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30.07.2026 19:30:00
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APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
Wien - Der zuletzt wegen umstrittener Aussagen in einem publik gewordenen Privatgespräch unter Druck geratene Chef der Wiener Wirtschaftskammer (WKW) und des Wiener ÖVP-Wirtschaftsbundes, Walter Ruck, ist zurückgetreten. Die bisherige WKW-Vizepräsidentin Margarete Kriz-Zwittkovits wird an seine Stelle an der Spitze von WKW und Wirtschaftsbund Wien treten, teilte der Wirtschaftsbund in einer Aussendung mit.
Hohe Übersterblichkeit in jüngster Hitzewelle
Wien - Während der Hitzewelle von Ende Juni bis Anfang Juli in Österreich sind deutlich mehr Menschen gestorben als sonst zu dieser Jahreszeit. Für die Kalenderwoche 27 (29. Juni bis 5. Juli) weist die Statistik Austria nun 1.817 Sterbefälle aus. Das sind 29 Prozent mehr als der Durchschnitt der Jahre 2000 bis 2025 von 1.410 Toten in dieser Kalenderwoche. Einen genauen Wert der hitzebedingten Übersterblichkeit bedeutet das nicht, diese schätzt die AGES üblicherweise nach dem Sommer.
Mangel an Kühlwasser: Ungarn nimmt AKW Paks vom Netz
Budapest - Wegen eines historischen Rekordtiefs des Donau-Wasserstandes und damit Kühlwassermangels wird das ungarische Atomkraftwerk Paks völlig vom Netz genommen. Dies verkündete Regierungschef P�ter Magyar am Donnerstag, der Betreiber des AKW bestätigte dies auf seiner Website. Es sei in den nächsten 24 bis 72 Stunden unvermeidlich, das AKW völlig abzuschalten, was die Einstellung der Stromerzeugung zur Folge habe, hieß es.
Prozess gegen Siegfried Wolf und Hans-Jörg Schelling ist fix
Wien/Wiener Neustadt - Der Korruptionsprozess gegen den Industriellen Siegfried Wolf und den wegen Amtsmissbrauchs mitangeklagten ehemaligen Finanzminister Hans-Jörg Schelling (ÖVP) ist auf Schiene. Das Wiener Oberlandesgericht (OLG) hat einen Einspruch der Verteidigung gegen die 78 Seiten starke Anklageschrift der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) grundsätzlich abgewiesen. Entsprechende APA-Informationen bestätigte OLG-Sprecher Max Gruber am Donnerstag.
Europäer drohen wegen FIFA-Plan mit WM-Boykott
Nyon - Die 55 Mitglieder der Europäischen Fußball-Union (UEFA) drohen dem Weltverband (FIFA) geschlossen mit einem WM-Boykott bei Männern und Frauen, falls dieser den angekündigten Investorendeal durchzieht. Das gab die UEFA nach einem virtuellen Dringlichkeitsmeeting am Donnerstag bekannt. "Als Konsequenz aus der heutigen Diskussion werden keine UEFA-Nationalmannschaften an FIFA-Wettbewerben teilnehmen, solange diese Vorschläge im Raum stehen", teilte die UEFA mit.
Fortschritte bei Gesprächen in Kairo über Hamas-Entwaffnung
Kairo/Gaza - Bei Gesprächen in Kairo über eine Entwaffnung der palästinensischen Terrororganisation Hamas im Gazastreifen soll es Fortschritte gegeben haben. Dies bestätigten auch Hamas-Kreise. Bei intensiven Verhandlungen in der ägyptischen Hauptstadt sei weitgehende Einigkeit über einen 15-Punkte-Fahrplan erzielt worden. Auch israelische Medien berichteten zunächst über entsprechende Fortschritte. Ein israelischer Regierungsvertreter versetzte den Erwartungen jedoch einen Dämpfer.
Migranten-Ansturm von Marokko auf spanische Exklave Ceuta
Madrid/Ceuta - Zahlreiche Migranten sind am Donnerstag über das Meer aus Marokko in die spanische Nordafrika-Enklave Ceuta gelangt. Die Menschen seien schwimmend über die Uferbefestigung am Grenzstrand Tarajal gekommen und hätten die Polizei überrannt, teilte die spanische Polizeibehörde Guardia Civil mit. Die Behörde nannte zunächst keine genauen Zahlen. Dem staatlichen Fernsehsender TVE zufolge gelangten zwischen 2.000 und 3.000 meist Jugendliche in die Enklave.
Houthi griffen laut Insidern Saudi-Arabien vom Irak aus an
Teheran/Sanaa - Die jemenitischen Huthi-Rebellen haben Insidern zufolge in dieser Woche Angriffe auf Saudi-Arabien von irakischem Staatsgebiet aus verübt. Dabei hätten sie mit bewaffneten örtlichen Gruppen kooperiert, sagten zwei mit den Erkenntnissen Saudi-Arabiens und seiner Partner vertraute Personen aus der Region. Die Attacken unter der Leitung der iranischen Revolutionsgarden hätten unter anderem auf Ölanlagen im Osten des Königreichs abgezielt.
Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.
red
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