22.07.2026 17:30:00

APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

Hitler-Geburtshaus in Braunau ist jetzt ein Polizeizentrum

Braunau am Inn - Das Hitler-Geburtshaus in Braunau ist seit Mittwoch offiziell ein Polizeizentrum. Nach jahrelangem Ringen um eine adäquate Nutzung wurde das Gebäude, das in rechtsextremen Kreisen als Wallfahrtsort gilt, umgebaut - äußerlich verändert und innerlich modernisiert. In den vergangenen Wochen hat die Exekutive das Gebäude nach und nach bezogen, Mittwochvormittag ist das Zentrum von Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) feierlich eröffnet worden.

Geschlossene WG für unmündige Intensivtäter nun in Betrieb

Wien - Nach mehreren Verzögerungen hat die viel diskutierte "Auszeit-WG" für strafunmündige Intensivtäter in Wien-Simmering nun ihren Betrieb aufgenommen. Wie ein Sprecher der zuständigen Stadträtin Bettina Emmerling (NEOS) der APA bestätigte, sei vor rund einer Woche ein 13-jähriges Kind eingezogen. Falldetails wurden "aus Gründen des Kinderschutzes" nicht genannt. Laut APA-Informationen soll es sich jedenfalls um einen Buben handeln.

Debatte um Spritpreisbremse nimmt wieder Fahrt auf

Wien - Die erneute Eskalation im Iran-Krieg hat die Öl- und Spritpreise zuletzt wieder stark steigen lassen. Am Dienstag kostete Diesel im österreichweiten Median 1,989 Euro je Liter und Benzin 1,864 Euro, geht aus Daten der E-Control hervor. Eine Ausweitung der Spritpreisbremse wird nun politisch wieder debattiert. Ein öffentliches Bekenntnis dazu kommt aber bisher von keiner der drei Regierungsparteien. Erste Verhandlungen soll es geben, hieß es aus Koalitionskreisen zu "Ö1".

Umbruch an ukrainischer Militärspitze

Kiew (Kyjiw) - Mit einem abrupten Generationswechsel an der Armeespitze will der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj mitten im Krieg den öffentlich eskalierten Streit zwischen Modernisierern und Traditionalisten beenden. Nach tagelangen Straßenprotesten übernahm der 43 Jahre alte Generalmajor Mychajlo Drapatyj am Mittwoch die Führung über die ukrainischen Streitkräfte. Selenskyj hatte den bisherigen Oberkommandierenden Olexander Syrskyj (60) am Dienstag entlassen.

OpenAI verübte KI-gesteuerten Hackerangriff

San Francisco - Der US-Konzern OpenAI hat die Verantwortung für einen Hackerangriff auf die KI-Plattform Hugging Face in der vergangenen Woche übernommen. Einige der fortschrittlichsten KI-Modelle des Unternehmens seien bei einem Sicherheitstest aus einer eigentlich abgeschotteten Umgebung ausgebrochen, teilte OpenAI am Dienstag mit. Sie hätten sich demnach Zugang zum Internet verschafft und die Infrastruktur von Hugging Face kompromittiert, um ein Testziel zu erreichen.

Koalition feilscht weiter um Details bei Wehrpflicht

Wien/Salzburg - Die von der Regierung angepeilte Reform der Wehrpflicht dürfte bald konkret werden: Eine endgültige Reform könnte am kommenden Montag beim Sommerministerrat in der Schwarzenbergkaserne in Salzburg präsentiert werden. Allerdings wird weiterhin um die konkrete Ausgestaltung der Reform gefeilscht. Sind sich ÖVP und SPÖ weitgehend einig, hakt es noch an NEOS, die sich am Mittwoch zu Sitzungen - auch zu diesem Thema - zusammenfanden.

"Trainsurfer" nach Vorfall in Koralmtunnel ausgeforscht

St. Paul/Lavanttal - Nach einem lebensgefährlichen Vorfall mit "Trainsurfern" am Samstagabend, bei dem drei Personen außen auf einem Zug der Koralmbahn mitgefahren sein sollen, hat die Polizei die Tatverdächtigen ausgeforscht. Ein 19-jähriger Wiener wurde laut Landespolizeidirektion Kärnten bereits befragt. Bei den anderen beiden Verdächtigen handelt es sich um einen 17-Jährigen und einen 20-Jährigen, bestätigte die Staatsanwaltschaft Klagenfurt einen Bericht der "Kleine Zeitung".

Lebenslang und 20 Jahre in Mordprozess um ertränkten Mann

Wien - Mit anklagekonformen Schuldsprüchen ist am Mittwoch am Wiener Landesgericht der Mordprozess gegen zwei Männer zu Ende gegangen, die vor knapp einem Jahr einen 37-Jährigen in der Neuen Donau ertränkt haben sollen. Ein 43-jähriger Pole wurde zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt, ein um ein Jahr älterer Landsmann des in Deutschland wegen Totschlags massiv Vorbestraften fasste 20 Jahre Haft aus.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

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