06.08.2026 13:30:00

APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

Festnahme nach Leichenfund im Bezirk Korneuburg

Langenzersdorf - In einem Einfamilienhaus in Langenzersdorf (Bezirk Korneuburg) ist Donnerstagfrüh ein lebloser 29-Jähriger entdeckt worden. Die Polizei gehe von einem Tötungsdelikt aus, sagte Sprecher Stefan Loidl. Ein 18-jähriger Verdächtiger aus dem Bezirk Korneuburg wurde festgenommen und soll im Laufe des Tages befragt werden. Nach ersten Informationen dürfte ein Streit für den 29-jährigen Wiener tödlich geendet haben. Das Landeskriminalamt Niederösterreich ermittelt.

Viele Notschlachtungen wegen dürrebedingten Futtermangels

Wien - Die trockenheitsbedingte Futterknappheit veranlasst viele Bauern, einen Teil ihrer Rinder frühzeitig zu verkaufen. "In den vergangenen Wochen kamen rund dreimal so viele Schlachtkühe zur Vermarktung wie üblich", hieß es von der ARGE Rind, der Dachorganisation von acht Rindererzeugergemeinschaften. Dadurch würden "die Kapazitäten der Schlacht- und Zerlegebetriebe an ihre Grenzen" stoßen. Angesichts der Ernte- und Futtermittelausfälle werden Rufe nach einem Hilfspaket lauter.

Kampf gegen Glutnester bei Großbrand in Niederösterreich

St. Egyden am Steinfeld/Gänserndorf - Bei einem am Mittwochnachmittag ausgebrochenen Großbrand im Föhrenwald in St. Egyden am Steinfeld (Bezirk Neunkirchen) haben am Donnerstag rund 300 Feuerwehrmitglieder Glutnester bekämpft. Auch sechs Löschhubschrauber standen im Einsatz. Sechs Feuerwehrleute wurden verletzt, sagte Klaus Stebal vom Landeskommando auf APA-Anfrage. Bezirksfeuerwehrkommandant Mario Lukas rechnete damit, dass der Einsatz noch die nächsten Tage andauern wird.

Hitzewellen könnten Bruttoinlandsprodukt stark drücken

Wien - Neben der Bekämpfung des Klimawandels gewinnen Anpassungsmaßnahmen aus wirtschaftlicher Sicht zunehmend an Bedeutung. "Wir werden lernen müssen, mit Hitze produktiv umzugehen", erklärt IHS-Ökonom Klaus Weyerstraß in einem Beitrag auf der Homepage der WU, wo er auch lehrt. Flexiblere Arbeitszeiten, Kühl- und Belüftungssysteme, genug Schatten- und Erholungsmöglichkeiten sollen Hitzebelastungen im Job mindern. Der heimischen Volkswirtschaft drohen jedenfalls Milliardenverluste.

Polizisten aus Bundesländern müssen in Wien aushelfen

Wien/St. Pölten/Linz - Vier Bundesländer müssen seit Montag jeden Tag Polizistinnen und Polizisten für Schwerpunktaktionen im Rahmen der Einsatzgruppe gegen Jugendkriminalität (EJK) in die Bundeshauptstadt nach Wien schicken. Das Innenministerium bestätigte am Donnerstag die Anordnung, jedoch ohne weiter ins Detail zu gehen. "Eine tageweise Entsendung von Kräften nach Wien ist kein Novum, sondern wird regelmäßig praktiziert", betonte ein Sprecher gegenüber der APA.

Tote und Verletzte bei Angriffen auf Sumy

Kiew (Kyjiw) - Im Norden der ukrainischen Region Sumy sind bei russischen Angriffen drei Menschen getötet worden. In mehreren Siedlungen seien mindestens 19 Menschen verletzt worden, teilten die örtlichen Behörden am Donnerstag mit. In der gleichnamigen Stadt Sumy seien zudem zwölf Menschen verletzt worden, teilt die Polizei auf Telegram mit. Dort seien gelenkte Fliegerbomben eingesetzt worden.

Kritik an Schumanns Entwurf zu Lohntransparenz

Wien - Die Verhandlungen zur Umsetzung der EU-Lohntransparenzrichtlinie stehen still. Vor zwei Monaten schickte Arbeitsministerin Korinna Schumann (SPÖ) einen Entwurf in die politische Koordinierung der Regierung, seither wartet das Ressort auf Rückmeldung der Koalitionspartner. Gegenüber der APA zeigten sich die NEOS äußerst skeptisch, sie befürchten überbordende Bürokratie. In der ÖVP vermisst man eine Einigung mit den Sozialpartnern.

EU-Kommission: Russische Kanäle haben Ceuta-Krise verstärkt

Wien/Brüssel - Russische Kanäle haben nach Angaben der EU-Kommission den Ansturm von mehr als 70.000 Migranten in die spanische Exklave Ceuta in Nordafrika verstärkt. Ein Sprecher der EU-Behörde in Brüssel sagte am Donnerstag, verschiedene Kanäle zur Manipulation und Einmischung durch ausländische Informationsquellen (FIMI), "vor allem russische", hätten versucht, die Ceuta-Krise auf diese Art zu verstärken. Vor dem Ansturm habe die Kommission aber keine derartigen Aktivitäten festgestellt.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

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