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08.08.2026 05:30:00
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APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
Berlin - Russland hat jegliche Verantwortung für den Drohnenvorfall am Leipziger Flughafen in scharfem Ton zurückgewiesen. Die russische Botschaft in Berlin zeigte sich in einer am Freitag verbreiteten Erklärung "besorgt über eine neue Welle antirussischer Hysterie in Deutschland". Die Sprengstoff-Drohne war am Mittwoch am Flughafen Leipzig entdeckt worden. Der Flughafen gilt als Umschlagplatz für militärische Hilfslieferungen für die Ukraine.
Experte Czypionka fürs Gesundheitssystem pessimistisch
Wien - Thomas Czypionka, Experte für Gesundheitsökonomie und -politik am Institut für Höhere Studien (IHS), sieht für Österreichs Gesundheitssystem keine rosige Zukunft. Notwendig wäre eine integrierte Versorgung, bei der die Menschen durch das System begleitet würden, doch eine große Reform scheitere an den vielen Vetoplayern im Land, sagte er im Interview mit der APA. Kein gutes Zeugnis stellte er der Reformpartnerschaft aus - wobei er noch einiges an Potenzial erblickte.
Drei Tote bei neuen russischen Attacken auf Kiew
Kiew (Kyjiw) - Bei neuen russischen Luftangriffen auf die ukrainische Hauptstadt Kiew und deren Umgebung sind nach Behördenangaben mindestens drei Menschen getötet und mehrere verletzt worden. Unter den drei Todesopfern im östlichen Vorort Browary sei auch ein Kind, schrieb das Nachrichtenportal "The Kyiv Independent" unter Berufung auf Kiews Militärgouverneur Tymur Tkatschenko. Bei der Attacke seien auch zwei Erwachsene und ein Kind verletzt worden.
Selenskyj erstmals seit Kriegsbeginn in Serbien
Belgrad - Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist erstmals seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen sein Land in das traditionell mit Moskau verbündete Serbien gereist. "Ich bin mit meinem Team in Serbien angekommen", schrieb Selenskyj am Freitag auf der Plattform X und veröffentlichte dazu ein Video seiner Ankunft in Belgrad. Über zwei Tage seien "wichtige Gespräche" mit dem serbischen Präsidenten Aleksandar Vucic und Regierungschef Djuro Macut geplant.
Ceuta-Krise - Spanien führt Grenzkontrollen für Italien ein
Madrid - Spanien führt als Reaktion auf italienische Grenzkontrollen nun seinerseits Kontrollen für Flüge und Schiffe aus Italien ein. Die Grenzkontrollen sollen um Mitternacht in der Nacht zum Samstag beginnen und bis zum 7. September laufen, teilte das spanische Innenministerium am Freitag mit. Italien hatte nach der Migrationskrise in der spanischen Exklave Ceuta Grenzkontrollen für Spanien eingeführt und damit einen Streit mit Madrid ausgelöst.
Stocker besucht Erdoğan: Wirtschaft und Migration im Fokus
Wien/Ankara/Athen - Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) reist am Sonntag nach Ankara, wo er am Montag den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan treffen wird. Themen sind laut Bundeskanzleramt die wirtschaftliche Kooperation, geopolitische Herausforderungen wie der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine oder die Lage im Nahen Osten sowie Fragen wie Sicherheit oder Migration. Der Türkei komme hierbei schon aufgrund der geografischen Lage eine Schlüsselrolle zu, hieß es im Vorfeld.
Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.
red
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