26.07.2026 13:30:00

APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

Fahndung nach Tatverdächtigem nach Angriff auf Berliner CSD

Berlin - Am Tag nach der mutmaßlichen Amokfahrt beim Christopher Street Day (CSD) in Berlin fahndet die Polizei nach einem 21-Jährigen aus dem islamistischen Milieu. Sie veröffentlichte am Sonntag ein Foto des Tatverdächtigen Abdul B. Eine Frau starb nach der Attacke im Berliner Stadtteil Tiergarten, 16 weitere Menschen wurden verletzt. Deutschlands Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) bezeichnete die Tat als "Angriff auf unsere Gesellschaft." Sie werde mit aller Härte verfolgt.

Waldbrände haben Bordeaux und Großraum Madrid erreicht

Bordeaux - Die Waldbrände in Südeuropa nehmen immer besorgniserregendere Ausmaße an. Im Südwesten Frankreichs haben sich am Sonntag die Flammen weiter ausgebreitet und den Großraum Bordeaux erreicht. Nach Angaben der Behörden wurden seit Mittwoch allein im Südwesten Frankreichs mehr als 200.000 Menschen in Sicherheit gebracht. In Spanien mussten wegen der schweren Waldbrände nahe der Hauptstadt Madrid knapp 60.000 Menschen in Sicherheit gebracht werden.

In Bregenz von Polizei angeschossener Mann "stabil"

Bregenz/Feldkirch - Der am Samstag bei einem Polizeieinsatz in Bregenz angeschossene 24-Jährige befindet sich weiter im Spital. Zum Grad seiner Verletzungen könne sie im Detail nichts sagen, "aber sein Zustand ist stabil", sagte Karin Dragosits, Leiterin der Staatsanwaltschaft Feldkirch, am Sonntag auf APA-Anfrage. Lebensgefahr dürfte demnach keine bestehen. Indes hat die zuständige Anklagebehörde Ermittlungen gegen den Polizeibeamten aufgenommen, der auf den Mann geschossen hat.

Einsatz von Gesichtserkennung bei Klimademo rechtswidrig

Wien - Der Einsatz von automatisierten Gesichtserkennungen bei einer Klimademo war rechtswidrig. Im März 2023 wurden mehrere Aktivisten angehalten und, als diese sich nicht ausweisen wollten, von Polizeibeamten fotografiert und später wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt angezeigt. Danach stellte sich heraus, dass zur Identifikation KI verwendet wurde. Wie die Datenschutzbehörde per Bescheid festhält, fehlte dafür die Rechtsgrundlage. Das Innenministerium will dagegen berufen.

Iran stoppt Schiffe in Straße von Hormuz

Teheran/Maskat - Die iranischen Revolutionsgarden haben nach eigenen Angaben sechs Handelsschiffe vor einer Durchfahrt durch die strategisch wichtige Straße von Hormuz gestoppt. Die Garden erklärten laut der ihnen nahe stehenden Agentur Tasnim, sie setzten die Kontrolle über ein 240.000 Quadratkilometer großes Gebiet im Persischen Golf und der Straße von Hormuz durch. Diese Fläche entspricht etwa drei Mal dem österreichischen Staatsgebiet.

Europaministerin Bauer will weniger EU-Kommissare

Wien - Europaministerin Claudia Bauer (ÖVP) hat eine Debatte über die Zahl der EU-Kommissare angestoßen. Sie frage sich, "ob diese exorbitant hohe Zahl an Kommissaren mit all den Stäben und Dienststellen wirklich nötig ist", sagte Bauer im Interview mit der deutschen "Welt am Sonntag". Derzeit stellt jedes der 27 Mitgliedsländer einen EU-Kommissar oder eine EU-Kommissarin, aus Österreich ist dies EU-Migrationskommissar Magnus Brunner. Sie sind europäischen Interessen verpflichtet.

D-Day-Landungsstrände in Normandie nun Welterbe

Busan - Die D-Day-Landungsstrände in der französischen Normandie sind in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen worden. Das UNESCO-Komitee hat dies während einer Sitzung im südkoreanischen Busan beschlossen. Zur neuen Welterbestätte zählen die fünf historischen Landungsstrände Utah, Omaha, Gold, Juno und Sword Beach sowie weitere mit der alliierten Landung verbundene Erinnerungsorte.

Appell für günstigeren HIV-Schutz auf Welt-Aids-Konferenz

Rio de Janeiro - Ärzte ohne Grenzen fordert einen drastisch niedrigeren Preis für das Medikament Lenacapavir zur Vorbeugung einer HIV-Infektion. "Niemand sollte von der HIV-Prävention ausgeschlossen werden, nur weil ein Medikament künstlich teuer gehalten wird", sagte Melissa Scharwey, Expertin für globale Gesundheit bei Ärzte ohne Grenzen, zum Auftakt der Welt-Aids-Konferenz in Rio de Janeiro.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

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