnet. Der 56-Jährige, der Montagvormittag von König Charles III. mit der Regierungsbildung beauftragt worden war, machte überraschend unter anderem Ex-Verteidigungsminister John Healey zum Finanzminister. Healey hatte das Kabinett im Juni aus Protest gegen den Kurs von Burnhams Vorgänger Keir Starmer verlassen. Etliche Vertraute Starmers spielen keine große Rolle mehr.

WKÖ-Chefin kritisiert Wiener Kammerpräsident Ruck scharf

Wien - WKÖ-Chefin Martha Schultz hat sich mit deutlichen Worten in der Causa des Wiener Wirtschaftskammerpräsidenten Walter Ruck gemeldet. Dessen Aussagen "entsprechen in keiner Weise unserem Weltbild noch unserer Kultur, wie Entscheidungen getroffen werden". Sie gehe davon aus, dass Ruck Schaden von der Kammer abwenden wolle und "die richtigen Schritte setzen wird", so Schultz zur APA. Zuvor hatte Ruck von seiner Vize Margarete Kriz-Zwittkovits noch Rückendeckung erhalten.

US-Militär: Angriffswelle gegen Iran beendet

Teheran - Das US-Militär hat eigenen Angaben zufolge nach fünf Stunden seine neuesten Angriffe gegen den Iran beendet. Ziel seien militärische Einrichtungen gewesen, darunter Luftverteidigungssysteme, Kommandozentralen und Startanlagen für Drohnen und Raketen, teilte das für die Region zuständige US-Kommando CENTCOM am Dienstag früh mit. So sollen die Möglichkeiten Irans, weiter Handelsschiffe in der für den Ölhandel wichtigen Straße von Hormuz anzugreifen, geschwächt werden.

Libanons Präsident Aoun trifft Trump in Washington

Beirut/Washington - Libanons Präsident Joseph Aoun wird am Dienstag zu einem Treffen mit US-Präsident Donald Trump im Weißen Haus erwartet. Es ist der erste Besuch eines libanesischen Staatschefs im Weißen Haus seit 2009. Im Mittelpunkt der Gespräche steht der aktuelle Konflikt zwischen Israel und der vom Iran unterstützten Hisbollah im Libanon. Die US-Regierung vermittelt derzeit zwischen Israel und dem Libanon. Ziel der Gespräche ist eine dauerhafte Waffenruhe Israels mit der Hisbollah.

Von Hockeyschlägern bis Wein: Neue Trump-Zölle gegen Kanada

Washington - US-Präsident Donald Trump erhöht im Handelsstreit mit Kanada den Druck und kündigt neue Zusatzzölle in Höhe von 50 Prozent an. Betroffen ist laut dem Weißen Haus eine breite Palette von Gütern, die in die USA importiert werden - als Beispiele wurden Hockeyschläger, Wein und Zement genannt. Der US-Handelsbeauftragte Jamieson Greer teilte am Montag mit, dass die neuen Zölle auf Importe aus Kanada im Wert von rund 20 Milliarden US-Dollar gelten werden.

14 Tote bei gegenseitigen Attacken Russlands und der Ukraine

Odessa - Bei gegenseitigen Angriffen der Ukraine und Russlands sind am Montag mindestens 14 Menschen getötet worden. In der russischen Region Belgorod gab es sechs Todesopfer, in der Ukraine wurden mindestens acht Menschen durch mehrere russische Angriffe in verschiedenen Regionen getötet, wie die örtlichen Behörden mitteilten. Bei einer Attacke auf einen Bus in der Grenzregion Belgorod seien sechs Fahrgäste getötet und 23 weitere verletzt worden.

Tate-Brüder wollen sich laut Anwalt Auslieferung widersetzen

Miami/London - Die von der britischen Staatsanwaltschaft gesuchten Brüder Andrew Tate (39) und Tristan Tate (38) wollen sich nach Angaben ihres Anwalts einer drohenden Auslieferung nach Großbritannien widersetzen. Der Anwalt Joseph McBride sagte vor Journalisten in Miami, dass man sich einer Auslieferung "natürlich" widersetze, da die beiden unschuldig seien. Sie hätten "nie etwas Ungerechtes getan". Außerdem sei die Festnahme der Tate-Brüder ein Komplott und politisch motiviert.

Waldbrände toben in Sizilien und Sardinien

Rom - Waldbrände toben in weiten Teilen Siziliens und Sardiniens. Allein auf Sizilien waren am Montag mehr als 100 Einsätze von Zivilschutz, Feuerwehr und Forstbehörden erforderlich. Mehrere Brände konnten unter Kontrolle gebracht werden, andere flammten erneut auf. Besonders kritisch war die Lage in Castronovo di Sicilia in der Provinz Palermo.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

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