27.07.2026 11:30:00

APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

UNESCO streicht Wien von roter Welterbe-Liste

Wien/Busan - Die UNESCO hat Wien von der roten Liste der Welterbestätten gestrichen. Das hat das Welterbekomitee am Montag nach einer langen Debatte im Zuge seiner 48. Tagung im südkoreanischen Busan entschieden. Das historische Zentrum Wiens wurde 2017 als gefährdet eingestuft. Grund dafür war das Heumarkt-Projekt.

Ringen um Wehrdienstreform bis zum letzten Moment

Salzburg/Wien - Die Regierungsparteien haben vor dem Ministerrat am Montag in Salzburg weiter um eine Reform von Wehr- und Zivildienst gerungen. Am Vormittag wurde noch eifrig verhandelt, Einigung gab es vorerst keine. Geplant war jedoch, diese gemeinsam mit einem Entwurf zum Social-Media-Verbot bei der in der Schwarzenberg-Kaserne in Wals-Siezenheim angesetzten Pressekonferenz nach dem Ministerrat zu präsentieren.

32-Jährige in Tirol bei Bergtour tödlich verunglückt

St. Leonhard im Pitztal - Eine 32-jährige Tschechin ist am Samstag bei einer Bergtour im Bereich der Wildspitze in St. Leonhard im Tiroler Pitztal (Bezirk Imst) ums Leben gekommen. Die Frau, die mit einem gleichaltrigen Landsmann unterwegs war, hatte eine Kleidungsschicht ablegen wollen. Dabei rutschte sie aus unbekannter Ursache über die steile Wildspitz-Nordwand ab und stürzte 140 Meter in eine Gletscherspalte. Ihren Kameraden riss die Frau mit. Dieser stürzte ebenfalls ab und wurde schwer verletzt.

Verdächtiger nach Terroranschlag in Berlin wieder frei

Berlin/Karlsruhe - Nach dem mutmaßlich islamistischen Terroranschlag am Rande des Christopher Street Days (CSD) in Berlin ist ein zunächst festgenommener zweiter Verdächtiger wieder frei. Der Mann sei entlassen worden, teilte eine Sprecherin der Bundesanwaltschaft mit. Der Tatverdacht gegen den Mann dürfte sich demnach nicht erhärtet haben. Der CSD in Berlin war am Samstagabend abgebrochen worden, nachdem ein Auto am Rande der Großveranstaltung in eine Menschenmenge gefahren war.

Zwei Tote bei ukrainischem Drohnenangriff auf Rostow

Belgorod - Die Ukraine und Russland melden wieder gegenseitige Angriffe. Bei einem ukrainischen Luftangriff auf die südrussische Stadt Rostow am Don wurden nach Angaben des Gouverneurs zwei Menschen getötet. Fünf weitere Menschen wurden verletzt, zwei davon befänden sich in einem kritischen Zustand. Herabfallende Drohnentrümmer hätten an mehreren Orten Brände verursacht, darunter in Lagerhäusern. In der russischen Stadt Belgorod wurden nach Behördenangaben zwölf Menschen verletzt.

Selenskyj am Montag in Großbritannien zu Besuch

London - Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj reist am Montag nach Großbritannien. Er ist der erste internationale Besucher des neuen Premierministers Andy Burnham. Burnham und Selenskyj werden sich voraussichtlich auf einem Marinestützpunkt treffen. Dort werden sie sich dem Büro des Premierministers zufolge darüber informieren, wie von Großbritannien geleitete Ausbildungsprogramme zur Stärkung der ukrainischen Streitkräfte beitragen.

Mindestens drei Tote nach Schüssen in Innenstadt von Seattle

Seattle - Bei Schüssen nahe des berühmten Wahrzeichens Space Needle in der US-Großstadt Seattle sind US-Medien zufolge drei Menschen getötet worden. Mindestens vier weitere Menschen wurden verletzt, darunter ein Kind, wie die Medien am Sonntag (Ortszeit) berichteten und eine Krankenhaussprecherin mitteilte. Die Bürgermeisterin der Stadt, Katie Wilson, gab bekannt, dass es nach dem Vorfall eine Festnahme gegeben habe.

Reichsbrücke stürzte vor 50 Jahren ein

Wien - Vor 50 Jahren hat ein Unglück die Wiener geschockt: Am 1. August 1976 brach die Reichsbrücke ein. In den frühen Morgenstunden stürzte das Bauwerk in die Donau und riss einen Pkw und einen Bus mit sich in die Tiefe. Der junge Autofahrer starb, der Buslenker konnte unverletzt geborgen werden, weil sein Fahrzeug zwar ebenfalls in die Donau stürzte, jedoch nicht versank, sondern auf der Brückenruine stehen blieb.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

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