27.07.2026 17:30:00

APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

Leichter Optimismus bei Waldbränden in Südeuropa

Bordeaux/Madrid - Bei den Waldbränden in Südeuropa bleibt die Lage prekär, insbesondere im Südwesten Frankreichs. Bei Bordeaux versuchte die Feuerwehr am Montag unter Hochdruck, die Waldbrände unter Kontrolle zu bringen. Die ganze Nacht hindurch kämpften die Einsatzkräfte gegen das Flammenmeer. "Das ist ein so großer Brand, wie man ihn noch nie gesehen hat", sagte der Bürgermeister des Vororts Cestas, Jerome Steffe. Laut Präfektur Bordeaux blieb die Lage in der Nacht aber "insgesamt stabil".

Jenseits des reinen Spiels: Johannes Krisch ist tot

Wien - Der Schauspieler Johannes Krisch ist am Montagfrüh in einem Wiener Spital im Alter von 59 Jahren gestorben. Das gab das Theater in der Josefstadt gegenüber der APA bekannt. Mit seinem markanten Auftreten und Gesicht hatte sich Krisch den Ruf als einer der wesentlichen Charakterdarsteller des Landes erarbeitet, der sowohl auf der Bühne als auch im Film seine Wirkung entfalten konnte. Der Wiener war langjähriges Ensemblemitglied am Burgtheater und am Theater in der Josefstadt.

Gesetzesentwurf zu Social-Media-Verbot in Begutachtung

Wals-Siezenheim - Der Gesetzesentwurf zum Social-Media-Mindestalter ab 14 Jahren wird am (heutigen) Montag in Begutachtung und an die EU-Kommission zur Notifizierung geschickt. Das hat die Bundesregierung beim Sommerministerrat in Wals-Siezenheim bekanntgegeben. Damit soll der Zugang für Kinder zu Plattformen, die auf Suchtmechanismen basieren, beschränkt werden, hieß es. Betroffen sind unter anderem TikTok, Instagram, YouTube und Snapchat. Messenger-Dienste wie WhatsApp sind nicht umfasst.

Sommerbuchungen haben noch Luft nach oben

Wien - Die aktuelle Buchungslage in den heimischen Hotels ist laut Österreichischer Hotelvereinigung durchwachsen. "Es ist nicht so, dass alle jammern", sagte deren Sprecher Martin Stanits zur APA. Der Start in den Sommer sei nicht überall zufriedenstellend gelaufen, die Nachfrage im Juli und August sei gut. Gebucht wird auch recht kurzfristig: "Ist man etwa auf 85 Prozent des Vorjahresniveaus, kann es schon sein, dass es noch voll wird - das war vor ein paar Jahren noch nicht so."

Marterbauer mit Update zu Krebserkrankung

Salzburg/Österreich - Finanzminister Markus Marterbauer (SPÖ) hat am Montag beim Sommerministerrat der Regierung in Salzburg einen ersten öffentlichen Auftritt nach Bekanntgabe seiner Krebserkrankung absolviert. Er habe "vor zwei Wochen mit einer Chemotherapie begonnen, die sehr gut verlaufen ist". Im Anschluss war er im Waldviertel ein "paar Tage auf Urlaub". Er fühle sich "sehr fit", sagte Marterbauer am Rande des Sommerministerrats.

Tiroler Fernpass am Samstag erneut Schauplatz von Demos

Nassereith/Imst/Reutte - Die stark frequentierte Tiroler Fernpassstraße (B179) ist kommenden Samstag aufgrund von Demonstrationen erneut rund zwei Stunden lang - von 9.45 bis 12.00 Uhr - für den Verkehr gesperrt. Eine Bürgerinitiative macht dabei vor allem gegen das "Fernpasspaket" der schwarz-roten Tiroler Landesregierung mobil. Das Paket wurde im Vorfeld der Demos auch von der Alpenkonvention-Rechtsservicestelle CIPRA kritisiert. Sie sah den Fernpasstunnel-Bau im Widerspruch zur Konvention.

Porsche streicht bis 2035 insgesamt rund 9.000 Stellen

Stuttgart - Fast jede fünfte Stelle fällt weg, geringeres Lohnplus und weniger Weihnachtsgeld - so will der kriselnde deutsche Sportautobauer Porsche die Personalkosten senken und den Gewinn nach einem Einbruch 2025 wieder steigern. Bis 2035 werden weitere 5.000 Stellen wegfallen, hieß es am Montag nach einer Betriebsversammlung in Stuttgart. Sie kommen zu den im ersten "Zukunftspakt" 2025 beschlossenen 3. 900 Mitarbeitenden bei Porsche und 500 Jobs bei Tochterunternehmen hinzu.

Weltanschauung und Herkunft häufigste Motive für Hate Crime

Wien - Die Weltanschauung und die nationale bzw. ethnische Herkunft waren 2025 die häufigsten Motive für vorurteilsmotivierte Straftaten. Das geht aus dem am Montag veröffentlichten "Lagebericht Hate Crime" des Innenministeriums hervor. Die Anzahl der registrierten Hassverbrechen blieb 2025 mit 6.751 annähernd gleich (2024: 6.786). Als negative Entwicklung strich Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) im Bericht heraus, dass diese Form der Kriminalität jünger und digitaler wird.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

Eintrag hinzufügen
Hinweis: Sie möchten dieses Wertpapier günstig handeln? Sparen Sie sich unnötige Gebühren! Bei finanzen.net Brokerage handeln Sie Ihre Wertpapiere für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade? Hier informieren!
Es ist ein Fehler aufgetreten!