12.08.2026 13:30:00

APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

Sonnenfinsternis am Abend und Sternschnuppen in der Nacht

Wien - Eine partielle Sonnenfinsternis ist Mittwochabend in Österreich zu sehen. Die Sonne wird zu fast 90 Prozent verfinstert untergehen, in Spanien, Grönland und Island ist die Finsternis sogar total. Das Naturphänomen, bei dem der Mond die Sonnenscheibe verdeckt, beginnt um 19.22 Uhr, die maximale Bedeckung wird um 20.13 Uhr (Wien) genau im Sonnenuntergang erreicht. Zudem werden in der Nacht auf Donnerstag zum Maximum des Meteorstroms der Perseiden viele Sternschnuppen erwartet.

Mattle für Spitzenkandidat Stocker, will Transitgipfel

Innsbruck - Tirols Landeshauptmann Anton Mattle (ÖVP) hat sich hinter den zuletzt unter Druck geratenen Bundeskanzler und ÖVP-Bundesparteiobmann Christian Stocker gestellt und sich klar für dessen Spitzenkandidatur bei der Nationalratswahl 2029 ausgesprochen. "Ich schätze ihn. Christian Stocker ist Parteiobmann. Und in der ÖVP ist es üblich, dass der Obmann in die kommende Wahl geht", sagte Mattle im APA-Interview. Indes plädierte er für einen Transitgipfel auf höchster Ebene.

Dürre - Regierung bei Bauern-Hilfspaket noch uneins

Wien - Die Regierung ist beim Dürre-Hilfspaket für die Bauern noch uneins. Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig (ÖVP) und Finanzminister Markus Marterbauer (SPÖ) telefonierten dazu am Dienstag, weitere Gespräche auf politischer Ebene sind vorgesehen. Totschnig hatte zuletzt Hilfsgelder für unversicherte Landwirte versprochen. SPÖ und NEOS sehen dies kritisch und verwiesen auf die angespannte Budgetlage. Beide Parteien drängen auch auf die Vorlage des Klimagesetzes.

Frau im Bezirk Baden erschossen: Zweite Festnahme

Kottingbrunn - Im Fall der Tötung einer 28-jährigen Frau in Kottingbrunn (Bezirk Baden) im vergangenen Mai ist am Dienstag ein zweiter Verdächtiger festgenommen worden. Der mutmaßliche Komplize des 27-jährigen Steirers, der als Hauptverdächtiger wegen Mordverdachts in Untersuchungshaft sitzt, wurde in Deutschland gefasst und soll demnächst nach Österreich ausgeliefert werden, bestätigte die Landespolizeidirektion Niederösterreich am Mittwoch auf APA-Anfrage einen "Kurier"-Bericht.

Ukraine und Russland greifen Häfen an

Noworossijsk/Kiew (Kyjiw) - Die Ukraine und Russland haben in der Nacht zum Mittwoch gegenseitig Hafenstädte angegriffen. Bei einem Drohnenangriff auf die russische Hafenstadt Noworossijsk wurde Behördenangaben zufolge ein Kind getötet. Zwei weitere Menschen seien verletzt worden, teilte Bürgermeister Andrej Krawtschenko auf Telegram mit. Vier Unternehmen und mehr als zwei Dutzend Wohngebäude seien beschädigt worden. Russland griff nach eigenen Angaben den Hafen von Odessa im Süden der Ukraine an.

Zahl der Toten nach Erdbeben in Kolumbien bei 216

Pereira/Cali - Nach dem verheerenden Erdbeben in Kolumbien haben die Behörden am Mittwoch die Zahl der Todesopfer auf 216 nach unten korrigiert. Zuvor war deren Zahl mit 241 angegeben worden. Die Rettungskräfte bargen inzwischen am Dienstag (Ortszeit) eine 32-jährige Frau lebend aus den Trümmern eines eingestürzten Gebäudes. Daniela Largo wurde in eine blaue Decke gehüllt aus den Trümmern getragen, während sich die Rettungskräfte umarmten und Angehörige vor Freude jubelten.

Einbürgerungen im ersten Halbjahr um 17 Prozent gestiegen

Wien - Die Einbürgerungen sind heuer im ersten Halbjahr um beinahe ein Fünftel gestiegen. Laut Statistik Austria wurde die österreichische Staatsbürgerschaft an 13.700 Personen verliehen, davon an 3.950 mit Wohnsitz im Ausland. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum waren das um 2.035 bzw. 17 Prozent mehr Einbürgerungen.

Waffenruhe Iran-USA soll verlängert werden

Washington/Teheran - Die im Zuge des Rahmenabkommens zwischen den USA und dem Iran Mitte Juni vereinbarte Waffenruhe soll nach Angaben aus pakistanischen Sicherheitskreisen verlängert werden. Die Verlängerung könne weitere 60 oder sogar 90 Tage umfassen, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur von mit den Gesprächen vertrauten Personen. Pakistan ist Vermittler in dem Konflikt. Bisher ist demnach aber nicht entschieden, ob diese neuerliche Waffenruhe öffentlich kommuniziert werde.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

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