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26.07.2026 16:30:00
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APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
Prag - Lilli Tagger hat sich als zehnte Österreicherin in die Liste der WTA-Turniersiegerinnen eingetragen. Die 18-jährige Osttirolerin gewann am Sonntag das Finale des Prager 250er-Tennisturniers gegen die Ukrainerin Daria Snigur 7:6(3),6:2 und scheint damit am Montag in der Weltrangliste erstmals unter den Top 50 auf. Es ist der 25. rot-weiß-rote Titelgewinn auf der Tour, Tagger fixierte mit dem bisher größten Triumph ihrer Karriere mit einem Schlag also gleich zwei Jubiläen.
Angriff bei Berliner CSD gilt als islamistischer Anschlag
Berlin - Der deutsche Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) spricht nach der Amokfahrt im Rahmen des Christopher Street Day (CSD) im Berliner Stadtteil Tiergarten von einem islamistischen Anschlag. Eine Frau kam bei der Attacke am Samstagabend ums Leben, die Zahl der Verletzten gab Dobrindt mit 29 an - deutlich mehr als bisher bekannt und teils schwer verletzt, wie er am Sonntag am Tatort zu Journalisten sagte. Nach dem 21-jährigen Tatverdächtigen wurde am Sonntag weiter gefahndet.
Mehr als 300.000 auf Flucht vor Waldbränden in Südeuropa
Bordeaux - Die Waldbrände in Südeuropa nehmen immer besorgniserregendere Ausmaße an. Mittlerweile sind mehr als 300.000 Menschen auf der Flucht vor den Flammen. Im Südwesten Frankreichs haben sich am Sonntag die Feuer weiter ausgebreitet, die Flammen sind bis 15 Kilometer an die Grenzen des Großraums der Stadt Bordeaux herangerückt. In Spanien wurden im Großraum Madrid und nahe der Stadt Valencia knapp 75.000 Menschen vorsorglich evakuiert.
In Bregenz von Polizei angeschossener Mann "stabil"
Bregenz/Feldkirch - Der am Samstag bei einem Polizeieinsatz in Bregenz angeschossene 24-Jährige befindet sich weiter im Spital. Zum Grad seiner Verletzungen könne sie im Detail nichts sagen, "aber sein Zustand ist stabil", sagte Karin Dragosits, Leiterin der Staatsanwaltschaft Feldkirch, am Sonntag auf APA-Anfrage. Lebensgefahr dürfte demnach keine bestehen. Indes hat die zuständige Anklagebehörde Ermittlungen gegen den Polizeibeamten aufgenommen, der auf den Mann geschossen hat.
Wieder Tote bei russischen Angriffen in der Ukraine
Kiew (Kyjiw) - Russland hat die Ukraine in der Nacht erneut massiv mit Angriffen aus der Luft überzogen. In der ostukrainischen Großstadt Charkiw wurde eine 40 Jahre alte Frau bei einer Attacke getötet, wie der Gouverneur der Region, Oleh Synjehubow, auf Telegram mitteilte. Verletzt wurden demnach neun Menschen, darunter auch ein zehnjähriger Bub. In der Hauptstadt Kiew wurden Bürgermeister Vitali Klitschko zufolge mindestens drei Menschen verletzt.
Iran stoppt Schiffe in Straße von Hormuz
Teheran/Maskat - Die iranischen Revolutionsgarden haben nach eigenen Angaben sechs Handelsschiffe vor einer Durchfahrt durch die strategisch wichtige Straße von Hormuz gestoppt. Die Garden erklärten laut der ihnen nahe stehenden Agentur Tasnim, sie setzten die Kontrolle über ein 240.000 Quadratkilometer großes Gebiet im Persischen Golf und der Straße von Hormuz durch. Diese Fläche entspricht etwa drei Mal dem österreichischen Staatsgebiet.
Einsatz von Gesichtserkennung bei Klimademo rechtswidrig
Wien - Der Einsatz von automatisierten Gesichtserkennungen bei einer Klimademo war rechtswidrig. Im März 2023 wurden mehrere Aktivisten angehalten und, als diese sich nicht ausweisen wollten, von Polizeibeamten fotografiert und später wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt angezeigt. Danach stellte sich heraus, dass zur Identifikation KI verwendet wurde. Wie die Datenschutzbehörde per Bescheid festhält, fehlte dafür die Rechtsgrundlage. Das Innenministerium will dagegen berufen.
Europaministerin Bauer will weniger EU-Kommissare
Wien - Europaministerin Claudia Bauer (ÖVP) hat eine Debatte über die Zahl der EU-Kommissare angestoßen. Sie frage sich, "ob diese exorbitant hohe Zahl an Kommissaren mit all den Stäben und Dienststellen wirklich nötig ist", sagte Bauer im Interview mit der deutschen "Welt am Sonntag". Während die FPÖ eine "PR-Show" ortete und auf frühere Ankündigungen von ÖVP-Spitzenpolitikern verwies, spielte der aktuelle EU-Kommissar Magnus Brunner den Ball an die EU-Regierungen weiter.
Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.
red
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