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12.08.2026 19:31:00
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APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
Wien/Österreich-weit - Die hierzulande vielleicht eindrucksvollste Sonnenfinsternis seit dem Jahr 1999 hat am Mittwochabend eine besondere astronomische Nacht eingeläutet. Nach dem Naturphänomen, bei dem der Mond die Sonnenscheibe von Österreich aus gesehen zu fast 90 Prozent verfinstert untergehen lässt, hatten sich für die Nacht auf Donnerstag auch mit dem Maximum des Meteorstroms der Perseiden viele Sternschnuppen angesagt. Die Wetterbedingungen waren vielerorts ideal, der Andrang groß.
Dürre - Regierung bei Bauern-Hilfspaket noch uneins
Wien - Die Regierung ist beim Dürre-Hilfspaket für Bauern noch uneins. Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig (ÖVP) und Finanzminister Markus Marterbauer (SPÖ) telefonierten dazu am Dienstag, weitere Gespräche auf politischer Ebene sind vorgesehen, eines gab es am Mittwoch. Totschnig hatte zuletzt Hilfsgelder für unversicherte Landwirte versprochen. SPÖ und NEOS verweisen dahingehend aber auf das angespannte Budget. Beide Parteien drängen auch auf die Vorlage des Klimagesetzes.
Israelische Soldaten stoßen mit jüdischen Siedlern zusammen
Jerusalem - Die israelische Armee hat radikale Siedler, die seit Tagen eine palästinensische Familie in einem abgelegenen Haus bedrängen, bisher nicht gestoppt. Das Militär hatte zuvor zwar mitgeteilt, man gehe gegen die Siedler vor, die Zugänge zu dem Haus etwa mit großen Steinen blockiert haben. Am Nachmittag hieß es jedoch lediglich, die Bemühungen gingen weiter. Generalstabschef Ejal Zamir habe nun eine "Verstärkung des Sektors durch ein zusätzliches Infanteriebataillon" angeordnet.
Marokko warnt vor erneutem Migrationssturm nach Ceuta
Rabat/Madrid - Marokko hat eine Gruppe von Menschen festgenommen, die im Verdacht stehen, zu neuen Versuchen der illegalen Einreise in die spanischen Exklaven Ceuta und Melilla angestiftet zu haben. Das teilte das marokkanische Innenministerium mit. In den vergangenen Tagen seien anonyme Beiträge und Nachrichten überwacht worden, die in den sozialen Medien Aufrufe zu gemeinsamen Massenüberquerungen am 15. August verbreiten, hieß es.
Lebenslang nach Schüssen auf Polizisten in Niederösterreich
St. Pölten - In einem Prozess nach einer Home Invasion und Schüssen auf Polizisten in Amstetten ist ein 59-Jähriger am Mittwoch in St. Pölten nicht rechtskräftig zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Drei Männer sollen eine 74-Jährige in ihrem Haus bedroht und Geld gefordert haben. Weil er auf der Flucht auf zwei Beamte geschossen haben soll, wurde der 59-Jähriger u.a. wegen Mordversuchs verurteilt. Die anderen beiden Beschuldigten erhielten rechtskräftig je vier Jahre Freiheitsstrafe.
Waffenruhe Iran-USA soll verlängert werden
Washington/Teheran - Die im Zuge des Rahmenabkommens zwischen den USA und dem Iran Mitte Juni vereinbarte Waffenruhe soll nach Angaben aus pakistanischen Sicherheitskreisen verlängert werden. Die Verlängerung könne weitere 60 oder sogar 90 Tage umfassen, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur von mit den Gesprächen vertrauten Personen. Pakistan ist Vermittler in dem Konflikt. Bisher ist demnach aber nicht entschieden, ob diese neuerliche Waffenruhe öffentlich kommuniziert werde.
Geständiger Dorotheum-Räuber in Wien in U-Haft
Wien - Das Wiener Landesgericht hat am Mittwoch über jenen 36-Jährigen die U-Haft verhängt, der am vergangenen Donnerstag eine Filiale des Dorotheums in Wien-Währing überfallen hatte. Als Haftgründe wurden Tatbegehungs- und Fluchtgefahr angenommen, teilte Gerichtssprecherin Christina Salzborn auf APA-Anfrage mit. Die U-Haft ist vorerst für 14 Tage rechtswirksam.
WHO kritisiert US-Impfpolitik scharf
Genf/Washington - Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) reagiert mit Sorge und scharfer Kritik auf die Kinderimpf-Politik der US-Regierung. Präsident Donald Trump verfügte zuletzt in einem Dekret, die Zahl der empfohlenen Impfungen zu reduzieren. Außerdem fordert er die Aufteilung von Kombi-Impfungen auf mehrere Arztbesuche. Dies stehe "nicht im Einklang mit dem Stand der Wissenschaft", konterte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus am Mittwoch in Genf.
Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.
red
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