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06.08.2026 05:30:00
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APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
Washington - Der Iran und der Oman haben sich nach Angaben aus Teheran im Prinzip auf eine neue Route durch die Straße von Hormuz verständigt. Beide Seiten hätten sich auf die "geografischen Koordinaten" für die Route durch die Meerenge geeinigt, sagte der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmaeil Bakaei, am Mittwoch. Eine gemeinsame Erklärung werde derzeit fertiggestellt, "wenn bestimmte dritte Parteien den Prozess nicht behindern", so Bakaei in Anspielung auf den Feind USA.
Heuer schon viele Tropennächte in Landeshauptstädten
Wien - Die Zahl der Tropennächte mit nicht weniger als 20 Grad hat sich in Österreich in den vergangenen Jahrzehnten vervielfacht. 2026 gab es in den meisten Landeshauptstädten inklusive der Rekordnacht auf Mittwoch schon mehr davon als im Jahresmittel von 1991 bis 2020. An der Messstation Wien-Innere Stadt zählte die Geosphere Austria heuer schon 34 Tropennächte, in Eisenstadt 17 und in Linz 14. Der jeweilige Spitzenwert aus 2024 wurde in diesen Städten aber noch nicht übertroffen.
Kritik an Schumanns Entwurf zu Lohntransparenz
Wien - Die Verhandlungen zur Umsetzung der EU-Lohntransparenzrichtlinie stehen still. Vor zwei Monaten schickte Arbeitsministerin Korinna Schumann (SPÖ) einen Entwurf in die politische Koordinierung der Regierung, seither wartet das Ressort auf Rückmeldung der Koalitionspartner. Gegenüber der APA zeigten sich die NEOS äußerst skeptisch, sie befürchten überbordende Bürokratie. In der ÖVP vermisst man eine Einigung mit den Sozialpartnern.
Doskozil will Bundesregierung sparen sehen
Eisenstadt - Der burgenländische Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) fordert von der Bundesregierung Sparsamkeit in den eigenen Reihen. Im APA-Interview zeigte er sich überzeugt, dass zehn Ministerämter reichen würden. Dass die SPÖ in Umfragen bei 15 Prozent "herumdümpelt" zeige, dass "irgendwas nicht stimmt", ortet er fehlendes Vertrauen der Bevölkerung und fordert vom roten Parteichef Andreas Babler Taten: "Diese Verantwortung muss er wahrnehmen."
Prozess um zwei schwer gefolterte junge Männer in Wien
Wien - Ein verstörender Fall wird am Donnerstag am Wiener Landesgericht verhandelt. Zwei Männer im Alter von 21 bzw. 22 Jahren wurden laut Anklage am 28. Februar 2025 in einer Wohnung in Wien-Favoriten über Stunden hinweg gefangen gehalten und auf unmenschliche Art und Weise malträtiert. Sie wurden geschlagen, gedemütigt und mit Waffen - einem Schwert, einer Schrotflinte und einem Elektroschock-Gerät - gequält und waren in einem überbordenden Ausmaß sexualisierter Gewalt ausgesetzt.
Dobrindt nennt Drohnen-Vorfall "hybrides Anschlagsszenario"
Leipzig/Brüssel - Der deutsche Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) hält den Vorfall mit einer Sprengstoff-Drohne am Flughafen Leipzig/Halle für einen Anschlag, der auf hochprofessionelle Täter zurückgeht. Dabei schließt er auch "fremde Mächte" als Drahtzieher nicht aus. Es handle sich um ein "hybrides Anschlagsszenario", sagte Dobrindt am Mittwochabend in einer Pressekonferenz am Flughafen. Solche hybriden Bedrohungslagen müssten sehr professionell vorbereitet und umgesetzt werden.
Uber und Partnerfirma bekommen Robotaxi-Lizenz in London
London/San Francisco - London wird zur Arena für den Wettlauf bei Robotaxis in Europa. Der Fahrdienst-Vermittler Uber und sein Software-Partner Wayve erhielten eine erste Lizenz für die Beförderung von Passagieren mit selbstfahrenden Autos in der britischen Hauptstadt. Zunächst werden einige umgebaute Mustang-Elektroautos von Ford noch mit Sicherheitsfahrern am Steuer unterwegs sein. Die ersten ausgewählten Fahrgäste sollen noch im Laufe des Sommers befördert werden, wie die Unternehmen mitteilten.
Infantino erhält "volle Unterstützung" von FIFA-Führungsteam
Rabat - Inmitten der schwersten Krise seiner Amtszeit hat das Führungsteam des Fußball-Weltverbandes FIFA seine "volle Unterstützung für Präsident Gianni Infantino bekräftigt". Das teilte die FIFA am späten Mittwochabend nach einer Notfallsitzung in der marokkanischen Hauptstadt Rabat mit. Bei dem Treffen war unter anderem Generalsekretär Mattias Grafström anwesend, der Infantino laut Medien wegen dessen geplantem Teilverkauf von WM-Vermarktungsrechten intern kritisiert hatte.
Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.
red
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